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Kirschblüten - Hanami [Blu-ray]

Elmar Wepper , Hannelore Elsner , Doris Dörrie    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Maximilian Brückner, Aya Irizuki
  • Regisseur(e): Doris Dörrie
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: 20th Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 4. November 2011
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005C7S544
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.546 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Amazon.de

In Hanami spielen Hannelore Elsner und Elmar Wepper ein Ehepaar, dass mit einem Schicksalsschlag konfrontiert wird. Doris Dörrie ist ein wunderbarer Film geglückt, über das Opfer, die Liebe und den Tod.

Die Kirschblüte ist in diesem Film als Metapher zu verstehen, für eine Haltung zum Leben. Die Blüte ist atemberaubend in ihrer Schönheit, und sie ist es nicht zuletzt weil sie vergänglich ist - ein Schauspiel, dass sich alljährlich für einen kurzen Zeitraum wiederholt. Es geht also um ein Bewußtsein, das im Alltagsrauschen schwer festzuhalten ist. Das Bewußtsein von Vergänglichkeit und Tod und der Notwendigkeit die uns gegebene Zeit zu zelebrieren. Das mag in manchen Ohren kitschig und klebrig klingen, es trifft dennoch eine tiefe Wahrheit, der sich niemand ernsthaft verschließen kann. Und auf diesen Kern zielt Doris Dörries Film ab.

Hanami beginnt in der bayerischen Provinz. Der Beamte Rudi (Elmar Wepper) liebt das Beschauliche, Vorhersehbare. Er mag es, immer um die gleiche Zeit aufzustehen, das gleiche zu sehen, zu schmecken und zu hören. Aber Rudis Leben verändert sich schlagartig als er mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert wird: er hat Krebs im Endstadium. Seine Frau Trudi (Hannelore Elsner) überredet ihn nach Berlin zu fahren, zu den Kindern und Enkelkindern. Die Begegnung verläuft anders als erhofft. In Berlin hat man keine Zeit füreinander, ist man fest im Griff des Alltags - Facts of Live. Man beschließt gemeinsam weiterzufahren, an die Ostsee, um ein paar Tage miteinander zu verbringen und sich vorzubereiten, auf das Unvermeidliche.

Soweit, so gut, oder auch nicht. Das Klischee lauert an jeder Ecke, umso unerträglicher weil man befürchtet, dass Klischee könne mehr mit dem eigenen Leben zu tun haben als einem lieb ist. Und es ist nicht etwa so, dass man von Doris Dörrie etwas anderes erwartet hätte. Doch dann geschieht das Unerwartete. Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, und der Film beginnt von Neuem. Rudi ist untröstlich, weiss nicht wohin mit sich. Verständlich. Er muss feststellen, dass ihm Trudi fremder war als er es für möglich hielt. Sie hatte ihre Sehnsüchte verraten um sich für ihn aufzuopfern. Eine schreckliche Wahrheit. Er macht sich schließlich auf, nach Japan, um ihr post Mortem ihren Traum zu erfüllen.

Im zweiten Teil des Films passiert etwas erstaunliches. Der Film bringt es fertig seine eigene Biederkeit zu überwinden und verwandelt sich von einem Rührstück in eine bewegende Auseinandersetzung mit dem was man in Ermangelung eines treffenderen Begriffes Trauerarbeit nennt. Wenn Rudi auf den Spuren von Trudis Träumen durch Tokio läuft, in Frauenkleidern, ganz verletztlich, dann hätte das auch ganz leicht ins albern-abgeschmackte abdriften können. Doch das geschieht nicht. Es ist nicht zuletzt Elmar Wepper zu verdanken, seinem zurückgenommenem Spiel, seiner Durchlässigkeit, dass Hanami im letzten Drittel zu einem richtig guten Film wird. Und natürlich hat Doris Dörries Inszenierung daran ihren Anteil. Dieser Eindruck wurde von vielen Rezensenten immer wieder bestätigt, nicht ohne eine gewisse Verwunderung - ist doch Elmar Wepper in der Schublade des Fernseharbeiters abgelegt. Es ist an der Zeit diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen und zu konstatieren: es gibt nur eine verlässliche Konstante im Hinblick auf Film und Fernsehen. Beide Bereiche bringen manchmal gelungenes und oft weniger gelungenes zustande. Hanami und Elmar Wepper zaubern ein wenig Hoffnung in unsere Herzen.Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Systemvorraussetzungen:
BD-25 Dual-Layer Disc, Region B. Kodierungsart: 2. Ausgabeformat: 16:9. Aufnahmeformat: 1,85:1. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 5.1, 3/2.01, AC3

