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Klarheit, Ordnung, Stille: Was wir vom Leben im Kloster lernen können
 
 
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Klarheit, Ordnung, Stille: Was wir vom Leben im Kloster lernen können [Taschenbuch]

Anselm Grün , Petra Altmann , Erol Gurian
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (10. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442169976
  • ISBN-13: 978-3442169979
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 140.953 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Immer mehr Menschen zieht es für eine Auszeit ins Kloster. Sie suchen dort genau das, was der Titel dieses Buches verspricht: Klarheit, Ordnung und Stille. Drei Dinge, die oft in unserem hektischen, lauten und überfrachteten Alltag fehlen. Das Buch von Pater Anselm Grün und Petra Altmann zeigt Wege auf, wie man sie auch außerhalb der Klostermauern zurückgewinnt und zu Bestandteilen des täglichen Lebens machen kann.

Dazu bietet Klarheit, Ordnung, Stille tiefere Einblicke in das monastische Leben und lässt Zisterzienserinnen des Klosters Waldsassen und Benediktiner des Klosters Münsterschwarzach zu Wort kommen. Es wird deutlich, dass jeder von den jahrhundertealten Ordensregeln profitieren kann, denn die feste Struktur von Tag, Monat und Jahr und der Rhythmus von Arbeit und Gebet, von Aktion und Kontemplation sind absolut zeitgemäß. Und die klösterliche Welt ist kein weltfremder Ort, an dem nur perfekte Menschen leben. Auch hier gibt es Schwächen, Konflikte und Probleme.

Das Buch ist wie ein Dialog zwischen Anselm Grün und Petra Altmann aufgemacht. Zu den Überschriften „Der Rhythmus des Lebens“, „Aus sich selbst schöpfen“, „Das Miteinander“, „Den Körper achten“ und „Leib und Seele Gutes tun“ berichtet zunächst der Pater aus der klösterlichen Erfahrungswelt. Anschließend überträgt die Journalistin dies ins profane Berufs- und Privatleben und stellt dabei auch Übungen vor, die helfen, das Gelesene praktische umzusetzen.

Wie in einem richtigen Dialog kommt es dabei vor, dass die gleichen Dinge zweimal gesagt werden, was dem Wert und dem Nutzen der Lektüre jedoch keinen Abbruch tut. Untermalt wird der Text von meditativen und inspirierenden Fotografien, die die Schönheit der Klöster zeigen und ihre Bewohner liebevoll porträtieren. -- Dagmar Rosenberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Der Leiter der Abtei Münsterschwarzach und die Journalistin stellen auf 208 anregenden Seiten vor allem eine Eigenschaft heraus: Selbstdisziplin." (Westfälischer Anzeiger )

"In jedes Kapitel flechten sie (die Autoren) spezielle Ratgeber-Bereiche ein – stets zuvor überzeugend erläutert und vorgestellt an Vorbildern aus dem Alltag im Kloster." (Offenbach-Post )

"Inspirierend im besten Sinne des Wortes." (Oranienburger Generalanzeiger )

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Lothar J. Seiwert TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der bekannte Benediktiner-Pater, Autor und Referent Anselm Grün hat in Zusammenarbeit mit der Kommunikationswissenschaftlerin Petra Altmann ein wunderbares Hand-, Lese- und Inspirationsbuch über innere Ausgeglichenheit und äußere Ordnung verfasst. Viele Ordensregeln vom Leben im Kloster können auch uns außerhalb der Klostermauern zeigen, wie wichtig im Tagesablauf z. B. Struktur und Rhythmus, das Zwischenmenschliche - ebenso wie Bewegung und Ernährung sind. Auch hinter den Klostermauern sucht man die Gesellschaft mit anderen, aber auch Zeit für sich und für Stille. Sport hat im Kloster gleichfalls eine Bedeutung wie gesunde Ernährung, und auch Feste werden gefeiert, wie sie fallen.

