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Kismet: Kayankayas vierter Fall Taschenbuch – 28. August 2012

28 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 10 (28. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257233361
  • ISBN-13: 978-3257233360
  • Größe und/oder Gewicht: 11,4 x 1,9 x 18,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.512 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kemal Kayankaya ist zurück! Viele krimibegeisterte Leser werden Jakob Arjounis türkisch-deutsche Version von Chandlers Phil Marlowe über die Jahre vermisst haben. Kaum verändert hat er sich -- dem Autor sei Dank. Weder weise noch vorsichtiger geworden, lässt Kemal in seinem Job nach wie vor kaum ein Fettnäpfchen aus, kriegt wie gewohnt ordentlich etwas auf die Mütze und kämpft dennoch unverdrossen mit nicht immer moralisch vertretbaren Mitteln gegen Unmoral, Ungerechtigkeit und für -- seine eigene Brieftasche.

Der brasilianische Kneipier Romario bittet Kayankaya um Hilfe gegen Schutzgelderpresser. Zu seinem Leidwesen kann dieser seine Unterstützung kaum verweigern, ist er dem Wirt doch in gewisser Weise verpflichtet. Ohne Aussicht auf gerechte Entlohnung wollen Kemal und sein Helfer Slibulsky die Angelegenheit mit gewohnter Lässigkeit hinter sich bringen. Doch ihr "genialer" Plan endet mit einem Fiasko und zwei Schutzgelderpresser bleiben tot auf der Strecke. Das Auto der Toten führt den Detektiv zu einem Suppenfabrikanten und von dort auf die Spur einer skrupellosen Verbrecherorganisation, die mit neuen Methoden und beispielloser Brutalität zu Werke geht. Nur ein kroatisches Mädchen auf der Suche nach seiner verschwundenen Mutter und der gute Slibulsky greifen Kemal unter die Arme, der sich in seiner Not an einen albanischen Paten der Frankfurter Unterwelt wendet. Nicht immer kann man sich schließlich seine Freunde aussuchen.

