Auch für Kirchen und religiöse Gemeinschaften gibt es einen Markt. Und daher auch einen Wettbewerb. Staatskirchen mussten sich bislang nicht gross um die Finanzen kümmern. In Amerika war das seit je her anders. Kein Wunder, dass die Kirchen in den USA Marketing als Alltagsaufgabe betreiben. In unseren Gefilden regiert noch das Feindbild oder zumindest die Skepsis. Werbung und Marketing sind zwar nicht mehr des Teufels, aber als profane Instrumente doch in den Niederungen angesiedelt. Mit diesem Buch, das auch wissenschaftlichen Kriterien genügt, ist der Anfang zur Besserung geschafft. Endlich können sich Kleriker und ihr Umfeld in einem eigens für sie geschaffenen Werk kundig tun, wozu denn das böse Marketing gut ist. Denn nicht jeder ist ein Naturtalent wie Don Camillo. Also muss man den Weg über das Grundlagenwissen wählen, bevor es zur Praxis geht. Auch die ist in Mödingers Buch gut vertreten und ermöglich schon in Kürze kleine Erfolgserlebnisse. Bestimmt liesse sich in einer weiteren Auflage noch vieles verbessern. Vor allem vereinfachen und schöner darstellen.