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Klang der Stille

Ed Harris , Diane Kruger , Agnieszka Holland    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Preis für alle drei: EUR 27,45

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Produktinformation

  • Darsteller: Ed Harris, Diane Kruger, Matthew Goode
  • Regisseur(e): Agnieszka Holland
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000Q362IA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.592 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

"Der Klang der Stille" ist ein prächtiger Film, ein kleines Kunstwerk, das es verdient, von einem großen Publikum gesehen zu werden. Der Film lebt von der Liebe zur Musik und von der Begeisterung für Beethoven. Dabei bricht Regisseurin Agniezka Holland mit Konventionen und wagt es, in der Mitte des Films Beethoven beim Dirigieren seiner "Neunten Symphonie" zu zeigen - und das für annähernd zehn Minuten. Die Musik übernimmt hier, füllt alles aus. Und dennoch ist es auch in diesen Szenen das differenzierte Spiel von Ed Harris und Diane Krueger - letztere gibt hier die vielleicht beste Darbietung ihrer Karriere -, das die Szene emotional auflädt und beinahe zu einem allegorischen Liebesspiel zweier Menschen wird. Fazit: Großes Kino!

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gut umgesetzter Film, der mit stimmigem Bild und klarem Sound überzeugt. Beim Bonus  hätte man sich etwas mehr Vielseitigkeit gewünscht.

Bild: Auffällig an dem Bild von "Der Klang der Stille" ist, dass der Kontrast recht steil ist. Es gibt viele wirklich dunkle Szenen, in denen man gerade noch erkennt, was passiert. Das wäre an und für sich ein Grund, deutlich schlechter zu bewerten, allerdings muss man hier beachten, dass mit einer natürlichen Beleuchtung gedreht wurde, gerade so, als wäre man seinerzeit dabei gewesenn, als Beethoven und Anna sprachen. Insofern ist dies eine stilistische Entscheidung, die akzeptiert werden muss. Dennoch könnte der Schwarzwert etwas höher sein, wie man an der Nonnentracht bei 01:16:03 sieht, die mit dem Hintergrund eins wird. Die Schärfe ist gut, die Kompression arbeitet zügig und Rauschen fällt nicht weiter ins Gewicht.

Ton: Bei einem Film wie diesem kann man wahrlich das Sprichwort nutzen: Der Ton macht die Musik. Die klangliche Kulisse des Films lebt ganz und gar von Beethovens Musik. Die Effekte sind dezent eingesetzt, doch die Musik nutzt die vorhandenen Kanäle und kommt wuchtig und epochal daher. Die Dialoge sind durchwegs sehr gut zu verstehen, wobei man der deutschen Fassung eine erstklassige Synchronarbeit attestieren muss.

Extras: Bei den Extras hätte es ruhig etwas mehr sein können. Neben dem Trailer gibt es nur eine kurze, eher lahme Featurette, ein paar Bilder und eine Reihe von Texttafeln. Das einzige, das die Extras in den Durchschnitt rettet, ist der Audiokommentar. Angesichts des Themas wäre es aber doch wirklich nett gewesen, wenn man vielleicht noch eine Dokumentation über Beethoven selbst hätte darbieten können. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Wien im Jahre 1824: Die Ära Ludwig van Beethoven neigt sich dem Ende zu. Das Genie ist taub und kränkelnd, vom gesellschaftlichen Leben isoliert. Die Wiener wenden sich zunehmend der frivolen italienischen Oper zu. Kurz vor der Premiere seiner Neunten Sinfonie fehlt es an einer fertigen Partitur. Sein Kopist und Verleger Wenzel Schlemmer (Ralph Riach) engagiert gegen jegliche Ratio die junge Konservatoriums-Studentin Anna Holtz (Diane Kruger), damit sie die Noten in letzter Minute zu Papier bringt. Beethoven (Ed Harris) akzeptiert die junge Frau nur widerwillig und quält sie mit seinen Launen. Er nimmt sie aber zeitlich immer stärker in Beschlag, was ihrem Verlobten Martin Bauer (Matthew Goode) nicht gefällt, der Angst hat, sie an das Genie zu verlieren. Die Verbindung zwischen der hingebungsvoll geduldigen und dennoch starken, ehrgeizigen Anna und dem egomanischen, aufbrausenden Beethoven entwickelt eine unglaubliche Intensität und verändert beider Leben. Als sie ihm hilft, die Neunte Sinfonie zu dirigieren und er sich für einen Moment dankbar zeigt, wagt sie es, ihm ihre eigenen Kompositionen zu zeigen und stößt auf Hohn und Spott. Die spätere Entschuldigung akzeptiert sie, aber dann beweist Beethoven erneut sein zerstörerisches Potenzial und stellt sie vor eine

