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Kirschblüten - Hanami [Blu-ray]

Elmar Wepper , Hannelore Elsner , Doris Dörrie    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Preis für beide: EUR 24,96

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Produktinformation

  • Darsteller: Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Maximilian Brückner, Aya Irizuki
  • Regisseur(e): Doris Dörrie
  • Format: Import, Blu-ray, Untertitelt, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: 20th Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 9. April 2010
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0037OHY6Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.660 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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In Hanami spielen Hannelore Elsner und Elmar Wepper ein Ehepaar, dass mit einem Schicksalsschlag konfrontiert wird. Doris Dörrie ist ein wunderbarer Film geglückt, über das Opfer, die Liebe und den Tod.

Die Kirschblüte ist in diesem Film als Metapher zu verstehen, für eine Haltung zum Leben. Die Blüte ist atemberaubend in ihrer Schönheit, und sie ist es nicht zuletzt weil sie vergänglich ist - ein Schauspiel, dass sich alljährlich für einen kurzen Zeitraum wiederholt. Es geht also um ein Bewußtsein, das im Alltagsrauschen schwer festzuhalten ist. Das Bewußtsein von Vergänglichkeit und Tod und der Notwendigkeit die uns gegebene Zeit zu zelebrieren. Das mag in manchen Ohren kitschig und klebrig klingen, es trifft dennoch eine tiefe Wahrheit, der sich niemand ernsthaft verschließen kann. Und auf diesen Kern zielt Doris Dörries Film ab.

Hanami beginnt in der bayerischen Provinz. Der Beamte Rudi (Elmar Wepper) liebt das Beschauliche, Vorhersehbare. Er mag es, immer um die gleiche Zeit aufzustehen, das gleiche zu sehen, zu schmecken und zu hören. Aber Rudis Leben verändert sich schlagartig als er mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert wird: er hat Krebs im Endstadium. Seine Frau Trudi (Hannelore Elsner) überredet ihn nach Berlin zu fahren, zu den Kindern und Enkelkindern. Die Begegnung verläuft anders als erhofft. In Berlin hat man keine Zeit füreinander, ist man fest im Griff des Alltags - Facts of Live. Man beschließt gemeinsam weiterzufahren, an die Ostsee, um ein paar Tage miteinander zu verbringen und sich vorzubereiten, auf das Unvermeidliche.

Soweit, so gut, oder auch nicht. Das Klischee lauert an jeder Ecke, umso unerträglicher weil man befürchtet, dass Klischee könne mehr mit dem eigenen Leben zu tun haben als einem lieb ist. Und es ist nicht etwa so, dass man von Doris Dörrie etwas anderes erwartet hätte. Doch dann geschieht das Unerwartete. Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, und der Film beginnt von Neuem. Rudi ist untröstlich, weiss nicht wohin mit sich. Verständlich. Er muss feststellen, dass ihm Trudi fremder war als er es für möglich hielt. Sie hatte ihre Sehnsüchte verraten um sich für ihn aufzuopfern. Eine schreckliche Wahrheit. Er macht sich schließlich auf, nach Japan, um ihr post Mortem ihren Traum zu erfüllen.

Im zweiten Teil des Films passiert etwas erstaunliches. Der Film bringt es fertig seine eigene Biederkeit zu überwinden und verwandelt sich von einem Rührstück in eine bewegende Auseinandersetzung mit dem was man in Ermangelung eines treffenderen Begriffes Trauerarbeit nennt. Wenn Rudi auf den Spuren von Trudis Träumen durch Tokio läuft, in Frauenkleidern, ganz verletztlich, dann hätte das auch ganz leicht ins albern-abgeschmackte abdriften können. Doch das geschieht nicht. Es ist nicht zuletzt Elmar Wepper zu verdanken, seinem zurückgenommenem Spiel, seiner Durchlässigkeit, dass Hanami im letzten Drittel zu einem richtig guten Film wird. Und natürlich hat Doris Dörries Inszenierung daran ihren Anteil. Dieser Eindruck wurde von vielen Rezensenten immer wieder bestätigt, nicht ohne eine gewisse Verwunderung - ist doch Elmar Wepper in der Schublade des Fernseharbeiters abgelegt. Es ist an der Zeit diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen und zu konstatieren: es gibt nur eine verlässliche Konstante im Hinblick auf Film und Fernsehen. Beide Bereiche bringen manchmal gelungenes und oft weniger gelungenes zustande. Hanami und Elmar Wepper zaubern ein wenig Hoffnung in unsere Herzen.Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Das Leben: Nur Trudi (Hannelore Elsner) weiß, dass ihr Mann Rudi (Elmar Wepper) schwer krank ist. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Trudi beschließt, die Erkrankung geheim zu halten und überredet Rudi, noch einmal die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Dort angekommen, müssen die beiden jedoch feststellen, dass ihre Kinder mit ihrem eigenen Leben viel zu beschäftigt sind, um sich um die Eltern zu kümmern. Die beiden beschließen daraufhin, in ein Hotel an die Ostsee zu fahren. Dort stirbt plötzlich Trudi - Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter (Franzi, gespielt von Nadja Uhl) erfährt, dass Trudi das Leben, das sie leben wollte, offenbar aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Er beschließt, ihr verpasstes Leben wieder gut

