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Klagelied der Sterne: Der frühe Homanx-Zyklus, Bd. 2
 
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Klagelied der Sterne: Der frühe Homanx-Zyklus, Bd. 2 [Taschenbuch]

Alan Dean Foster , Ruggero Le
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag); Auflage: DE (13. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243331
  • ISBN-13: 978-3404243334
  • Originaltitel: Dirge
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.240 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alan Dean Foster
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein neuer Roman aus dem weltberühmten Homanx-Zyklus.Allmählich verfestigen sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Thranx und Menschen. Doch Schlimmes bahnt sich an: Man entdeckt und besiedelt einen idealen Kolonieplaneten ═ Argus V ═, und unversehens taucht eine weitere raumfahrende Spezies auf: die schönen, prächtigen Pitar.Eines Tages dann wird die gesamte menschliche Bevölkerung von Argus V brutal niedergemetzelt. Man findet keinen Hinweis auf die Täter. Doch von einem winzigen Mond von Argus V wird ein schwaches Signal gesendet ═ ist das vielleicht der Schlüssel zur Aufklärung der Gräueltat? Die Antwort darauf hat fatale Konsequenzen für alle beteiligten Spezies ...

Über den Autor

Alan Dean Fosters Arbeiten sind breit gefächert und reichen von Science Fiction und Fantasy über Horror und Krimis bis zu Western. Er schrieb Star Wars-Romane und die Romane zu den ersten drei Alien-Filmen, sowie Vorlagen für Hörbücher, Radio und die Story des ersten Star Trek Films. Alan Dean Foster lebt heute zusammen mit seiner Familie in Prescott, Arizona.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Rust
Format:Taschenbuch
Der zweite Roman des frühen Homanx-Zyklus ist deutlich besser als der erste (Die Aussenseiter). Er schildert auch hier den Ausbau des Beziehungen zwischen den Menschen und den insektenähnlichen Thranx. Diese werden allerdings durch die Entdeckung der Pitar - einer dem äusseren Idealbild des Menschen gleichenden Rasse - empfindlich beeinträchtigt. Die Menschheit wendet sich den "schönen" Pitar zu und von den "hässlichen" Thranx ab. Doch die Pitar haben ihre dunklen Geheimnisse und schon bald lernt die Menschheit das der äussere Schein trügen kann....

Alan Dean Foster behandelt hier ein Episode des Zusammenwachens von Thranx und Menschen, welche er schon in einem seiner frühen Romane kurz angerissen hat - die Entdeckung der Pitar und ihres schrecklichen Geheimnisses. Wer alle anderen Romane des Homanx-Commonwealth schon kennt wird wissen wie die Geschichte endet.

Das Buch ist ein gut geschriebener spannender Roman. Besonders gut gefiel es mir, wenn Foster auf die Schwierigkeiten bei der Annäherung der beiden so fremdartigen Rassen eingeht. Mal im Ernst: Wer kann es sich schon vorstellen mit einem 1.50 m grossen Insekt befreundet zu sein, auch wenn es noch so gut riecht und intelligent ist ?!
Mein einziger Kritikpunkt ist die am Ende etwas lieblos und schnell beschriebene Lösung des Konfliktes mit den Pitar.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mühsamer Einstieg 16. Februar 2005
Von fluxeer
Format:Taschenbuch
Foster beschreibt hier das Auftreten der Pitaar, einer menschenähnlichen Rasse, die auf Erden auf große Gegenliebe stößt.
Allerdings wird dieser Einstieg dermaßen ausgewalzt, daß einem schon klar ist, wer am Ende der Übeltäter ist, so daß zumindest in diesem Punkt keine echte Spannung aufkommt, weil der Leser schon weiter ist als die Geschichte. Der Klappentext tut sein Übriges dazu, er verrät zu viel.
Foster wäre allerdings nicht Foster, wenn nicht trotzdem ein lesenswertes Buch dabei heraus käme. Das liegt allerdings dann an der Beschreibung der Besiedlung des Planeten Treetrunk (etwas, was Foster sehr gut kann) und der eingeflochtenen Kleinepisoden zwischen Mensch und Thranx (ebenfalls eine Meisterdisziplin von Foster), die ab der knappen Mitte des Buches einsetzt. Ab da macht es denn auch Spaß zu lesen und es kommt das Flair eines Commonwealth-Romans auf, wie man ihn kennt: spannend, kurzweilig, interessant.
Das das Ende bzw. die Lösung des Konfliktes mit dem Kriegsgegner zu kurz kommt, kann ich dagegen nicht unbedingt sagen. Sicher hätte man der Entwicklung ein paar Seiten mehr widmen können, aber das muß auch nicht unbedingt sein. So geht's auch und ist lang genug.

Insgesamt also kein schlechtes Buch, aber sicher keines, mit dem Alan Dean Foster neue Leser für das Commonwealth-Werk findet, sofern dieses das erste ist, was sie in die Finger bekommen. Erstleser Fosters sollten sich "die denkenden Wälder" vornehmen (womit sie Fosters beste Seite kennen lernen, wie ich meine) und dann in die "Eissegler"-Trilogie und die Flinx-Reihe hineinschauen, bevor sie sich, dann bereits bekannt mit den Thranx und den Aan, an dieses Buch machen (sofern die Sucht sie bis dahin gepackt hat).