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Getriebener 24. Oktober 2007
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Natürlich stimmt die Geschichte nicht. Jeder Beethoven-Kenner wird darin viele Ungereimtheiten ,ja Unrichtigkeiten erkennen können. Aber muss sie auch nicht. Es ist KEIN Dokumentarfilm.
Wie manche andere Filme über Beethoven leidet auch dieser daran, dass er nicht konsequent mit der Taubheit Beethovens umgeht und dadurch Brüche schafft.
Aber es ist eben keine Dokumentation, sondern ein Spielfilm.

Ebenso wie das grossartige Buch von Dieter Kühn, Der schwarze Geiger, ist es frei erfundene Kunst, die sich aber dem Menschen Beethoven nähert, seiner misstrauisch misanthropischen Art, sicher aufgrund der Hör-Erkränkung, seiner dadurch bedingten Einsamkeit, seinen Grobheiten gegenüber Frauen aufgrund zahlreicher selbst geschaffener Enttäuschungen im Liebesleben.
Wir bekommen auch hier eine Ahnung, wieviel unglaubliches Gefühl dieser Mann hatte, das in quälte, weil es ein unerfülltes Gefühl war.

Ed Harris vermag sich sehr in eine solche Rolle einzufühlen. Ein eigentlich Liebender, eine Sehnender, der alle eigene Verletzung hinter dem Zaun seiner Grobheiten versteckt. In diesem Film wird der unbedingte künstlerische Anspruch eines Beethoven in eindrucksvollen Scenen deutlich. Auch, wie weit er mit seiner Kunst, gerade seiner späten, der Zeit voraus war, die ihn nicht verstand, nicht verstehen konnte. Diese tiefe Einsamkeit verkörpert Ed Harris intensiv. Er bezeichnet im making of diese Rolle als eine seiner grössten Herausforderungen.

Gegenüber den peinlichen Heroisierungen, die Beethoven in dem ein oder anderen Streifen erfährt, eine durchaus interessante Bereicherung des Beethoven-Bildes,auch wenn es den realen Menschen vielleicht nicht richtig zeichnet, wird die Eigenart des Künstlers Beethoven beschrieben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allzu frei interpretiert (Vorsicht Spoiler) 14. November 2011
Von Skywalker
Format:DVD
Nachdem mir "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", in dem Johannes Vermeer eine "Muse" angedichtet wurde, bereits sehr gefallen hatte, war ich von "Der Klang der Stille" eher enttäuscht. Möglicherweise ist Beethovens "Muse" Anna Holtz deswegen unglaubwürdig, weil sie völlig frei erfunden ist, während es von dem Mädchen mit dem Perlenohrring immerhin das berühmte Bild gibt. Trotzdem: allzu emanzipiert ist Anna, zu selbstsicher, zu geradeheraus zu einer Zeit, in der Frauen noch immer als minderwertig im Vergleich zu Männern galten und sie noch keinesfalls die vielen Freiheiten von heute hatten, ihre Träume zu verfolgen. Allzu frech, spontan und offen Annas Kritik an Beethoven, ihrem großen Vorbild; gerechtfertigt mag sie sein, aber man hört fast zu deutlich, dass aus ihr eine Frau von heute spricht und keine aus Beethovens Zeit.

Ein wenig absurd wird es gegen Ende, es entwickelt sich fast eine zarte Liebesgeschichte zwischen Anna und dem viel älteren Beethoven. Die Szenen zwischen den beiden sind mit Fingerspitzengefühl inszeniert, trotzdem glaubt man sie nicht, da man als Zuschauer nur allzu gut weiß, dass es Anna nie wirklich gegeben hat. Den Spagat zwischen "Muse" und "echter Frau", die Beethoven bewundert und nacheifert, wenn auch leider vergeblich, gelingt nicht. Anna ist beides und doch keines davon.