Nicht zu Unrecht wurde Jakob Arjounis Held häufig mit Raymond Chandlers Krimi-Ikone Phil Marlowe verglichen. Hinter Kayankayas flotten Sprüchen und seinem rotzigen Auftreten verbergen sich wie bei dem großen Vorbild tiefes Gerechtigkeitsempfinden, Sensibilität und die Sehnsucht nach einem anderen und vielleicht glücklicheren Leben. Es ist fraglich, ob Arjouni ihm ein solches gönnen wird, leben doch seine erstklassigen Krimis nicht zuletzt aus der Figur des Kemal Kayankaya heraus. Kismet! --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Der Mann kann so erzählen, dass es kein Entrinnen gibt. Seine Dialoge, seine bilderreiche Sprache, sein Tempo, sein Witz, die Doppelbödigkeit aus scheinbarer Leichtigkiet und Unter- und Hintergründigem sind eine Klasse für sich. Es ist eine große Kunst, so unterhaltsam und spannend zu schreiben und dabei so pointiert, so klug und kritisch vom Leben in der Gegenwart zu erzählen. Arjouni beherscht diese Kunst perfekt." (Barbara Dobrick/Norddeutscher Rundfunk, Hamburg.) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ludger Menke am 6. November 2002
Format: Taschenbuch
Es gibt ihn noch, den einsamen Detektiv, der rastlos als Einzelkämpfer durch den Großtstadtdschungel streift, für das Gute und seine eigene Tasche streitet, dabei gehörig eins auf die Nase bekommt und am Ende siegt. Zugegeben, diese Spezies ist angesichts von überkandidelten Gerichtsmedizinern, schnarchigen Polizisten und überstrapzierten Serienkiller-Jägern vom Aussterben bedroht. Aber so leicht sind sie nicht kaputt zu kriegen und schon gar nicht Kemal Kayankaya, der in „Kismet" seinen vierten Fall lösen darf.
Alles beginnt ganz harmlos: Kayankaya und sein Kumpel Slibulsky sollen dem Gastwirt Romario helfen. Der stolze Besitzer eines abgewrackten Restaurants im Frankfurter Bahnhofsviertel bekommt Besuch von Schutzgelderpressern. Kayankaya und Slibulsky sollen die stummen Vertreter der „Armee der Vernuft", wie sich die ehrenwerten Herren nennen, aus dem Restaurant vertreiben. Doch dann liegen die beiden gepuderten Geldeintreiber tot in Romarios Restaurant.
Kayankaya und Slibulsky verscharren die Leichen irgendwo im Taunus. Die Probleme haben sie damit allerdings nicht begraben, die fangen erst richtig an. Die Identität der beiden Toten lässt Kayankaya keine Ruhe. Er forscht nach und erfährt, dass sich hinter der „Armee der Vernunft" eine neue Mafia-Truppe verbirgt, die sich offenbar den Frankfurter Kiez mit brutalsten Methoden unter den Nagel reißen will.
Unvermittelt sieht sich Kayankaya in einen Banden-Krieg verwickelt, bei dem ein dubioser deutscher Geschäftsmann genauso seine Finger im Spiel hat wie eine Gruppe von Kroaten, die sich in einer heruntergekommenen Kneipe in Offenbach treffen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Saul Karoo am 6. Februar 2004
Format: Audio CD
Die Hörspielumsetzung von Kismet mag ich sehr gerne, wegen der coolen Atmosphäre in die Frankfurt hier getaucht ist. Halb zwischen Ebblewoi und tougher Großstadt. Die Raps vom Frankfurter Benni Kratz sind absolut fett und Tim Seyfi ist die Idealbestzung für Kayankaya. Ein Hörstück mit großem Tempo, viel Witz, knallharter Action und echt fettem Groove. Meine Empfehlung.
Leonhard Koppelmann ist Regisseur und Bearbeiter u.a. folgender Hörbücher: Philip Kerr - "Das Wittgenstein-Programm", Ken Follet - "Die Säulen der Erde", Michel Houellebecq - "Elementarteilchen", Umberto Eco - "Baudolino", John Galsworthy - "Die Forsyte Saga", Léo Malet - "Das Leben ist zum Kotzen", Moritz Rinke - "Die Nibelungen", Bodo Kirchhoff - "Schundroman", Andrea Camilleri - "Die Stimme der Violine" u.v.a.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT am 27. Oktober 2002
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nach jahrelanger Pause hat Jakob Arjouni wieder einen Kemal Kayankaya-Krimi geschrieben. "Kismet" ist nach "Happy Birthday, Türke", "Mehr Bier" und "Ein Mann, ein Mord" der vierte Roman, in dem der Frankfurter Türke Kemal Kayankaya nach Philip Marlowe-Art ermittelt. Diesmal hilft er seinem brasilianischen Freund und Restaurantbesitzer Romario gegen Schutzgelderpresser, die in Frankfurt die Marktführerschaft erlangen wollen. Nachdem dieser Freundschaftsdienst nicht ganz so abläuft wie beabsichtigt, versucht er die Hintermänner herauszufinden. Doch dabei erlebt er eine Überraschung nach der anderen, gerät an einen Fabrikanten und Exporteur, der die Welt mit gefälschten Produkten beglückt, entdeckt eine kroatische Verbrecherorganisation, die skrupellos und brutal vorgeht, und muß sich an einen der etablierten Paten der Frankfurter Unterwelt, einen Albaner, um Hilfe wenden, bevor es zum finalen Showdown kommt. Alles in allem der bisher beste Kayankaya-Krimi. Weitere sollten folgen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Saul Karoo am 2. März 2004
Format: Audio CD
Die Hörspielumsetzung von Kismet mag ich sehr gerne, wegen der coolen Atmosphäre in die Frankfurt hier getaucht ist. Halb zwischen Ebblewoi und tougher Großstadt. Die Raps vom Frankfurter Benni Kratz sind absolut fett und Tim Seyfi ist die Idealbestzung für Kayankaya. Ein Hörstück mit großem Tempo, viel Witz, knallharter Action und echt fettem Groove. Meine Empfehlung.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
müßte das auf hessisch-frankfurterisch klingen, oder? Jedenfalls finde ich es eine ziemlich gelungene „Fortschreibung“ des „Philip Marlowe“-Motivs und –Stils, über eine 60-Jahre Zeitreise von LA nach FFM transplantiert; das hat Herr Arjouni wirklich gut hingekriegt, auch mit der transkulturellen Erweiterung über den sympathischen Türken-Schammes! Wie es der Autor schafft, aus der neben Hannover wohl trivialsten aller bundesdeutschen Sinnruinen einen speziellen, sehr unterhaltsamen Halbwelt-Schmäh zu destillieren, ist aller Ehren wert. Die Dialoge kratzen tatsächlich am Chandler-Niveau.
Nun wissen wir ja von weiland PARDON und später TITANIC, daß das spezielle Frankfurter Reizklima offenbar eine „Steilvorlage“ für Satire ist. Denn auch diese ist vertreten:
aus den trocken-sarkastischen Schilderungen der wirklichen Welt blitzt neben politisch-historisch-kulturellem Scharfblick aber ganz wesentlich auch Sympathie für und Interesse an Menschen hervor. Endergebnis ist ein kurzer, knackiger (auch harter) Kriminalroman mit sehr authentischem Personal und reichlich Schmunzelfaktor. Macht Lust auf mehr Aufträge für den Main-Marlowe Kemal Kayankaya . . .
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