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Klartext für Anwälte: Mandanten gewinnen - Medien überzeugen. Verständliche Kommunikation in Wort und Schrift [Gebundene Ausgabe]

Eva Engelken
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

14. September 2010
Das Kommunikationshandbuch. Anwälte, die ihre Inhalte jederzeit auch für Laien auf den Punkt bringen können, wenn es komplex und fachlich wird, ziehen Mandanten und Fälle magnetisch an. In einem immer härteren Verdrängungswettbewerb der Rechtsexperten setzt sich am Ende der durch, der klarer kommuniziert. Autorin Eva Engelken erläutert anhand zahlreicher Beispiele, wie man nicht nur gegenüber Mandanten, sondern auch in der Öffentlichkeit, in der Kanzleiwerbung, im Internet und gegenüber Medien Klartext spricht. Sie gibt Tipps zur Präsentation juristischer Sachverhalte in Radio und Fernsehen und zeigt, wie Anwälte und ihre Kanzleien von der Presse wahrgenommen werden. Interviews von und mit Sprachexperten und Praktikern aus Medien, PR und Anwaltsmarketing runden das Buch ab und machen es zu einem hilfreichen Ratgeber in allen Fragen der professionellen Kommunikation.

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Klartext für Anwälte: Mandanten gewinnen - Medien überzeugen. Verständliche Kommunikation in Wort und Schrift + Rain Making: Attract New Clients No Matter What Your Field
Preis für beide: EUR 35,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Linde, Wien; Auflage: 1., Auflage (14. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3709303206
  • ISBN-13: 978-3709303207
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 334.118 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wer im Zug unter seinen Mitreisenden wissende Blicke oder höhnisches Schnauben auslösen möchte, sollte sich gut sichtbar das Buch "Klartext für Anwälte" von Eva Engelken vors Gesicht halten. Schnell erntet man Zuspruch der Art, dass ja das "Juristenkauderwelsch" tatsächlich eine Zumutung sei - immerhin, sogar Anwälte erkennen das inzwischen. Denn ihre Texte müssen den Gegner, das Gericht oder zumindest doch den Mandanten überzeugen. In der zunehmend mediatisierten Welt kommt noch die ungeduldige Presse hinzu. Hier setzt Engelken an, und sie überrascht: Statt lediglich die Deutsch-Grundschule für Journalisten - kurze Sätze, Verb statt Substantiv, Aktiv statt Passiv - abermals mit Süffisanz und dem Attribut "für Juristen" auf den Markt für Ratgeber zu werfen, überzeugt sie mit Substanz. Verständlichkeit ist nicht nur Krücke für die schlichten Leser, sondern hilft genauso den gebildeten, wie die Journalistin und Juristin mit Studien belegt. Von ihrem Bemühen, echten Mehrwert zu produzieren, zeugt auch ihre - freilich anekdotische - Umfrage in 30 Unternehmen zum Thema Verständlichkeit: Wie wichtig ist sie im Vergleich zu üblichen anwaltlichen Berühmungen wie Fachkompetenz, Internationalität und Erreichbarkeit? Engelken gibt Beispiele aus der Praxis, macht konkrete Verbesserungsvorschläge und vermittelt kenntnisreich zwischen den Welten mit Hinweisen auf Trends, Literatur und Personen. Wie viele Advokaten wissen schon, dass Paragraph 923 des Bürgerlichen Gesetzbuchs als Hexameter formuliert ist? In Kästen hervorgehobene Listen, Regeln und Formulierungsbeispiele lockern die Lektüre auf. Sie spricht nicht nur Wortwahl und Formulierung, sondern auch rhetorische und dramaturgische Aspekte der Textarbeit an. Davon profitieren auch jene Juristen, die bereits gut und verständlich schreiben. Die Verständlichkeit als roten Faden spinnt Engelken durch ein etwas breites Themenfeld: Von der juristischen Textarbeit gelangt sie, noch naheliegend, zur richtigen Ansprache von Pressevertretern. Es schließt sich ein Kapitel über das Sprechund Stimmtraining an. Im Kapitel über Neuro-Marketing und "Social Media Gedöns" (Engelken) entschwebt das Buch leider kurz seinem Sujet und findet schließlich in einem Abschnitt über PR und Ghostwriter einen wieder stimmigen, aber etwas unübersichtlichen Abschluss. Engelkens Tonfall fällt auf und gefällt. Man darf ihn vielleicht "großschwesterlich" nennen: Streng in der Sache, klug und dennoch verständnisvoll. Sie führt die Advokaten nicht anhand deren sprachlichen Freveleien vor, sondern beschreibt das hochgestochene Rechtsgepolter schlicht als das "sprachliche Pendant zu marmorgetäfelten Eingangsbereichen und Magahonischreibtischen". Behutsam rät sie den Juristen, ihren "Floskelpanzer" schrittweise abzulegen. Die große Schwester neigt aber auch zu kleinen Albernheiten, etwa wenn es um das Laienverständnis für juristische Termini geht: "Verjährung", ulkt Engelken, "bezeichnet für kölsche Jung und Mädche den Prozess der Umwandlung von Gerste und Malz zu Kölsch, einem obergärigen Bier". [...] (faz online, HENDRIK WIEDUWILT.)