In dem wunderschön gestalteten, mit vielen Farbfotos angereicherten, aufwendigen Band mit Banderole finden sich viele Anregungen und nachdenkenswerte Einsichten, wie man sein inneres Gleichgewicht finden kann. Innere Ausgeglichenheit und äußere Ordnung sind Grundvoraussetzungen, um mit sich selbst im Reinen zu sein.

Alles im allem ein äußerlich wie innerlich sehr wertvolles Buch über das Leben in der Benediktiner Abtei Münsterschwarzach und in der Zisterziensierinnen Abtei Waldsassen, an dem auch zahlreiche Insider mitgewirkt haben. Pater Anselm Grün - vom Verlag als "Deutschlands bekanntester Mönch und Managementberater" bezeichnet - ist in diesem wunderbaren Band jetzt für jedermann zugänglich.
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61 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Unser Lebenshaus sollen wir nicht auf dem Sand unserer Illusionen bauen, gibt uns der Benediktiner-Mönch und Vielschreiber Anselm Grün in diesem Buch mit auf den Weg. Aber ist es nicht auch eine Illusion, zu glauben, dass wir Menschen außerhalb der Mauern eines christlichen Klosters etwas von den Mönchen lernen können? Damit meine ich nicht, dass es nichts von ihnen zu lernen gäbe. Aber haben wir überhaupt eine Chance, selbst wenn wir lernen wollen? In diesem Buch beschreibt Pater Grün das klösterliche Leben mit seinen Ritualen, die hier auf die uralten Regeln des Heiligen Benedikt zurückgehen. Anschließend versucht die Kommunikationswissenschaftlerin Petra Altmann uns jedes Mal diese Regeln in unser Leben zu übersetzen. Leider hat sich mein erster Eindruck beim Lesen immer mehr verfestigt. Spätestens als sie uns in die Methodik der Meditation einführen will, wird klar, dass sie von vielem vielleicht einmal gelesen oder gehört hat, es aber in Wirklichkeit nicht richtig versteht. Ihre Oberflächlichkeit will nicht so recht in dieses Buch passen. Oder doch?

Wenn ein Mann in ein Benediktiner-Kloster eintritt, dann kommt er in eine Welt mit festen Regeln und eingeschliffenen Abläufen. Er hat keine Chance, aus diesem System auszubrechen, es sei denn, er geht wieder. Gibt es eine härtere Erziehung?

Ich hatte beim Lesen schon bald das ungute Gefühl, dass hier nicht ehrlich mit uns umgegangen wird. Auf der einen Seite verklärt uns Pater Grün das Leben im Kloster. Auf der anderen Seite begrüßt uns Frau Altmann im Wunderland unserer Illusionen. Wäre es nicht schön, wenn wir dies und das aus dem Leben der Mönche in unser Leben integrieren könnten? Ach ja, es wäre schön. Nur wie? Die Lösung klingt einfach und wird uns von den Mönchen vorgemacht. Wir müssen, wenn wir etwas in unser Leben neu einpassen wollen, zu Ritualen greifen. Wollen wir zum Beispiel täglich eine halbe Stunde spazieren gehen oder Zeit für uns haben, dann müssen wir uns diese Zeit ausnahmslos jeden Tag nehmen. Denn jede Ausnahme bringt uns mit zunehmender Geschwindigkeit von unserem Ziel weg. Halten wir das Ritual eine ausreichend lange Zeit durch, dann wird es sich in uns verankern. Die Zeit bis dahin ist jedoch sehr schwer. Aber nur so funktioniert es.

