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Klaus Mann: Eine Biographie
 
 
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Klaus Mann: Eine Biographie [Taschenbuch]

Nicole Schaenzler
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 611 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Mai 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746617499
  • ISBN-13: 978-3746617497
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 647.890 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nicole Schaenzler
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die bislang umfangreichste Biographie Klaus Mann stand schon in frühster Jugend mit Erzählbänden und Theaterstücken, die er in atemberaubend schneller Folge bis 1933 herausbrachte, im Rampenlicht. Doch hinter dem eloquenten jungen Mann, als der er sich in der Öffentlichkeit präsentierte, verbarg sich ein von tiefen Selbstzweifeln geplagter Charakter. Sensibel und dennoch ohne psychologische Überfrachtungen beleuchtet Nicole Schaenzler die Hintergründe eines Lebens, das nie zum Glück finden konnte.

Der Verlag über das Buch

Ein Leben zwischen Schaffensdrang und Selbstzerstörung

Am 21. Mai 1999 jährte sich der 50. Todestag von Klaus Mann. Zu diesem Anlass hat Nicole Schaenzler die erste umfassende Klaus Mann-Biographie vorgelegt. Das Buch ist Lebensbericht, Werkanalyse und Epochenkritik zugleich - drei Aspekte, die sich zu einem erhellenden Zeit- und Lebensbild fügen.

Als zweites Kind von Thomas und Katia Mann geboren, stand Klaus Mann (1906-1949) dank seines außerordentlichen schriftstellerischen Talents schon früh im Rampenlicht. Bis 1933 legte er in erstaunlich kurzer Abfolge mehrere Erzählbände, Romane, Theaterstücke, Reisebücher und eine Autobiographie vor. Nach 1933 im Exil avancierte er als Essayist und Herausgeber von Zeitschriften zum Repräsentanten des "Anderen Deutschland".

Weltoffen, eloquent und charmant präsentierte er sich der Öffentlichkeit und einem großen Freundeskreis. Die unstete, melancholische und von tiefen Zweifeln geplagte Seite seiner Persönlichkeit kannten dagegen nur wenige. Der frühe Ruhm und der erdrückende Schatten des berühmten Vaters, seine nervöse Unrast, die ihn schon bald von Ort zu Ort, von Hotelzimmer zu Hotelzimmer trieb, die Vorliebe für Grenzerfahrungen, Todessehnsucht und nicht zuletzt seine homosexuelle Neigung - all diese Facetten einer ebenso zwiespältigen wie vielschichtigen Persönlichkeit machten Klaus Mann zum tragischen Außenseiter, der nirgendwo eine Heimat hatte. Am 21. Mai 1949 nahm er sich durch eine Überdosis Schlaftabletten das Leben. In ihrem fesselnden Buch stellt Nicole Schaenzler sowohl das literarische Schaffen als auch das politische Engagement und die zahlreichen, meist von starken Ambivalenzen geprägten persönlichen Beziehungen Klaus Manns ausführlich dar. Die Autorin

