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Kirche: Charisma und Macht: 25 Jahre Befreiungstheologie [Gebundene Ausgabe]

Leonardo Boff , Martin Merz
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Kurzbeschreibung

14. September 2009
Der Aufschrei der Armen ist noch nicht verhallt

- Ein Werk von ungebrochener Aktualität
- Inseln der Hoffnung schaffen für die Armen in der Welt

Leonardo Boff, der »ewige Rebell«, hat sein Leben in den Dienst der Menschen gestellt: Die Verteidigung der Menschenrechte für die Armen hat ihn immer wieder in Konflikt mit der Kirche gebracht – bis hin zum Rede- und Lehrverbot aufgrund seiner Publikation »Kirche: Charisma und Macht«.
Dieses Standardwerk erscheint jetzt in einer konzentrierten Übersetzung mit neuen Kapiteln über die aktuelle Bedeutung der Befreiungstheologie. Zusätzlich beinhaltet es eine kritische Auseinandersetzung mit dem Pontifikat von Papst Benedikt XVI. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche, um das Auseinanderklaffen von Theorie und Praxis in ihr. Boffs kritisch-konstruktives Hinwirken auf ein neues Modell von Kirche eröffnet Lösungswege, mit denen die von ihm ausgemachten strukturell bedingten Missstände behoben werden können.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus (14. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579065300
  • ISBN-13: 978-3579065304
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Dr. phil., Dr. theol., geboren 1938 in Brasilien; seit 1993 Professor für Ethik und Religion in Rio de Janeiro, Gastdozent u.a. in Basel und Heidelberg; zählt zu den profilierten Vertretern der sogenannten Befreiungstheologie

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Leonardo Boff, geb. 1938, ist Theologe und Philosoph, Vater der Befreiungstheologie und anerkannter Verteidiger der Menschenrechte. Boff ist Autor von mehr als 60 Büchern und erhielt 2001 den Alternativen Nobelpreis.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung zur neuen deutschen Ausgabe 2009

