Pressestimmen
»Ungar war ein Meister der Dämmerung. Ein Glück, dass Manesse dem düsteren Chronisten der gescheiterten Existenzen jetzt den längst verdienten Ehrenplatz einräumt. Niemand hat den blinden Fleck im Auge des Paranoikers so genau erfasst wie der Autor dieses großartigen Romans.« (
WDR 3 – Passagen, 30.04.2012)
»Ungar war ein begabter Schriftsteller, der zu früh starb, als dass er noch bemerken konnte, wie ein wüster Vitalismus zur Politik brachte, was in seinem Roman – man muss schon sagen: ahnungsvoll – brodelte.« (
Neue Zürcher Zeitung (CH), 03.07.2012)
»Hermann Ungar erzählt eine ungewöhnliche, eine pathologische Schulgeschichte. […] Ein eindrucksvoller – und in der Zeichnung von grotesken Nebenfiguren durchaus auch komischer – Roman.« (
dradio.de, 01.08.2012)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Über den Autor
Hermann Ungar (1893–1929) ist der große Einzelgänger im Kreis der Prager Literaten um Franz Kafka. Geprägt durch die Erfahrungen als Außenseiter, sorgte sein meisterhaft erzählter Schulroman «Die Klasse» in der Weimarer Republik für Aufsehen; vor allem die Autoritätsgläubigen und Ewiggestrigen äußerten sich empört über das Buch, das bis heute nichts von seiner bestrickenden Aktualität verloren hat.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.