Als ich hörte, dass das Buch in Bamberg spielt, war mein Interesse geweckt, da ich selbst in das oft erwähnte E.T.A.-Hoffmann Gymnasium zur Schule gehe und wohl schon durch jede genannte Straße gelaufen bin.
Von daher hat es mich nicht im geringsten gestört, dass die Autorin sehr wild mit Straßennamen um sich schmeißt. Ganz im Gegenteil, es hat mir großen Spaß gemacht, jeden Schnritt der Privatdetektivin nachvollziehen zu können.
Das hat mir das Buch unheimlich schmackhaft gemacht, aber auch wenn es nicht in Bamberg spielen würde, sondern einer mir unbekannteren Stadt, würde mich das Buch glaub ich faszinieren.
Es ist eben einmal ein fast völlig neuer Stil, die Umgebung der Geschehenisse anhand von Straßen-, Café- und Häusernamen zu beschreiben.
Gerade, wenn man das Beschriebene kennt, gibt einem das natürlich das Gefühl wahnsinnig nah an der Geschichte dran zu sein. Aber auch die sympatische Detektivin und all die anderen charakteristischen Personen des Buches machen dieses extrem lebendig.
Von mir gibt es 5 Sterne, weil ich das Buch wirklich jedem empfehlen würde, mit besonderem Nachdruck natürlich allen Bambergern ;)