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
76 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir dachten, wir hätten noch Zeit... 19. Oktober 2008
Format:DVD
...sagt Rudi Angermeier(Elmar Wepper) zu seinem Sohn Karl. Das sollte sich nicht als der einzige Irrtum in Rudis Leben herausstellen. Das merkt der bayrische Beamte allerdings erst, als es zu spät ist. Rudi wollte, dass einfach alles so weitergeht, wie es ist. Aber auch hier macht ihm das Leben einen Strich durch die Rechnung. Rudi ist ein Grantler, ein Beamter im Amt, der nach außen hin einfach und eingeschränkt wird. Sein Tag läuft im Gleichmass ab. Die Fahrt zur Arbeit, die Fahrt nach Hause, das Essen mit seiner Gattin Trudi(Hannelore Elsner). Der Apfel, den Trudi ihm mitgibt und Rudis Spruch dazu: "One apple a day, keeps the doctor away." Das ist Rudis Irrtum Nr.3. Denn er ist schwer krank, hat nicht mehr lange zu leben. Das weiß allerdings nur Trudi. Sie will ihren Mann mit dieser Nachricht nicht belasten und plant daher, ihre drei Kinder noch einmal zu besuchen. So macht sich das schrullige Paar auf den Weg nach Berlin. Dort leben zwei ihrer Kinder. Der andere Sohn, Karl, lebt in Tokio. Trudi, die sich für japanischen Budotanz interessiert, wollte schon immer nach Japan, aber mit Rudi scheint das nicht zu gehen.
So landen die beiden in Berlin und merken ziemlich schnell, dass sie ihren Kindern eine große Freude machen würden, wenn sie wieder nach Hause fahren würden. Lediglich Franzi(Nadja Uhl) eine Freundin der Tochter, interessiert sich für das bayrische Paar. Von Berlin geht es an die Ostsee. Rudi stellt auch hier fest: "Das Meer ist auch nicht mehr das, was es mal war", und sagt zu Trudi: "Lass uns wieder nach Hause fahren." Dazu kommt es jedoch nicht mehr. In der letzten Nacht an der See stirbt Trudi. Der kantige, einfache Rudi wird von ihrem plötzlichen Tod regelrecht erschlagen.
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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das ist für dich, Trudi, ..." 22. September 2008
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Verifizierter Kauf
... sagt Rudi, der mit geöffnetem Mantel, unter welchem er Strickjacke und Rock seiner verstorbenen Frau trägt, auf die Kirschblütenpracht der Baumkronen über ihm blickt. Rudi ist in Tokyo, das heimliche Traumziel seiner Frau, deren Erfüllung diese sich aber zeitlebens versagte.
Der Film "Kirschblüten" beginnt aber in der bayerischen Provinz. Rudi fährt jeden Morgen zur gleichen Zeit mit Frühstücksbrot, Apfel und stets demselben Sinnspruch ("an apple a day, keeps the doctor away") zur Arbeit. Die Frau an seiner Seite hat ihm drei Kinder geboren, die längst ihre eigenen Wege gehen. Sie weiß, dass er zufrieden ist, auch wenn er gern über dies und jenes grantelt. Er jedoch weiß von ihr und den Kindern nur wenig. Sie erfährt dann vom Arzt, dass ihr Mann nicht mehr lange zu leben hat und soll ihm diese Nachricht überbringen.
Ohne ihn einzuweihen, fahren beide die Kinder (einen verheirateten Sohn und eine lesbische Tochter) in Berlin besuchen und nach einem eher missglückten Zusammentreffen weiter an die Ostsee. Trudi möchte auch noch gern den anderen Sohn in Tokyo besuchen, doch Rudi winkt ab, denn man habe noch so viel Zeit - später!
Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, plötzlich und unerwartet, wie es in Traueranzeigen heißt. Im Gespräch mit Franzi, der Lebenspartnerin seiner Tochter, erfährt Rudi dann von den Träumen seiner Frau, über die sie mit ihm nie gesprochen hatte und die sie sich nie erfüllte: dem Wunsch, die Kunst des Butoh-Tanzes zu erlernen und nach Japan zu reisen, um den göttlichen Berg Fujiyama zu sehen.
Rudi macht sich auf nach Japan, den Koffer und die Sachen von Trudi immer dabei.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebe im Hier und Jetzt - ein sehr guter Film 29. Oktober 2008
Format:DVD
Der deutsche Film ist mittlerweile, ach was, seit langem bereits so gut geworden, dass ich mich fast, aber nur fast, wundere, dass bisher nur 4 Rezensionen zu Kirschblüten geschrieben wurden. Schaue ich bei einem z.B. amerikanischen Film ähnlicher Machart, falls es so einen Film überhaupt gibt, nach, lese ich mindestens 50-80 Rezensionen. Tja, so ist das leider.

