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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.11.2000
Nicht übermäßig begeistert zeigt sich Rezensent Alexander Honold: bekannte Fakten, wenig überraschende Bewertungen lautet sein Fazit. Und wenn man sieht, wie hingebungsvoll er in jeden biografischen Winkel, den dieses Buch eröffnet, hineinblickt, ist man mit ihm traurig, dass er dort wirklich nirgends etwas Neues entdeckt hat. Weitgehend folge Strohmeyer, lesen wir also, der immerhin über den "Geschwisterkomplex" bei Klaus und Erika promoviert habe, den stilisierten Jugenderinnerungen der Betroffenen. Er trete hinter seine Figuren zurück, deren Stimmen er aus dem "bislang unpublizierten Briefwechsel" sprechen lasse: "leider auch hinter die Phrasen einer flauen Conférence". Zitatbeispiele erläutern dann, was Honold meint, wenn er von "betulichen Floskeln" Strohmeyers spricht oder angesichts eines Kommentars gar höhnt: "Derlei stimmungsvolle Beleuchtung stünde einer `soap opera` wohl an."
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-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Sie schienen lange Zeit unzertrennlich, traten als "literarische Zwillinge" auf und faszinierten das Publikum mit ihren frechen Texten. Erika löste sich zunehmend aus der engen geschwisterlichen Bindung, war Mitbegründerin des legendären Kabaretts "Die Pfeffermühle", arbeitete als Kriegsberichtserstatterin und schrieb Kinderbücher. Klaus Mann wandelte sich vom Dandy und Ästheten zu einem der kritischsten Autoren seiner Zeit.
Die ältesten Kinder Thomas Manns trennte ein Jahr: 2005 jährt sich Erika Geburtstag zum 100. Mal, 2006 der von Klaus.