Das Buch Kirche: Charisma und Macht wurde 1981 veröffentlicht,
1984 durch die Kongregation für die Glaubenslehre verurteilt und
1985 von derselben Kongregation mit dem Verbot der Wiederveröffentlichung belegt. Zugleich wurde dem Autor der Lehrstuhl für systematische und ökumenische Theologie entzogen und das Verbot erteilt, Texte jeglicher Art und für unbestimmte Zeit zu veröffentlichen, schließlich wurde ihm ein bußfertiges Schweigen befohlen.
Die vorliegende Ausgabe enthält große Teile des Buches von 1981, dazu Prozessakten sowie eine spätere Stellungnahme des lange Zeit zum Schweigen gezwungenen Autors.
Das Buch bleibt aktuell. Es behandelt Fragen, die seit dem Jahr 1000, deutlicher noch seit der Reformation nicht ausreichend beantwortet wurden. Darunter vor allem die nach dem Problem der geistlichen Macht.
Die Kategorie der sacra potestas (geistliche Macht) ist, wie bekannt, die strukturelle Grundlage der gesamten römisch-katholischen Kirche, insbesondere seit dem berühmten Schriftstück Papst Gregors VII., Dictatus Papae (1075), was, wörtlich übersetzt, Diktatur des Papstes bedeutet. Die sacra potestas ersetzte die grundlegende Kategorie der großen Tradition der sacra communio, also der geistlichen Gemeinschaft zwischen allen Gläubigen, der Gemeinschaft mit den geistlichen Dienstämtern in der Gemeinde und der Gemeinschaft mit Gott, der verstanden wird als Kommunion zwischen göttlichen Personen.
Die geistliche Macht jedoch konzentriert sich auf die Hierarchie, die einfachen Gläubigen sind entmachtet. Es ist keine Karikatur, die römisch-katholische Kirche so zu beschreiben: zum einen gibt es die Hierarchie mit dem Papst, den Bischöfen und den Priestern, die die Macht und das religiöse Wissen monopolisieren. Nur sie leiten Gottesdienste, nur sie reden, nur sie entscheiden. Zum anderen gibt es die Laien, getaufte Frauen und Männer, Angehörige des Volkes Gottes - aber eben nur "Laien", d.h. ohne Wissen und ohne Macht. Sie müssen zuhören, gehorchen und die Aufgaben erfüllen, die ihnen die Hierarchie aufträgt. Es heißt, diese Trennung zwischen Geistlichen und Laien sei von Gott so eingerichtet worden und daher unantastbar und unveränderlich.
Gemäß dieser institutionellen Theologie ist die Kirche eine Einheit von Ungleichen, die innerhalb ihrer Grenzen keine Demokratie duldet und die Menschenrechte oft verletzt. Und so müsse sie unverändert durch den Lauf der Jahrhunderte bis zum Tag des Jüngsten Gerichts bleiben. Das Buch Kirche: Charisma und Macht stellt diese These in Frage. Denn so war die Struktur der Kirche im ersten Jahrtausend ihrer Geschichte nicht. Erst danach hat sie sich verändert, und sie könnte sich noch einmal zu ihren Gunsten und zugunsten ihrer Glaubwürdigkeit in der Welt von heute verändern.
Das Buch Kirche: Charisma und Macht ist jetzt noch aktueller als im Jahr 1981, in dem es geschrieben wurde. Seit dem Pontifikat von Johannes Paul II. und noch einmal verschärft unter Papst Benedikt XVI. ist ein harter Winter über die Kirche gekommen. Es gibt starke fundamentalistische Tendenzen und ein sektiererisches Verhalten - auch in den höchsten Instanzen des Vatikans, und beides unbestreitbar vorhanden in dem vom damaligen Joseph Ratzinger unterzeichneten Dokument Dominus Jesus (2000) und der Note zum Begriff Schwesterkirchen. In den Schriftstücken wird kategorisch behauptet, allein die römisch-katholische Kirche sei die Kirche Christi, die anderen "Kirchen" hätten nur ekklesiale Elemente und könnten deshalb nicht als Kirchen bezeichnet werden.
Der jetzige Papst übt heftige und generelle Kritik an jeder Form von Modernität und zerstört damit fünfzig Jahre Dialog und Eingliederung des christlichen Glaubens in die Welt der Arbeit, der Wissenschaft und der Kultur. Die Enzyklika Spe Salvi (2008) ist ein Zeichen dieses "Light"- oder "Schwach"-Fundamentalismus. Kein einziges Mal erwähnt sie das Dokument, vielleicht das am meisten inspirierte des Zweiten Vatikanischen Konzils, mit dem Wort Hoffnung in seinem Titel: Gaudium et Spes (Freude und Hoffnung). Stattdessen spricht sie nur die Christen, nicht die Menschheit insgesamt an, denn "allein wir haben Hoffnung, die anderen haben keine Hoffnung" (in den Absätzen 3, 5, 23, 27). Worin besteht die Hoffnung der Christen? Die reduktionistische Antwort lautet: "im Glück des ewigen Lebens". Darin fehlen komplett die Verheißungen Christi, der Propheten und der Apostel mit ihrer Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt (2 Petr 3,13). So ist eine Kirche, die sich nur noch nach innen konzipiert, eine Galaxie, für die es außerhalb ihrer Grenzen nichts
gibt.

Heute stehen sich zwei grundlegende Haltungen in der Kirche gegenüber:
Die eine, voller Sorgen und Angst, versucht, die Gläubigen fest verankert im Hafen zu halten, weit weg von Stürmen und gefährlichen Wellen. Sie denkt, Sicherheit gebe es nur durch Ordnung und das Befolgen der offiziellen Lehre. Daher legt sie großen Wert auf Disziplin und die Unterwerfung unter die Autorität.
Die andere versteht, dass Jesus uns ruft, den sicheren Hafen derer zu verlassen, die sich schon immer erlöst wähnen, und uns mutig auf die hohe See zu wagen, dahin, wo die Mehrheit der Menschen lebt, auch wenn wir mit gefährlichen Wellen kämpfen und unser Leben riskieren müssen. Diese Haltung erfleht von Gott nicht, dass er uns vor großen Wellen bewahre, sondern sie erbittet die Kraft, sie zu bestehen.
Selbstverständlich: Das Buch Kirche: Charisma und Macht übernimmt die zweite Haltung, denn sie scheint dem Traum Jesu und der Evangelien sehr viel näher als die erste.
In meinem Buch vertrete ich die Ansicht, dass Charisma und Macht keine gegensätzlichen, sondern ergänzende Begriffe sind, beides hat seinen Platz im Aufbau der Kirche. Wenn die Kirche aber immer dynamisch und offen für die Zeichen der Zeit bleiben will, dann muss sie das Verhältnis von Charisma und Macht vom Charisma her bestimmen. Das ist der Grundsatz der Kreativität, der ständigen Erneuerung der Gemeinde im Dialog mit der Welt.
Im heute gültigen Modell der Kirche gibt es jedoch ein inflationäres Übermaß an Macht, sie ist so stark, dass das Charisma verdrängt und erstickt wird. Daraus sind pathologische Formen von innerkirchlichen Beziehungen entstanden mit Autoritarismus, Dogmatismus, Juridismus und Fundamentalismus: Auswirkungen des fehlenden Charismas, also des unterdrückten Heiligen Geistes.
Die Stärke des Buches liegt in der Darstellung eines alternativen Modells von ekklesialer Institutionalität mit einem besseren Gleichgewicht zwischen Charisma und Macht.

