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Produktinformation
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Kinski Paganini missachtet gänzlich die gängigen Erzählweisen und geht konsequent seinen eigenen Weg. Hin- und hergerissen zwischen Armut und Anerkennung zieht Paganini von Station zu Station, verliert sich in intensiven, aber oberflächlichen Liebesabenteuern, um letztlich die wahre Erfüllung in der Beziehung zu Sohn Achille Paganini zu finden (in Kinski Paganini gespielt von Kinskis Sohn Nikolai).
Kinski hatte kein Interesse daran, das Publikum zu unterhalten. Er wollte die Leidenschaft, sowohl die positive als auch die negative, einfangen und das Leben von Niccolo Paganini auf einer Ebene darstellen, die sich fernab von künstlerischen Zwängen präsentiert. Die bloße Tatsache, dass das gesamte Bildmaterial in Kinski Paganini ausschließlich unter Verwendung natürlicher Lichtquellen gefilmt wurde (was das Werk bereits zu einem Unikat werden lässt), ist eine der unzähligen Eigenheiten des Films, über die Kinski in seinem zweiten Buch Paganini ausführlich spricht. Nach einer Wartezeit von über zehn Jahren ist es nun möglich, einen Kinski-Film zu erleben, wie Klaus Kinski ihn erträumt hat -- ohne Zugeständnisse an Regisseure und Publikum. Kinski Paganini ist purer Narzissmus, dieser allerdings mit einer an Wahnsinn grenzenden Leidenschaft bis zur Selbstaufgabe gespielt. --Daniel Hofmann
Kinski spielt nicht Paganini, nein...er IST Paganini! Einfach unglaublich dieser Mann und dieser Film. Definitiv sein Kunstwerk, welches (fast) durchgehens mit der Musik von Salvatore Accardo (er spielte die ganzen Paganini Stücke ein) begleitet wird.
Ein fast schon epischer und virtoser (Alp-)Traum... voll von Sinnlichkeit, Liebe, Hass, Wut, Agressionen, Hingabe, Ausschweifungen, (innerliche) Zerissenheit und Geborgenheit.
Als Kunst- und Kinski Liebhaber MUSS man dieses Meisterwerk (welches auch nur in Naturlicht(!) gefilmt wurde) einfach gesehen haben!
Fazit: Volle 5 Punkte!
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