Über den Autor

Eva Engelken, Juristin und Wirtschaftsjournalistin (u.a. Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Financial Times). Sie betreibt seit über fünf Jahren das Journalistenbüro Rechtstext für Wirtschaft und Recht und ist seit 2006 Beraterin für Anwalts-PR bei cpz Ogilvy Public Relations.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aufgeblases Bändchen ohne wesentlichen Nutzen 4. November 2012
Von sodele
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Hatte mir, geleitet von vielen guten Rezensionen, das Buch bestellt - um ziemlich enttäuscht zu werden.

Die Tipps der Autorin zur Verbesserung des Juristen-Stils ließen sich auf zwei Seiten zusammenfassen: Kurze Sätze, keine Substantivierungen, keine Passiv-Formen.
Ansonsten viel Zusammengeschustertes aus Rhetorik- und Stilbüchern ohne jede Tiefe. Ärgerlich: Dass die fehlende Substanz vertuscht wird durch zwischengeschobenes Überflüssiges, à la: Auch in Unternehmen wie BMW arbeiten viele Juristen, BMW ist das x-größte Unternehmen im Dax, größer ist nur... blablabla. Relevanz für den Gegenstand: Null.
Die zig Seiten, auf denen dann das Vorgehen bei Radio- und/oder Fernsehinterviews empfohlen wird, dürften für den normalen RA im täglichen Leben wenig Nutzen bringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klar und verständlich ausdrücken als Anwalt 30. April 2012
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn Anwälte das Vertrauen ihrer Mandanten gewinnen und behalten möchten, ist verklausulierte Juristensprache kontraproduktiv. Eva Engelkens Plädoyer für Klartext ist eine umfassende Praxisanleitung, die Textredaktion, Medienauftritte und Internetpräsenz abdeckt. Konkrete Listen mit Ausdrücken, die man vermeiden oder sparsam einsetzen sollte, etwa das inflationär verwendete insbesondere", ermöglichen dem Leser, seine Texte umgehend und ohne großen Aufwand zu verbessern. Ob der tendenziell sprachlich konservativen Zielgruppe die bisweilen flapsige Ausdrucksweise - mit Begriffen wie Moneten" - gefällt, sei dahingestellt. Zudem haben stilistische Patzer wie meines Wissens nach" oder Rechtschreibfehler wie obergährig" in einem Ratgeber, der so viel Wert auf korrektes Deutsch legt, nichts zu suchen. getAbstract empfiehlt das Buch gleichwohl: als Einstieg oder als Repetitorium zur Verbesserung der alltäglichen anwaltlichen Formulierungsarbeit - und vor allem wegen der hilfreichen und gut recherchierten Hinweise auf den Umgang mit modernen Medien.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eva Engelken, ihres Zeichens Juristin und Wirtschaftsjournalistin, hat mit ihrem Buch 'Klartext für Anwälte' meine volle Aufmerksamkeit erzeugt.
Nun kann man sagen: Was hat denn nun ein Executive Coach für leistungsorientierte Unternehmer und Führungskräfte mit einem Anwalt zu tun, so dass sie diese 'fremde' Lektüre liest? Vordergründig: 'Nichts' ' doch auf den zweiten Blick: eine ganze Menge. Denn auch Anwälte verstehen sich als 'Know-How-Träger' deren Hauptleistung ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Expertise ist, die sie ihren Mandanten, also Kunden, zur Verfügung stellen. Die Materie, in der sich die Anwälte bewegen ist hochkomplex, und für einen Laien kaum zu durchschauen. Darüber hinaus ist jeder Anwalt anders, und jeder Anwalt ist etwas Besonderes, Einzigartiges. Doch der Kunde bzw. der Mandant ist oft Laie, versteht diese komplizierte Anwaltssprache nicht, will sie auch nicht verstehen und sieht dem Anwalt seine Kompetenz oftmals nicht sofort an. Dennoch will der Mandant den für ihn und sein Anliegen passenden und 'besten' Anwalt finden. Nun ja, und auch die Anwälte wollen natürlich am liebsten mit genau den zu ihnen passenden Mandanten und Mitarbeitern zusammen arbeiten.
Genau damit beschäftigt sich das Buch von Engelken 'Klartext für Anwälte': Wie schaffen es die Anwälte, ihre passende Zielgruppe zu finden und diese von sich zu überzeugen. Die Botschaft ist einfach und einprägsam zugleich: KLARTEXT. Und zwar auf allen Ebenen.
Das Buch ist sehr gut und klar strukturiert ' KLARTEXT eben. Die Gliederung ist übersichtlich, es erscheint wie ein Handbuch, immer wieder gibt es Hinweise auf andere Kapitel, wo man zu diversen Themen weiterlesen kann. Als Leser fühle ich mich sehr begleitet und 'geführt', ohne dominiert zu werden ' sehr angenehm. Für jede Situation und für jedes Niveau (Anfänger und/oder Könner) ist was dabei. Das ist schon eine wahre Kunst.