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5.0 von 5 Sternen Ein aufrechter Christ leistet Widerstand gegen Rom 4. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Der ehemalige Franziskanermönch Leonardo Boff, geboren am 14. Dezember 1938 in Concordia/Brasilien, ist einer der mutigen Vorreiter der Befreiungstheologie und versucht seine Kirche auf die Verteidigung der Menschenrechte für die Armen zu verpflichten.
Als Sohn italienischer Einwanderer besuchte er die Schule in Concordia, danach in Rio Negro (Paraná) und in Agudos (São Paulo). 1959 trat er dem Franziskanerorden bei. Für seine Professur studierte er Theologie in München, unter anderem bei dem Jesuiten Karl Rahner. Hier schrieb er 1970 seine Dissertation: Einer seiner beiden Doktorväter war Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI. Als Professor für systematische Theologie lehrte Boff nun am Instituto Teológico Franciscano in Petrópolis (dort starb Stefan Zweig durch Selbstmord). Er erhielt im Laufe seines akademischen Wirkens zahlreiche Ehrentitel. Im Jahr 1985 erteilte der Vatikan Boff ein Rede- und Lehrverbot, das ihm Weltruhm einbrachte. Er nutzte die ihm auferlegte Schweigebuße, um weitere Bücher zu verfassen, die seine Christologie, Ekklesiologie und Sakramentenlehre ausführten. 1992 jedoch sah er einem erneuten Rede- und Lehrverbot entgegen. Er gab sein Priesteramt nun freiwillig auf und widmete sich vermehrt seinen Aktivitäten als Theologe, Autor sowie der Führung von Verbänden und sozialen Bewegungen. Seit 1993 ist er Professor für Ethik und Theologie in Rio de Janeiro. 2001 erhielt er den "Alternativen Nobelpreis".
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5.0 von 5 Sternen Der lange Atem der Befreiungstheologie. 19. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Leonardo Boff und Joseph Ratzinger waren wie Feuer und Wasser. Der Mitbegründer der Befreiungstheologie widerstand seinerseits den Verurteilungen der Glaubenskongregation des Vatikans, der Joseph Ratzinger vorstand. So war es an der Zeit, Leonardo Boffs Standardwerk "Charisma und Macht" neu zu editieren. Besonders die Sakramentenlehre Leonardo Boffs hat bleibende Bedeutung. Die kritische Bilanz am Ende des Buches datiert zum Beginn des päpstlichen Pontifikats von Kardinal Ratzinger als Papst Benedikt XVI. Nun wird die neue deutsche Ausgabe von "Charisma und Macht" von einem aktuellen Vorwort begleitet; daraus wird deutlich, dass der Autor zwar nicht aus der Kirche, aber aus kirchlichen Ämter entfernt wurde und sich nun allerdings frei von Rücksichtnahme auf die Zensur äußern darf. Könnte eine Kirche, die ihren Ausgangpunkt nicht von der Amtskirche, sondern von Charismen und Begabung einzelner Christinnen und Christen nimmt, nicht auch ein Modell für die Veränderung des heutigen Protestantismus sein? Das Buch von Boff ist seitens der Zensur als nicht streng katholisches Werk verstanden worden. Ist es dann eher ein ökumenisches Konzept von Kirche, einer erneuerten Reformation? Zur Wieder-Lektüre oder zur Neu-Lektüre empfohlen.
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Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Lesenswert im Hinblick auf Papst Franziskus, der in einfachen Worten unser christliches Gehabe zurecht stutzt.
Die Beanstandungen aus der Glaubenskongregation (damals in den 80er Jahren Kardinal Ratzinger) und Antworten von Boff sind am Schluss des Buches ausführlich wiedergegeben und hilfreich, um die damalige Situation der Befreiungstheologie und die Position des Vatikans zu erfahren. Ich für meine Person kann die Argumentation der Glaubenskongregation nicht nachvollziehen, wohl aber die von Leonardo Boff.
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