"Dem erfahrenen Mendelssohn-Dirigenten Bernius gelingt mit seinen hochrangigen Ensembles eine durchgehend spannende, von falschem Pathos befreite Einspielung der Lobgesang-Sinfonie."
"Thematisch eng verknüpft mit der Symphonie fantastique, lässt sich Lélio schwer in eine musikalische Gattung einordnen. Dausgaard findet die ideale Balance in den Anforderungen der Partitur."
"Als Berlioz-Spezialist ist Colin Davis für dieses selten aufgeführte Werk die erste Wahl. Diese Wiener Aufnahme ist den beiden jüngeren aus London und München klar überlegen."
"Aufnahme in der heute üblichen, revidierten Fassung mit Tenorsolo und Männerchor im Finalsatz. Die Sinfonie ist bei den Amsterdamern unter ihrem damaligen Chef in besten Händen."
"Einspielung mit überraschend schlankem Orchesterklang, die vor allem aufnahmetechnisch auf höchstem Niveau anzusiedeln ist. Leichte Abstriche beim Knabenchor im Finale."
"Paavo Järvi überzeugt mit kompromissloser Detailtreue nicht nur bei der Wahl seiner Tempi und Temporelationen. Klanglich und von der Orchesterleistung her ist die Aufnahme ganz oben einzuordnen."
"Der Komponist selbst sah seine frühe Tondichtung Kullervo stets als Sinfonie an. Der Lette Neeme Järvi gilt als ausgewiesener Kenner der Sibelius-Sinfonien, Göteborgs Symfoniker machen ihre Sache gut."
"Mahlers längste Sinfonie mit Chailly und einem der weltbesten Mahler-Orchester: ergreifend. Der tadellose Mehrkanal-Klang kommt der räumlichen Darstellung zugute."
"Skrjabins sinfonischer Erstling verharrt noch ganz in der traditionellen Dur-Moll-Tonalität. Bei Swetlanow ist seine Musik erwartungsgemäß in guten Händen."
"Eine in optimistischem Grundton gehaltene Sinfonie mit Gedichten von Walt Whitman. Haitink und das LPO scheinen mir die idealen Anwälte für Vaughan Williams’ Musik zu sein."
"Vollkommen unberechtigt dürfte Hauseggers Natursinfonie unter den Chorsinfonien eine der unbekanntesten sein. Die WDR-Sinfoniker unter Rasilainen lassen keine Wünsche offen."
"Ives’ 4. Sinfonie (1916) sprüht mit ihren unkonventionellen Techniken vor Einfällen und überraschenden Wendungen. Als Einstieg in die amerikanische Sinfonik des 20. Jahrhunderts gut geeignet."
"Diese 1989 entstandene Aufnahme der selten aufgeführten, großformatigen Sinfonie ist der älteren Einspielung unter Boult vorzuziehen. Interpretation und Klang geraten makellos."
"Das „Te Deum“ (1946) in Form einer viersätzigen Choral-Sinfonie spiegelt die Freude über das Ende des 2. Weltkriegs wider. Alun Francis und das Basler Radio-Sinfonieorchester sind ideale Sachwalter."
"Handleys Dirigat dieser traditionell gehaltenen Sinfonie ist unübertroffen, unterstützt durch perfekte Chor- und Orchesterleistungen und veredelt mit grandioser Aufnahmetechnik."
"Ihrem Charakter nach eigentlich ein Oratorium, entstand die groß besetzte „Amerindia“ zur 400-Jahr-Feier der Stadt Sao Paulo 1954. Carl St. Clair und das RSO Stuttgart beweisen ihre Kompetenz."
"Die Sinfonie erinnert an die Weigerung der UdSSR, der im Massaker von Babij Jar Gefallenen Juden zu gedenken. Die Vokalparts gelingen beeindruckend, und Barshai ist ein Vertrauter Schostakowitschs."
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