Bewundernswert und wirklich beeindruckend ist Ed Harris' Darstellung des alternden, schon fast im Sterben liegenden Beethoven; wunderschön auch die Uraufführung seiner Neunten Symphonie, allein deswegen lohnt es sich trotz allem, sich diesen Film wenigstens einmal anzusehen.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ode an Beethovens Werk 22. August 2007
Format:DVD
Was in dem Film fiktiv ist oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal, es gibt genug Filme die Beethovens Leben dokumentieren. Was mich beeindruckte waren zum einen die doch sehr passend gewählten Stücke, die immer wieder als Untermalung eingestreut wurden.
Der Film zeigt auch sehr gut wie der,auf Grund seiner Taubheit, verzweifelte Beethoven, sich durch Wut und wilde Kompositionen, die nötige Beruhigung verschaffte. Zumal er zu dieser Zeit auch nicht mehr so ernst genommen wurde.
Um so schöner wird dadurch der grandios inszenierte Teil aus der 9. Sinfonie, bei dem die Musik und die Kameraarbeit geradezu miteinander verschmelzen.
In manchen Bereichen erinnerte mich der Film, atmosphärisch gesehen, ein wenig an "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", nur das es in diesem Film die Kunst des Malens war, die den Zuschauer den gesamten Film begleitete.

Gegen Ende des Films wird der Zuschauer leider nicht mehr so mitgerissen. Der Absturz von Beethoven ist zwar wichtig, dauert aber ein wenig zu lange.

Aber alles in allem hat mich der Film begeistert und war durchaus eine Bereicherung.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Musik gut - Story schlecht
Gute Musikauswahl. Sehr gute Schauspieler, aber schlechte, langweilige, verzerrte und an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Ebenfalls für Kinder gut geeignet.
Vor 14 Tagen von Bernard veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Sang- und kraftlos
kommt dieses halbautobiographische Kapitel über Beethoven daher. Langweiliges Drehbuch, stümperhafte Schauspieler. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von tolip veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beethoven und die Entstehung seiner 9. Sinfonie
"Klang der Stille" habe ich mir im Kino angesehen, der Film war ergreifend, zumal es von der Entstehung seiner 9. Sinfonie handelt und die "Ode an die Freude" wiedergegeben wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Christa Glauch veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich empfehlenswert
Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne man hier vergeben und wieder abziehen sollte. Eigentlich ist ja in den vorhergehenden Rezensionen alles gesagt. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von RS veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen >Klang der Stille
Das ist ein sehr ruhiger Film der die Problematik eines Gehörverlustes sehr gut in Szene setzt und das Vertrauen in die Person die hört und umsetzt was man meint.
Vor 15 Monaten von Christel Brauns veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Schönste: Die Chorfrauen
Insgesamt ist "Klang der Stille" ein sehenswerter Film, den man durchaus zweimal sehen kann.Die erfundene Geschichte mit der schönen und talentierten Notenschreiberin mir... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von unibar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Film !
Die Schauspieler haben sehr gut gespielt und die Situationen sehr gut wieder gegeben. Besonders gut hat mir die Schauspielerin Diane Kruger gefallen, sie hat einfach natürlich... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Marienfeld veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, keine Ode an die Freude
Der Film enttäuscht auf allen Linien.
Nicht nur, dass Anna Holtz ein Gemisch aus vielen real existierenden Personen ist; nicht genug damit, dass Diana Kruger ihr kein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2010 von Anja Richter
5.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis
Dieser Film bezaubert durch eine wohlbalancierte Mischung aus Grobschlächtigkeit und Eleganz. Das "Biest" Beethoven ersteht als Mensch mit allen Schwächen und lässt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Kerstin Günther
5.0 von 5 Sternen magisch, poetisch, anrührend
Dies ist im Grunde kein Film über Beethoven, sondern ein Film über die Musik im Inneren und über den Klang, der aus der Mitte des Universums tönt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2008 von G.E.M.A.
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