Die Mönche haben es einfach. Sie leben in einer autoritären Struktur und haben sich dem entsprechenden Druck freiwillig unterworfen. Wir müssen hingegen meist gegen unsere Umgebung arbeiten, wenn wir etwas aus dem Klosterleben übernehmen wollen. Leider wird diese einfache Wahrheit von den Autoren sorgfältig umgangen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass selbst solche Bücher dem Zeitgeist Tribut zollen, unsere Illusionen bedienen und naive Rezepte verbreiten, anstatt uns mit klaren Worten zum einfachen, aber unbequemen Kern der Sache zu führen. Und dieser Kern besteht darin, dass Mönche oder Nonnen in ihrem Leben einem gewissen Drill unterworfen sind. Abläufe werden stetig wiederholt und somit ins Unterbewusstsein so tief eingeschliffen, dass man sie schmerzlich vermissen würde, wenn sie fehlen.

Ehrlich gesagt lese ich solche "Lebensberatungs-Bücher" meistens unter einem ganz bestimmten Aspekt. Es verblüfft mich nämlich immer wieder, dass Menschen den Expertenhabitus anderer einfach so akzeptieren und ihre angeborenen Instinkte, die man manchmal auch als normalen Menschenverstand bezeichnet, vergessen. Pater Grün hat sein ganzes Erwachsenenleben im Kloster zugebracht. Man könnte auch formulieren, dass er dem "normalen" Leben ausgewichen ist. Er gibt uns aber dennoch in seinen Werken permanent Ratschläge wie wir ein Leben führen sollen, das er nur von anderen kennt. Und wer sich einmal intensiv praktisch mit einigen Vorschlägen der Autorin befasst hat, der wird sehr schnell merken, dass sie vieles niemals selbst versucht haben kann.

Dennoch: Sieht man einmal von der sexuellen Entsagung ab, dann leben Mönche und Nonnen tatsächlich sehr viel natürlicher als die meisten von uns. Dieses schön gestaltete, aber durch Frau Altmanns Kommentare etwas langatmige Buch erinnert uns an viele einfache Wahrheiten und an eine Lebensweise, die viel gesünder ist als das, was die meisten von uns praktizieren. Wenn wir jedoch mehr als einen intellektuellen Seufzer aus diesem Werk ziehen wollen, dann können wir vom Klosterleben auch die Methodik erlernen, wie wir wenigstens Teilbereiche unseres Lebens besser gestalten können. Allerdings benötigen wir dazu eine gehörige Portion Selbstdisziplin.