Im Kino habe ich Kirschblüten verpasst, aber auch auf DVD lässt er sich überaus gut anschauen. Da es gute inhaltliche Zusammenfassungen bereits gibt, möchte ich nur einen Punkt in diesem hervorragenden Film aufgreifen, der mich besonders berührt hat.

Das ist die Sprachlosigkeit innerhalb der Familie von Trudi und Rudi und ihren drei Kindern, was ihre Gefühle und ihre Beziehungen zueinander angeht. Rudi redet nicht wirklich mit seiner Frau, Trudi nicht mit ihrem Mann, beide nicht mit ihren Kindern, die untereinander auch nicht. Schon fatal, aber sehr gut dargestellt. Interessanterweise sind es Nicht-Familienmitglieder, die in den emotionalen Stresssituationen am besten mit den jeweiligen Eltern klarkommen. Z.B. die Freundin der Tochter, die scheinbar mit Leichtigkeit den richtigen Ton findet, wo die Tochter nur aggressiv reagieren kann. Genauso geht es mit Yu, die Rudi so nimmt, wie er ist, wohingegen sein Sohn nur genervt vom Besuch seines Vaters ist und ihn am liebsten gleich wieder los wäre. Es tut fast weh zu sehen, wie lieblos der Sohn den Vater empfängt und ihn völlig sich selbst in dieser Riesenstadt überlässt, Yu hingegen kümmert sich, nicht viel, aber im Gegensatz zum Sohn wirkt es um ein Vielfaches mehr.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet und nachhaltig
Eigentlich wiederhole ich wahrscheinlich die vielen lobenden worte, die bereits über diesen Film geschrieben und gesagt wurden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Beatrice Raue-Konietzny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schön, traurig und berührend!
Ein wunderschöner Film. Tolle Darsteller und sehr glaubhafte Geschichte.
Wer schon mal in Japan war, kann alles total gut nachvollziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Gernot Peter Schönthal veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Film...
Naja der Film ist zwar nichts für mich, aber meine Freundin ist begeistert gewesen als ich ihn ihr besorgt hatte, da sie seit Jahren schon danach auf der Suche war. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von N. Laszlo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieser Folm lässt niemanden kalt
...besonders dann nicht, wenn seine / ihre Eltern noch leben...
In jedem Fall sehr bewegend und echt dargestellt. Besser geht es nicht‼️
Vor 7 Monaten von Mellna veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Film
Total toller aber auch trauriger Film! Mega schöne Kulisse durch den Dreh in Japan! Tolle Schauspieler, tiefgründige Story, sehr ergreifend!
Vor 7 Monaten von Ani veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der deutsche Film kann`s
Es muss nicht immer nur Hollywood sein ! Den Film muss man gesehen haben. Ein auf und ab der Gefühle ! Ein Film für die ganze Familie !
Vor 20 Monaten von BayernBazi veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Deutscher Film
...besticht oft durch seine Kuehle. Trotzdem ein schoener Film - die Schauspieler sind klasse. Aber nach einmal sehen reicht es auch.
Vor 21 Monaten von Susanne Z veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tief rührendes Lebensbild ganz ohne Kitsch!
Normalerweise gebe ich keine Bewertungen ab, da ich solche als zu
subjektiv erachte. Hierzu jedoch muss ich einfach etwas sagen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2012 von Fee
4.0 von 5 Sternen nett anzusehen
Ein nett anzusehender Film mit guter Story. Der Erzählfluss leidet jedoch deutlich unter den harten Filmschnitten, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen vergeben kann.
Veröffentlicht am 9. Juli 2011 von Joe's Warentest
4.0 von 5 Sternen Schön Traurig
Story (5)
Es ist natürlich immer ein Glücksfall wenn sowohl der Roman wie auch die filmische Umsetzung von der selben Person realisiert werden können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2011 von Amadis
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