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
74 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir dachten, wir hätten noch Zeit... 19. Oktober 2008
Format:DVD
...sagt Rudi Angermeier(Elmar Wepper) zu seinem Sohn Karl. Das sollte sich nicht als der einzige Irrtum in Rudis Leben herausstellen. Das merkt der bayrische Beamte allerdings erst, als es zu spät ist. Rudi wollte, dass einfach alles so weitergeht, wie es ist. Aber auch hier macht ihm das Leben einen Strich durch die Rechnung. Rudi ist ein Grantler, ein Beamter im Amt, der nach außen hin einfach und eingeschränkt wird. Sein Tag läuft im Gleichmass ab. Die Fahrt zur Arbeit, die Fahrt nach Hause, das Essen mit seiner Gattin Trudi(Hannelore Elsner). Der Apfel, den Trudi ihm mitgibt und Rudis Spruch dazu: "One apple a day, keeps the doctor away." Das ist Rudis Irrtum Nr.3. Denn er ist schwer krank, hat nicht mehr lange zu leben. Das weiß allerdings nur Trudi. Sie will ihren Mann mit dieser Nachricht nicht belasten und plant daher, ihre drei Kinder noch einmal zu besuchen. So macht sich das schrullige Paar auf den Weg nach Berlin. Dort leben zwei ihrer Kinder. Der andere Sohn, Karl, lebt in Tokio. Trudi, die sich für japanischen Budotanz interessiert, wollte schon immer nach Japan, aber mit Rudi scheint das nicht zu gehen.
So landen die beiden in Berlin und merken ziemlich schnell, dass sie ihren Kindern eine große Freude machen würden, wenn sie wieder nach Hause fahren würden. Lediglich Franzi(Nadja Uhl) eine Freundin der Tochter, interessiert sich für das bayrische Paar. Von Berlin geht es an die Ostsee. Rudi stellt auch hier fest: "Das Meer ist auch nicht mehr das, was es mal war", und sagt zu Trudi: "Lass uns wieder nach Hause fahren." Dazu kommt es jedoch nicht mehr. In der letzten Nacht an der See stirbt Trudi. Der kantige, einfache Rudi wird von ihrem plötzlichen Tod regelrecht erschlagen.
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das ist für dich, Trudi, ..." 22. September 2008
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
... sagt Rudi, der mit geöffnetem Mantel, unter welchem er Strickjacke und Rock seiner verstorbenen Frau trägt, auf die Kirschblütenpracht der Baumkronen über ihm blickt. Rudi ist in Tokyo, das heimliche Traumziel seiner Frau, deren Erfüllung diese sich aber zeitlebens versagte.
Der Film "Kirschblüten" beginnt aber in der bayerischen Provinz. Rudi fährt jeden Morgen zur gleichen Zeit mit Frühstücksbrot, Apfel und stets demselben Sinnspruch ("an apple a day, keeps the doctor away") zur Arbeit. Die Frau an seiner Seite hat ihm drei Kinder geboren, die längst ihre eigenen Wege gehen. Sie weiß, dass er zufrieden ist, auch wenn er gern über dies und jenes grantelt. Er jedoch weiß von ihr und den Kindern nur wenig. Sie erfährt dann vom Arzt, dass ihr Mann nicht mehr lange zu leben hat und soll ihm diese Nachricht überbringen.
Ohne ihn einzuweihen, fahren beide die Kinder (einen verheirateten Sohn und eine lesbische Tochter) in Berlin besuchen und nach einem eher missglückten Zusammentreffen weiter an die Ostsee. Trudi möchte auch noch gern den anderen Sohn in Tokyo besuchen, doch Rudi winkt ab, denn man habe noch so viel Zeit - später!
Nicht Rudi stirbt, sondern Trudi, plötzlich und unerwartet, wie es in Traueranzeigen heißt. Im Gespräch mit Franzi, der Lebenspartnerin seiner Tochter, erfährt Rudi dann von den Träumen seiner Frau, über die sie mit ihm nie gesprochen hatte und die sie sich nie erfüllte: dem Wunsch, die Kunst des Butoh-Tanzes zu erlernen und nach Japan zu reisen, um den göttlichen Berg Fujiyama zu sehen.
Rudi macht sich auf nach Japan, den Koffer und die Sachen von Trudi immer dabei.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönheit der Vergänglichkeit 22. November 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Blu-ray
So wie die japanische Sakura keine essbaren Früchte trägt und nur wenige Tage im Jahr blüht, bietet das Leben oft nur eine kurze Zeit des Glücks - und es gibt wenig von Wert, was man hinterlässt. Daher feiern die Japaner den Frühlingsbeginn mit dem Hanami (jap. "Blüten betrachten") als Symbol des Lebens und der Freude am Leben, aber auch wegen der Vergänglichkeit des Schönen.