Nicole Schaenzler ist promovierte Germanistin und lebt als freie Autorin und Journalistin in München. Mit Klaus Mann beschäftigt sie sich seit 1987. Sie veröffentlichte Studien zu seinen Romanen Der fromme Tanz und Der Vulkan. 1995 erschien ihr Buch Klaus Mann als Erzähler. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Einführung 16. Mai 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Wer eine gute Einführung in Leben und Werk von Klaus Mann lesen möchte, die etwas umfangreicher ist als die von Naumann, Petersen und Strohmeyr (ohne diese dabei abzuwerten), der ist mit Nicole Schanzlers Buch gut beraten. Das etwa 400 Seiten starke Werk der promovierten Germanistin erschien im "Klaus-Mann-Jahr" 1999, dem Jahr seines 50. Todestages. Schaenzler verbindet auf gelungene Art die Biografie Klaus Manns mit dessen Werken und deren Interpretation. So erfährt der Leser vieles über Produktionsbedingungen, Aufnahme, Ausgaben und ein klein wenig auch über den Inhalt der Werke. Außerdem werden familiäre und freundschaftliche Beziehungen Klaus Manns beleuchtet, wobei das äußerst schwierige Vater-Sohn-Verhältnis sehr überzeugend parallel und durchaus nicht unkritisch verfolgt wird, und seine Selbstzweifel, sein Scheitern und seine Todessehnsucht, die im Selbstmord gipfelte, genauer unter die Lupe genommen. So sehr ich das Buch jedem empfehlen kann, der sich für den Autor interessiert, so sehr will ich auch darauf hinweisen, dass einige Kleinigkeiten das Lesen und das Arbeiten mit dem Buch erschweren. Im Text scheint Frau Schaenzler nicht ohne kleine zeitliche Sprünge auszukommen, die chronologisches Lesen nicht unbedingt leicht machen und erst bei wiederholtem Lesen nachzuvollziehen sind. Im 3. Kapitel ist sie gleich in über 20 Fußnoten verrutscht und zum Teil ungenau gewesen. Darüber hinaus sind einige Zitate gar nicht bzw. nachlässig ihrer Quelle zugeordnet. Demnächst wird "Klaus Mann. Eine Biografie" auch als Taschenbuch im Aufbau-Verlag erhältlich sein, dann aber hoffentlich mit einem überarbeiteten Fußnotenverzeichnis. Dennoch: Eine sehr gelungene Biografie, die eine weitere Beschäftigung mit Leben und Werk des Autors geradezu anregt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Diese Biographie ist absolut zu empfehlen, weil sie in einem gut leserlichen Stil geschrieben wurde ohne das es sich gleich aufs Niveau niederschlägt und die Autorin vor allem nicht mit dem Anspruch der allwissenden Klaus Mann-Kennerin auftritt, wie man es leider oft bei Biographen findet, die meinen, sie seien die einzig Wissenden u. kennen die Person besser als diese sich selbst. Zwar versucht auch sie Erklärungen zu finden für Manns ständige Depressionen, Selbstmordphantasien o. seine Bindungsunfähigkeit, allerdings stellt sie diese Erklärungen nie als sensationelle Erkenntnisse und endgültige Weisheiten hin.
Und was vielleicht das wichtigste ist: es geht um Klaus Mann und nicht um Thomas!!! Ja, das steht auf dem Titel, mag man sagen, also sollte es auch so sein, aber die Verfilmung "Die Manns" hat mal wieder das Dilemma gezeigt: es dreht sich letztlich doch alles nur um den großen Meister selbst u. andere Familienmitglieder, seien sie auch noch so interessant, bleiben auf der Strecke. Nicht so in diesem Buch.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Informative Einführung 24. Januar 2007
Format:Taschenbuch
Ich bin Nicole Schaenzler sehr dankbar, dass sie sich so ausführlich mit Klaus Mann auseinandergesetzt hat, nur war es mir nicht ausführlich genug. Natürlich erwarte ich nicht, dass eine Biografin alles ständig umständlich deutet und absurde psychologische Thesen einfließen lässt, Zurückhaltung ist hier sehr positiv. Gleichzeitig reiht die Autorin oft nur ein Zitat ans nächste und sagt selbst sehr wenig. Das ist mir zu oberflächlich. Alles wird schnell chronologisch aneinandergereiht, nur die ersten Monate im Exil werden ausführlich unter die Lupe genommen. Danach hatte ich das Gefühl, als wolle Nicole Schaenzler möglichst schnell fertig werden. Ansonsten finde ich das Buch recht informativ, mit einer guten Beleutung des biografischen Subjektes, kritisch, teilweise sehr facettenreich und zum Glück nicht nur ein unterkühlter oder tränentriefender Bericht über "Den Sohn".
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