| ||||||||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Kismet: Ein Kayankaya-Roman gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Der brasilianische Kneipier Romario bittet Kayankaya um Hilfe gegen Schutzgelderpresser. Zu seinem Leidwesen kann dieser seine Unterstützung kaum verweigern, ist er dem Wirt doch in gewisser Weise verpflichtet. Ohne Aussicht auf gerechte Entlohnung wollen Kemal und sein Helfer Slibulsky die Angelegenheit mit gewohnter Lässigkeit hinter sich bringen. Doch ihr "genialer" Plan endet mit einem Fiasko und zwei Schutzgelderpresser bleiben tot auf der Strecke. Das Auto der Toten führt den Detektiv zu einem Suppenfabrikanten und von dort auf die Spur einer skrupellosen Verbrecherorganisation, die mit neuen Methoden und beispielloser Brutalität zu Werke geht. Nur ein kroatisches Mädchen auf der Suche nach seiner verschwundenen Mutter und der gute Slibulsky greifen Kemal unter die Arme, der sich in seiner Not an einen albanischen Paten der Frankfurter Unterwelt wendet. Nicht immer kann man sich schließlich seine Freunde aussuchen.
Nicht zu Unrecht wurde Jakob Arjounis Held häufig mit Raymond Chandlers Krimi-Ikone Phil Marlowe verglichen. Hinter Kayankayas flotten Sprüchen und seinem rotzigen Auftreten verbergen sich wie bei dem großen Vorbild tiefes Gerechtigkeitsempfinden, Sensibilität und die Sehnsucht nach einem anderen und vielleicht glücklicheren Leben. Es ist fraglich, ob Arjouni ihm ein solches gönnen wird, leben doch seine erstklassigen Krimis nicht zuletzt aus der Figur des Kemal Kayankaya heraus. Kismet! --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Alles beginnt ganz harmlos: Kayankaya und sein Kumpel Slibulsky sollen dem Gastwirt Romario helfen. Der stolze Besitzer eines abgewrackten Restaurants im Frankfurter Bahnhofsviertel bekommt Besuch von Schutzgelderpressern. Kayankaya und Slibulsky sollen die stummen Vertreter der „Armee der Vernuft", wie sich die ehrenwerten Herren nennen, aus dem Restaurant vertreiben. Doch dann liegen die beiden gepuderten Geldeintreiber tot in Romarios Restaurant.
Kayankaya und Slibulsky verscharren die Leichen irgendwo im Taunus. Die Probleme haben sie damit allerdings nicht begraben, die fangen erst richtig an. Die Identität der beiden Toten lässt Kayankaya keine Ruhe. Er forscht nach und erfährt, dass sich hinter der „Armee der Vernunft" eine neue Mafia-Truppe verbirgt, die sich offenbar den Frankfurter Kiez mit brutalsten Methoden unter den Nagel reißen will.
Unvermittelt sieht sich Kayankaya in einen Banden-Krieg verwickelt, bei dem ein dubioser deutscher Geschäftsmann genauso seine Finger im Spiel hat wie eine Gruppe von Kroaten, die sich in einer heruntergekommenen Kneipe in Offenbach treffen. Die Spuren führen ihn dann auch noch in ein trostloses Asylbewerberheim, in dem neue Mitglieder - nicht ganz freiwillig - für die Bande geworben werden.
In einer halsbrecherischen Aktion befreit Kayankaya Leila, ein bosnisches Mädchen, aus diesem Asylbewerberheim. Im gebrochenen Deutsch erzählt sie von ihrer Mutter, die verschwunden ist und die Kayankaya suchen soll. Da eine Stange Geld lockt, nimmt er die Verfolgung auf und erfährt, dass sich Leilas Mutter offenbar in den Fängen der „Armee der Vernunft" befindet. Dass die nicht zu Späßen aufgelegt sind, erfährt Kayankaya am eigenen Leibe: Eine Explosion erschüttert sein Büro und hinterlässt eine hässliche Lücke im Haus...
In „Kismet" wird kräftig geprügelt, geschossen und gemordet. Auch Kayankaya, der schnoddrige, deutsch-türkische Privatdetektiv, muss einiges einstecken und läuft zwischenzeitlich mit einem dicken Gesichtsverband durch die Gegend. Die vielen Toten am Ende des Buches kann man schon nicht mehr zählen.
Dabei erzählt Jakob Arjouni nicht nur einfach einen Detektivroman, klug zieht er das Schlachtfeld des jugoslawischen Bürgerkriegs nach Deutschland, zeigt die brutalen Folgen der Verquickung von organisierter Kriminalität, Korruption und Nationalismus auf. Mit seiner ironischen Schreibe und seinen klaren Milieuschilderungen führt er ein unbequemes Stück deutscher Gegenwart vor. Ein harter, lebensnaher Roman und eine spannende Abwechslung zwischen all den sabbelnden Gerichtsmedizinern und ermittelnden Psychofritzen.
Leonhard Koppelmann ist Regisseur und Bearbeiter u.a. folgender Hörbücher: Philip Kerr - "Das Wittgenstein-Programm", Ken Follet - "Die Säulen der Erde", Michel Houellebecq - "Elementarteilchen", Umberto Eco - "Baudolino", John Galsworthy - "Die Forsyte Saga", Léo Malet - "Das Leben ist zum Kotzen", Moritz Rinke - "Die Nibelungen", Bodo Kirchhoff - "Schundroman", Andrea Camilleri - "Die Stimme der Violine" u.v.a.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|