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von longtawan
Format:Taschenbuch
Welcher Fan des Homanx-Universums hätte nicht schon darüber fabuliert, wie die Allianz der Thranx mit den Menschen ihren Anfang genommen hatte. Wer hätte nicht gehofft, Foster nähme sich dereinst die Zeit und seine Fabulierkunst zusammen und dichtet über die Anfänge dieser seltsamen Symbiose?!
Nun also hat er es getan und eine große Chance billig verschenkt.

Stand in seinen frühen Homanx-Romanen noch das Abenteuer und die Schilderung der exotischen Außerirdischen im Vordergrund, hätte es nun in seinen drei Romanen des frühen Homanx-Commonwealth einer anderen schriftstellerischen Fähigkeit bedurft: Politische Zusammenhänge logisch und spannend anllegen und auflösen, die absolute Fremdartigkeit der auftretenden Arten plastisch und schillernd zu entwickeln, die handelnden Persönlichkeiten mehrdimensional und schlüssig darstellen.
All das, was eine Caroline Janice Cherryh oder eine Robin Hobb scheinbar nebenbei erledigt, an all dem scheitert Alan Dean Foster.
Die drei Romane Die Außenseiter, Klagelied der Sterne und Das Dorn-Projekt scheinen in aller Schnelle dahingeschrieben worden zu sein. Es entsteht niiemals der Eindruck, Foster hätte sich mit seinen Figuren ernsthaft beschäftigt. Thranx, Menschen, AAnn, Pitar, UnopPatha und wie sie alle heißen, alle scheinen irgendwie gleich zu sein. Die Unterschiede der diversen Arten sind allenfalls oberflächlich. Wo die reptilischen AAnn fast ausschließlich aus der Sicht der Thranx als hinterhältig geschildert werden, zeichnen sich die Thranx als anhängliche Insektoiden aus, die die Menschen aus Gründen mögen, die nirgendwo weiter erklärt werden. Im Gegenteil, für die Thranx riechen Menschen schlecht, sind aufgrund ihres weichen Äußeren eher abstoßend und zudem benehmen sich die Humanoiden im Allgemeinen in Anwesenheit der Thranx schlecht. Wieso also die Thranx sich beständig bemühen, sich den Menschen an den Hals zu werfen, bleibt ein nicht zu ergründendes Rätsel.
Die Pitar dagegen erscheinen auf der Bildfläche als hochgewachsene Idealbilder der Menschen und wir haben nichts Besseres zu tun, als und blind zu verlieben. Sämtliche Objektivität bleibt fast selbstzerstörerisch auf der Strecke. An keiner Stelle handeln Menschen wirklich sinn- und planvoll. Irgendwie hat man immer das unbestimmte Gefühl, Foster habe eine andere Menschheit im Sinne. Als er dann aber die UnopPatha auf den Plan bringt, wird es vollends blödsinnig. Eine Zivilisation kleinwüchsiger, tonnenförmiger Wesen, zu deren Aussehen ihr Verhalten nahtlos passt. Sie sind schüchtern bis ängstlich, können sich keine großen Sternenschiffe leisten - obwohl sie immerhin den KK-Antrieb entwickelt haben - kurven mit zerbeulten Schiffen durchs All und sind arm wie Kirchenmäuse. Das ist eindimensional und absolut unglaubwürdig. Ebenso natürlich wie das Verhalten der Pitar im zweiten Band, die sich lieber komplett ausrotten lassen als sich zu ergeben. Nicht zu vergessen die Menschen und die Thranx, die mal eben gemeinsam auf wenigen Seiten des Buches einen kompletten Genozid begehen, ohne auch nur mit der Wimper bzw. der Antenne zu zucken. Überhaupt verwendet Foster unglaublich viel Platz für fleisch- und blutlose Schilderungen der Umgebung und schlechte Versuche zur Schilderung seiner Protagonisten (immer steht mehr das Aussehen als die Persönlichkeit im Vordergrund), als dass er für ein raffiniertes Ende sorgt. Fast könnte man annehmen, er habe am Ende immer die Lust verloren und ein schnelles Finale herbeigeschrieben.
Ein Trost bleibt (auch wenn es nur der Trost für den Autor selbst ist): Im Gegensatz zum Universum von Dune, das von fremden Autoren zunehmend vermantscht wird und bei dem sich Frank Herbert nur noch fluchen in seinem Grab drehen kann, hat im Falle des Homanx-Universums der Schöpfer selbst für ein unwürdiges Ende (bzw. einen Anfang gesorgt.

Einen Stern gibt es dafür, dass es wenigstens spannend ist, obwohl am Ende stets ein leeres Gefühl bleibt.
Den zweiten Stern gibt es dafür, dass es endlich mal wieder was aus dem Homanx-Universum zu lesen gab.

Meine Empfehlung: Für Einsteiger entsteht ein völlig falsches, nämlich schlechtes, Bild von Alan dean Foster, deshalb: Nicht kaufen. Lest bitte die frühen Romane oder den Bannsänger-Zyklus.

Für Fans sind die Bücher natürlich ein Muss, doch wer es sich verkneifen kann und lieber weiter seine Phanatasie bemühen mag, der sollte sich diese drei Bände dringend sparen.

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