Pressestimmen
»Ein mega-cooler Thriller, der keinen kalt lässt.«
bangerang.de November/Dezember 2008»Ein äußerst fesselnder Roman, der ganz bewusst in Jugendsprache gehalten ist. Der Leser wird direkt in den Gewissenskonflikt Moos hineingezogen.«
Stiftung lesen September 2008»Das Buch hat alles, was ein Krimi braucht: eine Hauptfigur, die sich aller Sympathie widersetzt, korrupte Polizei, brutale Gangster, durchtriebene Anwälte. Erzähler ist der dicke Moo, auf den in der Schule böse Witze und Gemeinheiten niederprasseln. Brooks entwirft ein schwarzes Szenario existenziellen Ausmaßes, der Kriminalroman entpuppt sich als Tragödie. Flüchtig verschliffene Wörter und Sätze verdichten sich zu Moos Bericht. Erzählerische Wucht und Sog der Story sind wortgewaltig in Form gebracht.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung 19.08.2008»Brooks, der schon in seinem Erstling ›Martyn Pig‹ einen eigenen Sound, einen eigenen überzeugenden Jugendjargon kreiert hat, hat ihn hier noch weiter radikalisiert.«
Klaus Nowak, 1001 und 1 Buch August 2008»Ein spannender Jugendkrimi für Kinder ab zwölf Jahren.«
Kirche und Leben 29.06.2008»›Kissing the Rain‹ ist ein schmerzhaft reales, verstörendes Buch über die Alleingelassenen.«
Saarbrücker Zeitung 05.01.2008»Kevin Brooks, der mit seinem raffinierten Debüt ›Martyn Pig‹ einen neuen Maßstab im Genre Jugendkrimi gesetzt hat, beweist hier erneut, dass er in Sachen Hochspannung zu den Besten gehört, die momentan für Jugendliche schreiben..«
1000 und 1 Buch August 2007»Ein neuer spannender Thriller des Engländers Kevin Brooks.«
Süddeutsche Zeitung 03.08.2007»Absolut fesselnd durch die authentische Stimme, die real spürbare Wut und die kaum aushaltbare Spannung, die die Handlung vorantreibt.«
Carousel»Moos Innensicht ist brillant zum Ausdruck gebracht im abgehackten Rhythmus von Brooks’ Prosa, verstärkt durch eine fast experimentell anmutende Typographie. Dieser Erzählstil wird zum integralen Struktur¬element der Story.«
The Irish Times»Man sollte Brooks nicht als einen dunklen, abgründigen Autor ansehen. Seine Bücher sind witzig und gefühlvoll, dramatisch und nachdenklich. Vor allem sind sie interessant und originell und stellen brisante Fragen, ohne auch nur für einen Moment zum Problembuch zu werden.«
Books for Keeps»Such dir einen stillen Ort, hol tief Luft und lass dich begeistern von diesem außergewöhnlichen Buch.«
Englische Buchhändlerstimme»Brooks kann Thriller- und Krimiplots schreiben wie der Teufel […].«
Christine Lötscher, SIJKM Schweiz 26.10.2010
Kurzbeschreibung
Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt Beleidigungen und Prügel, die er in der Schule als verachteter Außenseiter oft einsteckt, an sich abprallen wie Regen. Sein Zufluchtsort ist eine Autobahnbrücke, von der aus er den Verkehr beobachtet, sich an Lichtern und Bewegungen berauscht. Dabei wird er Zeuge eines Vorfalls, den er nicht deuten kann: Ein Wagen drängt einen anderen ab, die Fahrer halten auf dem Standstreifen, geraten in Streit, ein Mann geht zu Boden.
Später werden die Ermittlungsbehörden behaupten, der Fahrer des abgedrängten Wagens habe den anderen erstochen. Moo aber hat genau gesehen, dass das nicht stimmt. Da es sich bei dem Beschuldigten um den berüchtigten Kriminellen Keith Vine handelt, den die Staatsanwaltschaft schon lange dingfest machen will, ist die Sache äußerst brisant: Was Moo gesehen hat, macht ihn zum Entlastungszeugen für Vine doch will er das überhaupt sein?
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008.