Ich habe aus diesem Buch viel über das Leben in einem christlichen Kloster gelernt. So ganz nebenbei hat sich auch wieder einmal eine ganz einfache Wahrheit bestätigt. Ohne einen gewissen Drill geht nichts im Leben. Doch diese uralte Wahrheit bedient leider unsere Illusionen nicht. Tief im Inneren wissen wir aber, dass es immer so war und immer so sein wird.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
haben der Benediktinerpater Dr. Anselm Grün und die Journalistin Dr. Petra Altmann ein Buch verfasst, dass sich mit der Lebensweise im Kloster auseinandersetzt, deren Zweck darin besteht größtmögliche Klarheit, Ordnung und Stille zu erzielen, um auf diese Art in Harmonie mit sich und anderen leben zu lernen.
So wird empfohlen die Fastenzeit dazu zu nutzen sich körperlich und auch seelisch zu reinigen.
Um dem grauen November mental zu entfliehen möge man mit Duftölen meditieren, sich gedanklich ans Meer begeben oder der sommerlichen Sonne in der Fantasie entgegen gehen.
Pater Anselm schlägt vor im Jahr ( den Kirchenfesten nicht unähnlich) immer wieder Highlights zu setzen, um sich immer auf etwas freuen zu können.
Bewusst möge man sich viel in der Natur aufhalten und die Jahreszeiten wahrnehmen. Grünkraft, so die Autoren, ist lebenswichtig für uns alle. Menschen, die sich zu wenig im Freien aufhalten, fühlen sich irgendwann ausgelaugt und voller Kummer.
Die Autoren schlagen feste Tagesstrukturen vor, weil diese einerseits Zeit ersparend sind und damit Lebensqualität erhöhen, zudem der Seele inneren Halt zu geben vermögen.
Auch solle man sich bemühen " im Fluss" zu bleiben, d.h. nicht zu lange über einer Sache brüten, sondern sich bei allem Tun Zeitlimits zu setzen.Auf diese Weise lassen sich Aufgabenberge im Vorfeld vermeiden.
Die Autoren zeigen detailliert , wie man einen idealen Tagesplan gestaltet und stellen die These auf, dass Chaos grundsätzlich krank macht.
Es ist notwendig äußeres Chaos zu beseitigen, um zur inneren Ordnung und damit Ruhe zu gelangen. Hier empfehlen die Autoren einen Pflichtenplan aufzustellen, durch den man sich Oasen der Ruhe schaffen kann.
Grün konstatiert, dass viele Menschen , die dort wo sie sind ,Verwirrung stiften. Das eigene innere Chaos wirke sich immer auf die Mitmenschen aus. Die negativen Emotionen der anderen vermischen sich mit den eigenen. Von daher ist es notwendig die eigene Seele zu reinigen.
Wer zu sich selbst finden möchte muss annehmen, loslassen, eins werden, neu werden. Es gilt der Frage nachzugehen, was wichtig und unwichtig ist, was gut tut und was schadet? Hass schadet immer, weil Hass die eigene Seele zerfrisst.
Wichtig auch ist sich von Ängsten zu befreien um Energie zu gewinnen.
Die Autoren werben für Momente der Besinnung. Man möge Emotionen nicht verdrängen, sondern sich aktiv mit ihnen befassen, nur so kann Ruhe in die Seele einkehren.
Um morgens besser und fröhlicher aufzustehen empfiehlt das Autorenteam ein Morgenritual, denn Rituale erleichtern generell den Umgang mit sich selbst und mit anderen. Auch hier berichtet Anselm vom klösterlichen Leben und zeigt, wie sinnstiftend persönliche Rituale dort sind.
Ruhepole, wie man sie beim Lesen findet, werden heute als Bibliotherapien angeboten und zeigen , dass das Lesen auch meditativen Charakter haben kann.
Seinen Mitmenschen zuzuhören, sie dadurch zu achten , ab und an zu schweigen um sich für Verborgenes zu öffnen, sich Schweigephasen zu gönnen, sind Methoden um zu sich und anderen einen tieferen Zugang herzustellen und zu einem besseren Miteinander zu gelangen.
Bei allem gilt es aber auch sich abzugrenzen und die Grenzen Dritter zu akzeptieren. Nur so lassen sich langfristig Konflikte vermeiden.
Es ist wichtig eigenes Handeln immer wieder zu hinterfragen , insbesondere auf den Punkt hin, ob man seinen Nächsten respektiert.
Wer Freunde haben möchte, muss offen sein und mit anderen lachen können.
Wer selten lacht, neigt zu destruktivem Verhalten.

Körperliche Bewegung ist wichtig um den Geist fit zu halten, gleichwohl ist auch genügend Schlaf erforderlich um zur innerer Ausgeglichenheit zu gelangen.
Um sich wohl zu fühlen, benötigt man neben all diesen Faktoren genügend Luft und Licht. Wer längere Zeit im Dunkeln lebt, wird depressiv.

Klöster wecken und schärfen die Sinne, so liest man und genau das möge man auch außerhalb der Klostermauern anstreben.
Die tägliche Nahrungsaufnahme soll bewusst gepflegte Esskultur implizieren, dem ein Zeitblock für Fastentage entgegengesetzt wird, der dazu führen soll, dass man sich von unnötigem Ballast befreit.

Die 17 Gesprächspartner von Dr. Altmann in der Benediktinerabtei Münsterschwarzbach und in der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen dokumentieren auf den vielen Fotos durch ihr positive Ausstrahlung, dass man gut beraten ist, Verhaltensmuster des klösterlichen Lebens in den persönlichen Alltag zu übernehmen.

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