Zunächst das Gute: diese ausführliche Sammlung interessanter und abwechslungsreicher Gerichte lässt den Duft Südafrikas im kühlen Deutschland sofort wieder entstehen und deckt die Varianz der Küche, nach meinen Reiseerfahrungen, gut ab.
Schade ist die ungenaue Darstellung, die zeigt, dass die Gerichte vom Autor noch nicht gekocht wurden. Nach "Anbraten" wird "weitergekocht": wird nun Flüssigkeit zugeführt oder wie? Meist fehlen Zeitangaben ("bis es gar ist"): braucht Springbock 15 Minuten oder 1 1/2 Stunden zum garwerden? Zutaten tauchen in der Zutatenliste, nicht aber im Rezept auf, und umgekehrt. Im Glossarium fehlen wichtige Begriffe und sie sind nicht vollständig alphabetisch ...
Trotz alledem kann man sich als erfahrener Koch und mit Risikobereitschaft mithilfe dieses Buches auf das Abenteuer einlassen, sich Südafrika auf der Zunge zergehen zu lassen!