Mit einem Elmar Wepper (61), der immer besser zu werden scheint, und der großartigen und völlig uneitlen Hannelore Elsner (65) fand Doris Dörrie 2008 die ideale Besetzung für ihre Parabel von der Schönheit und Vergänglichkeit der menschlichen Existenz.

Rudi und Trudi Angermeier leben zufrieden ihr geregeltes Leben. Doch während er es am meisten schätzt, wenn jeder Handgriff Tag für Tag gleich abläuft, findet sie sich im Ankoku Butoh (dt. "Tanz der Finsternis"), einem gleichermaßen grotesken wie zarten Ausdruckstanz in Wiederaufnahme alter Traditionen. Ihr Traum wäre eine Reise nach Japan, wo ihr Sohn lebt. Den Fuji bestaunen - aber für Rudi ist der Fuji ein Berg wie jeder andere.

Aus der Endlosigkeit der Zukunft kann schlagartig panikartige Bedrückung erwachsen, wenn die Ärzte verkünden, dass die Tage gezählt sind. Trudi beschließt, ihrem Gatten die tödliche Diagnose zu verschweigen. Doch sie setzt durch, endlich mal die Kinder in Berlin zu besuchen. Als die Beiden feststellen müssen, dass die Kinder ihr eigenes Leben leben und alle Leitungen gerissen sind, besuchen sie noch einmal die Ostsee. Doch schneller als erwartet wird ihnen das Heft der Handelns aus der Hand gerissen...

Niemand kann wissen, was morgen kommt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der deutsche Film kann`s
Es muss nicht immer nur Hollywood sein ! Den Film muss man gesehen haben. Ein auf und ab der Gefühle ! Ein Film für die ganze Familie !
Vor 5 Monaten von BayernBazi veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Deutscher Film
...besticht oft durch seine Kuehle. Trotzdem ein schoener Film - die Schauspieler sind klasse. Aber nach einmal sehen reicht es auch.
Vor 6 Monaten von Susanne Z veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tief rührendes Lebensbild ganz ohne Kitsch!
Normalerweise gebe ich keine Bewertungen ab, da ich solche als zu
subjektiv erachte. Hierzu jedoch muss ich einfach etwas sagen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Fee veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen nett anzusehen
Ein nett anzusehender Film mit guter Story. Der Erzählfluss leidet jedoch deutlich unter den harten Filmschnitten, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen vergeben kann.
Vor 23 Monaten von Joe's Warentest veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schön Traurig
Story (5)
Es ist natürlich immer ein Glücksfall wenn sowohl der Roman wie auch die filmische Umsetzung von der selben Person realisiert werden können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2011 von Amadis
5.0 von 5 Sternen Hut ab!
Glänzende Darstellerleistungen, tolle Bilder und eine Geschichte aus dem Alltag gegriffen, welche zu erzählen wichtig ist. Denn diese Geschichte dreht sich um Routine. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2010 von Alucard_80
2.0 von 5 Sternen Ich war eher enttäuscht
Ich habe mich sehr lange auf den Film gefreut. Die Vorschau war sehr vielversprechend und hat mein Interesse geweckt. Leider war ich aber ein wenig enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von Addicted 2 Adventures
3.0 von 5 Sternen Erst schön realistisch, dann nebulös
Küssende Lesben. Entblößte Prostituierte. Ein Alter mit einer obdachlosen jungen Asiatin. Ein Alter in Frauenkleidern, rot-weiß geschminkt am See tanzend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009 von h.n.
5.0 von 5 Sternen Sehenswert
eine einfache Geschichte , die einfühlsam erzählt wird , die einfach unter die Haut geht , wer da nicht weint zeigt keine Gefühle .
Veröffentlicht am 27. September 2009 von Irmhild Figge
5.0 von 5 Sternen ein unvergleichbar einzigartiger Film
der mich total überrascht und überwältigt hat.
Schon immer gehörten Hannelore Elsner und Elmar Wepper zu meinen Favoriten, so daß eigentlich jeder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2009 von kontrast
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