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Kippenberger: Der Künstler und seine Familien [Gebundene Ausgabe]

Susanne Kippenberger
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Kurzbeschreibung

23. Februar 2007
Martin Kippenberger hat als Künstler und als Mensch immer die Extreme gesucht.In ihrem biographischen Porträt schildert Susanne Kippenberger ihren Bruder, wie ihn die kannten, die ihm nahe waren. Sie blickt hinter die Inszenierungen eines Künstlers, der seinen Ruhm, seine Wirkung immer auch kontrollieren wollte. Sie beschreibt den Bürgerschreck und Familienmensch, den Selfmademan und Provokateur, der nichts so sehr fürchtete wie Langeweile und nichts so sehr hasste wie Routine - und gleichzeitig seine Rituale brauchte. Der süchtig war nach Drogen, Alkohol, Anerkennung, Liebe und sich zu Tode arbeitete für sein Werk, die Kunst. Dessen Sehnsucht nach neuen Orten und Projekten so groß war wie die nach einem Zuhause, nach Familien und Ersatzfamilien. Ein Enfant terrible, für das die Kindheit nie aufhörte. Die Autorin erzählt eindrucksvoll von den Stationen dieses rastlosen Lebens, der Kindheit im Ruhrgebiet, dem Zusammenhalt der großen Familie, dem offenen Haus und den Künstlerfreunden der Eltern, aber auch von der Einsamkeit des Bruders in Internaten, den Problemen in der Schule und den frühen Ausbruchsversuchen. Es folgen Reisen, erste Begegnungen in der Kunst- und Musikszene, ein abgebrochenes Kunststudium in Hamburg und Umzüge nach Florenz, Berlin, Paris, dann die großen Ausstellungen, der beginnende Ruhm. Susanne Kippenberger begleitet dieses Leben bis zum letzten Akt, dem frühen Tod 1997, mit 44 Jahren. Sie lässt Freunde und Weggenossen zu Wort kommen und fragt immer wieder nach dem Zusammenhang von Biographie und Werk. Ihr sehr persönliches Porträt ist auch ein Familien- und Zeit-gemälde, ein Bild der Gesellschaft und ihrer Kunst.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 586 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1., Aufl. (23. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827007046
  • ISBN-13: 978-3827007049
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.644 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Martin Kippenberger hat als Künstler und als Mensch immer die Extreme gesucht.In ihrem biographischen Porträt schildert Susanne Kippenberger ihren Bruder, wie ihn die kannten, die ihm nahe waren. Sie blickt hinter die Inszenierungen eines Künstlers, der seinen Ruhm, seine Wirkung immer auch kontrollieren wollte. Sie beschreibt den Bürgerschreck und Familienmensch, den Selfmademan und Provokateur, der nichts so sehr fürchtete wie Langeweile und nichts so sehr hasste wie Routine - und gleichzeitig seine Rituale brauchte. Der süchtig war nach Drogen, Alkohol, Anerkennung, Liebe und sich zu Tode arbeitete für sein Werk, die Kunst. Dessen Sehnsucht nach neuen Orten und Projekten so groß war wie die nach einem Zuhause, nach Familien und Ersatzfamilien. Ein Enfant terrible, für das die Kindheit nie aufhörte. Die Autorin erzählt eindrucksvoll von den Stationen dieses rastlosen Lebens, der Kindheit im Ruhrgebiet, dem Zusammenhalt der großen Familie, dem offenen Haus und den Künstlerfreunden der Eltern, aber auch von der Einsamkeit des Bruders in Internaten, den Problemen in der Schule und den frühen Ausbruchsversuchen. Es folgen Reisen, erste Begegnungen in der Kunst- und Musikszene, ein abgebrochenes Kunststudium in Hamburg und Umzüge nach Florenz, Berlin, Paris, dann die großen Ausstellungen, der beginnende Ruhm. Susanne Kippenberger begleitet dieses Leben bis zum letzten Akt, dem frühen Tod 1997, mit 44 Jahren. Sie lässt Freunde und Weggenossen zu Wort kommen und fragt immer wieder nach dem Zusammenhang von Biographie und Werk. Ihr sehr persönliches Porträt ist auch ein Familien- und Zeit-gemälde, ein Bild der Gesellschaft und ihrer Kunst.

