5.0 von 5 Sternen
3000 Jahre Erektion - und was tun, wenn es nicht klappt?, 27. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Klassische Schriften zur erektilen Dysfunktion (Taschenbuch)
Diese Sammlung aktueller und historischer Medizintexte zum Thema Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) stellt erstmals harte Fakten zum Auf und Ab des besten Stücks des Mannes vor. Ein internationales Expertenteam kommentiert in diesem Buch 39 klassische Texte zur männlichen Sexualfunktion, die Originaltexte finden sich auf der beiliegenden CD-ROM. Das früheste Zeugnis stammt aus altägyptischer Zeit und der Bogen spannt sich bis hin zu Penisimplantaten und Viagra: 3000 Jahre Thema Nummer Eins!
Die klassische Antike ist mit Hippokrates, Aristoteles und Galen vertreten, in der Renaissance meldet sich etwa Leonardo da Vinci zu Wort, im 19. Jahrhundert berichtet Francesco Parona erstmals über die Therapie der venösen Erektionsstörung, Brown-Séquard erfindet die Androgentherapie und Leopold Spiegel etabliert Yohimbin als Potenzmittel. Im 20. Jahrhundert präsentierten Sigmund Freud und Magnus Hirschfeld ihre Sicht auf Erektionsstörungen, Phalloplastik und Penisimplantation werden entwickelt, moderne Sexualtherapie, SKAT und Viagra erstmals vorgestellt. Ein Exkurs in die literarische Erotik etwa des Kamasutra oder Ovids lyrische Lust rundet die Thematik ab. Und am Ende findet sich auch eine kompetente Antwort auf die Frage: Was ist ein normaler Penis?
Dieses Buch kann als grundlegendes Kompendium zur männlichen Sexualfunktion gelten - ein Muss für jeden, der ganz genau über Potenz und Impotenz, über Funktion und Dysfunktion dieses besonderen Organs Bescheid wissen will.
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