Besonders interessant fand ich Kapitel 5: Anwälte im Werbeblock.
Hier nimmt sie den Leser mit auf eine Reise durch den Dschungel der Markenbildung. Was bedeutet das überhaupt? Brauche ich das? Wenn ja, wie setze ich das um? Engelken bringt immer wieder praktische Beispiele von großen und von kleinen Kanzleien, national und international, gelungene und weniger passende, doch immer ohne zu brüskieren. Sie wechselt die Perspektiven. So erklärt sie mit Hilfe des Neuromarketings eindrucksvoll, warum bestimmte Wähler die eine oder andere Partei wählen. Wenn ich also die genauen Bedürfnisse und Wünsche meiner Zielgruppe gemäß des Neuromarketings analysiere, habe ich es um Klassen leichter, auch die passende Mandantschaft zu finden.
Das Thema 'Klartext' zieht sich durch das gesamte Buch, und auch hier wird der rote Faden an jeder Stelle aufgegriffen. Mir gefällt vor allem Engelkens Schreibstil: witzig, pointiert, klar, sie schafft es in 'Normaldeutsch' zu schreiben, und dennoch bewegt sich das Buch auf einem sehr hohen Niveau. Sie stellt genau die Fragen, die mir als Leser just zu diesem Zeitpunkt auch gerade durch den Kopf gegangen sind. Und sie formuliert auch immer wieder die Zweifel: 'Brauche ich das überhaupt? Geht es nicht auch anders?' Zudem wird immer wieder die Brücke zur konkreten Umsetzung geschlagen und das ist auch gut so.
Sie lässt mir als Leser immer die Wahl ' den erhobenen Zeigefinger wird man hier vergeblich suchen, denn das ist nicht Frau Engelkens Stil. Sie möchte den Einstieg in diese wichtige und für den Leser wahrscheinlich eher unbekannte Welt leicht machen und dem Leser 'Brücken' bauen, so dass er für sich erkennt: Mit Klartext und ehrlicher und authentischer Kommunikation ist es viel leichter und erfüllender, sein Ziel, nämlich die richtigen Mandanten zu gewinnen, zu erreichen, und zwar ohne sich zu verbiegen. Und sie verschweigt dabei nicht, dass dazu auch viel Arbeit gehört ' wobei man ja nicht alles alleine machen muss ...
'KLARTEXT' bietet also wesentlich mehr als nur Formulierungshilfe fürs Anwaltsdeutsch. Da geht es nicht nur darum, 'klar' zu sprechen, sondern sich klar zu positionieren, klar die eigenen Werte zu identifizieren, die Zielgruppe genau zu identifizieren, sich der eigenen Bedürfnisse und auch der Bedürfnisse der Zielgruppe klar zu werden, das Portfolio klar zu definieren, den Nutzen auf den Punkt zu bringen, eine klare Sprache im Marketing zu haben, auf der Webseite, in Texten, in Briefen oder auch einem eigenen Slogan. Auch die 'klare' Entscheidung: Englisch, Deutsch, Denglisch ist ein wichtiger Punkt. Engelken macht einen grandiosen Rundumschlag bis hin zum Bereich Social Media, um den wohl ein Anwalt nicht drum herum kommt.
Was mir darüber hinaus sehr gut an dem Buch gefällt: Die vielen Ergänzungen und Zitate. So verweist sie auf Kollegen, die Profis im Bereich Blog sind, oder zitiert Bücher von namhaften Experten, die sich zu speziellen Themen äußern. Sie geht offen und 'klar' mit Ihren Know-how und ihren Erfahrungen und Kollegen um. Das macht sie als Autorin sehr sympathisch. Beim Lesen des Buches ist bei mir der Eindruck hängen geblieben: Die Frau lebt absolut, was sie schreibt: Klartext in allen Lebenslagen, mit einer gehörigen Portion Humor.
Fazit: Ich denke, jeder der sich als 'Wissens-Arbeiter' versteht, sollte dieses Buch nutzen und die Botschaft 'KLARTEXT' in seinen Alltag einbauen. Das gilt für alle Dienstleister, die mit ihrem Know-how ihr Geld verdienen, und das können neben Anwälten auch Ärzte, Steuerberater, Berater, Selbständige, Experten und sogar Führungskräfte etc. aus den verschiedensten Bereichen sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Klar, strukturiert und erfrischend unterhaltsam: Absolut lesenswert!
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Veröffentlicht am 10. April 2011 von Nicola Pridik
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Wider den Umstand des Umstands

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Lebens abhandelt, ist so erstaunlich wie erfrischend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2010 von Annette Schelb
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Veröffentlicht am 8. November 2010 von Gudrun Sonnenberg
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Veröffentlicht am 10. Oktober 2010 von Rezensine
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