Über den Autor

Susanne Kippenberger, 1957 als jüngste der vier Schwestern in Dortmund geboren, arbeitet als Redakteurin beim Berliner Tagesspiegel. Martin Kippenberger ist einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Künstler der deutschen Nachkriegszeit. Er nahm an der Biennale und der documenta teil und wurde mit dem Käthe-Kollwitz-Preis ausgezeichnet. Seinem Werk wurden 2006 zwei große Ausstellungen in der Tate Modern London und der Kunstsammlung Nord-rhein-Westfalen gewidmet. Für 2008 sind Ausstellungen im Museum of Contemporary Art in Los Angeles und anschließend im Museum of Modern Art in New York geplant.

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5.0 von 5 Sternen Umwerfend! 29. August 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist mein absoluter Favorit, wahnsinnig das Leben und Schaffen
des Martin Kippenberger! Konnte es kaum aus der Hand legen, so fasziniert war
ich von diesem wunderbaren Buch, das die Schwester des Künstlers gefühlvoll geschrieben hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...nehme ich immer mal wieder zu Hand... 8. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe
...dieses Buch über Martin Kippenberger, der immer wieder auf den Feuilleton-Seiten erwähnt wird, obwohl, oder vielleicht auch "weil" er schon seit 1997 nicht mehr lebt und seine Kunst mit dem "hype" des Kunstmarktes in Berührung kam. Ich lese dann mal schnell nach, in welchen Zusammenhängen sein Leben sich abgespielt hat und vergleiche es mit meinen Erinnerungen: als Zeitgenossin und gute Freundin aus den "frühen Jahren". Es handelt sich um ein liebevolles Portrait, welches Susanne Kippenberger da von ihrem Bruder zeichnet, ein aus meiner Sicht zutreffendes. Dass er ein Rowdy im Tweedsakko war, daran besteht allerdings kein Zweifel, sanft ging er mit den Frauen nur um, wenn ihm danach war....Frauen, die neben Intelligenz auch noch Schönheit boten behandelte er mit Respekt, die anderen wurden schon mal mit einer gemeinen Bemerkung bedacht. Er hätte auch statt Maler Mode-Designer sein können, nur zum Schriftsteller hätte es wohl nicht gereicht. Das Buch über ihn zeigt nicht alle Facetten, wie könnte es auch?, aber es ist im großen und ganzen schön lesbar, ein Zeit- und Szene-Zeugnis und damit eine Bereicherung des Bücherschrankes all der Leute, die mit Kunst der "Beat"-Epoche aufgewachsen sind. Auch Martins wohl erbärmlicher Tod kommt in dieser seelenvollen Beschreibung nicht zu kurz, es handelt sich nicht um eine "hyperisierende Lebensdarstellung", die so manch anderem Künstler hinterhergeworfen wurde.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kippenbergisierung 3. Juli 2007
Von Die Muddi
Format:Gebundene Ausgabe
Eine liebenswerte Erzählung von Susanne Kippenberger, keine trockene Künstlerbiografie. Sie beginnt bei den Wurzeln der unglaublichen Kippenbergerfamilie, die Kindheit, Eltern, die Offenheit für Kunst (sicherlich nicht typisch für BRD der 60er Jahre), die familiären Inszenierungen, die Umgebung und Ersatzfamilien. Schön, dass Mutter wie Vater Kippenberger, ähnlich wie bei Wiebke Bruhns, sehr viel aufgeschrieben, gezeichnet, photografiert und gott-sei-dank archiviert haben. Ein Buch, nicht nur für Kunstfreunde! D A N K E
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