1. Klavier:
Ein Stück was sehr geeignet ist für eine akustische Umsetzung, da das Original schon mit Klavier anfängt. Diese Version ist sehr gut und der perfekte Einstieg für diese EP. Der Gesang von "Michaela Laubach" ist einfach traumhaft, eine Stimme die zum träumen einlädt.
2. Bitter:
Ebenfalls eine sehr gelungen Version. Während das Original eher eine Up-Tempo-Nummer ist, ist diese Version eine sehr schöne getragene Piano-Nummer die sehr gut in einer Bar mit Kerzenschein funktionieren würde.
3. Meer:
Im Original fand ich das Lied schon sehr gut und es eignet sich ebenfalls sehr gut für eine "SoL"-Umsetzung und weiß zu überzeugen. Während beim Original der "Mitsing-Faktor-Ohrwurm-Charakter" im Vordergrund steht, wirkt die "SoL-Version" eher als eine traurige Hafenversion (im positiven Sinne). Während die Tanzwut-Version die Freude der Seeleute zeigt, zu See zu fahren, klingt diese eher als die Version einer traurigen Ehefrau eines Seemanns und man kann den Schmerz der monatelangen Trennung sichtlich fühlen. Durch den Duett-Einsatz von "Nik Page" wird bei mir diese Bild gefördert, man könnte es so interpretieren das auch der Seemann traurig ist, aber es nun mal sein Leben ist zu See zu fahren. Eine wunderschöne Version.
4. Menschen:
Gehört jetzt nicht gerade zu meinen Favoriten von Joachim Witt. Auch diese schwächelt ein wenig im Vergleich zu den anderen Covern. Es ist kein schlechtes Lied, aber der Gesangsstil von "Joachim Witt lässt sich nicht so einfach covern. Das Lied fängt viel versprechend an, leider wirkt der Sprechgesang dann irgendwie in die schöne Melodie reingepresst, es harmoniert nicht wirklich. Wobei ich aber auch sagen muss das man diesem Stück wohl etwas mehr Zeit geben muss. Es ist nicht schlecht, nur das schwächste auf der EP.
5. Hall Of Pain:
Eine super Version. Das Original gehörte schon zu meinen Lieblingsstücken, aber diese Version topt sie um längen. Für mich das beste Stück der EP. "Michaela Laubach" hat bei diesem Stück eine bezaubernde zarte Stimme, das ganze Lied wirkt sehr zerbrechlich.
Fazit:
Eine sehr gelungen EP, die in meinen Ohren die erste EP schlägt (was aber auch an der Auswahl der Songs liegt). Klavier / Meer & Hall Of Pain sind in meinen Augen die besten Umsetzungen und wissen sehr zu überzeugen.