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Kinski. Die Biographie
 
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Kinski. Die Biographie [Gebundene Ausgabe]

Christian David , Rolf Aurich , Wolfgang Jacobsen
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 447 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 2 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351026471
  • ISBN-13: 978-3351026479
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 919.630 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian David
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mythos Kinski - ein rastloser Star am Rande des Wahnsinns.
Er war ein Choleriker und Garant für Skandale, der seine Regisseure quälte, ein dämonischer Sexmaniac, der Filme wie am Fließband drehte. Diese umfassende Biographie über Klaus Kinski schildert das wilde Leben eines großen Künstlers, in dem Höhenrausch und Abgrund nahe beieinander lagen.

Über den Autor

Rolf Aurich, geboren 1960, ist Redakteur am Filmmuseum Berlin. Er lebt in Berlin.Wolfgang Jacobsen studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Göttingen und Berlin; 1982-91 war er Redakteur bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin; seit 1991 leitet er die Abteilung Publikationen der Stiftung Deutsche Kinemathek.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ulrike M-
Format:Gebundene Ausgabe
Was man schon immer über Kinski wissen wollte (oder auch nicht): In diesem Buch findet man es. Es glänzt durch seine hochpräzise Recherche und die farbige Beschreibung von Kinskis Leben. Dabei vermeidet der Autor zwei Fallen: Kinskis eigene Aussagen durch noch skandalösere Äußerungen zu übertreffen oder aber im Gegenteil den unbestreitbar großen deutschen Schauspieler in Grund und Boden zu verdammen. Nein, man merkt dem Buch den starken Respekt vor der Lebensleistung Kinskis an. Was den Autor nicht daran hindert, auch kritische Anmerkungen beizusteuern. Aber er macht das fair und nachvollziehbar.
Das Buch zeichnet ein äußerst schillerndes Bild vom Menschen und Künstler Kinski: Er konnte sehr angenehm und liebevoll sein, und doch gab es auch Schattenseiten. Kinski ließ andere leiden, etwa Regisseure oder Mitarbeiter. Aber er selbst litt noch öfter, bis hin zu zwei Selbstmordversuchen. Äußerst melancholisch verlaufen Kinskis letzte Jahre, sein Herz zerbricht am Misserfolg des Films "Paganini".
Andererseits führte Kinski in den 1950er und 1960er Jahren eine äußerst wilde Existenz. Wie die Rockstars der Sixties provozierte er bewusst Skandale, wurde nach einer Prügelei aus dem Münchner Residenztheater geschmissen, verklagte das Burgtheater, als man ihn dort nicht mehr engagierte, legte sich mit der Polizei an, beschimpfte das Publikum. Und: Die Frauen hat Kinski auch nicht verabscheut, ganz im Gegenteil...
Hochinteressant sind in diesem Zusammenhang die Interviews mit Zeitzeugen (und -zeuginnen, gerade bei Kinski sehr wichtig...), die in das Buch eingebaut sind. Dadurch erfasst man den Menschen Kinski, nicht die sonst übliche, von Medien gehypte Skandalnudel.
Aber auch die Auszüge aus Zeitungsartikeln und Kritiken sind ziemlich aufschlussreich, weil sie veranschaulichen, auf welche Weise Kinski zu seiner Zeit wahrgenommen wurde.
Wie ein großer Roman spannt sich das Buch von Berlin, München, Wien, Rom bis nach Paris und der Endstation Hollywood (die sich als Sackgasse erweist). Ein erfreulicher Nebenaspekt dieses Buch ist, dass man so ganz nebenbei noch eine Menge über den europäischen und internationalen Film erfährt (etwa über Rom, die Filmmetropole der 1960er schlechthin).
Kinskis Leben wird als das gezeigt, was es war: Eine Folge von Höhen und Tiefen, mit großen Erfolgen und schlimmen Abstürzen.
5 Sterne für ein spannendes Lektüreerlebnis. Nicht nur für Kinski-Fans wie -Feinde ist dieses Standardwerk ein absolutes Muss.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Beate Z.
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hätte ich - wie ich zu meiner Schande gestehen muss - beinahe übersehen. Auch die Rezension Fritz Göttlers in der SZ war mir entgangen, shame on me. Ein Radiointerview mit dem Autor Christian David vor drei Wochen machte mich darauf aufmerksam. Zum Glück! Ich ließ es mir gleich kommen.

Fazit: Ich bin wirklich begeistert!

Das ist eine der besten Schauspielerbiografien, die ich je gelesen habe! Eigentlich kenne ich Biografien dieser Qualität fast nur aus dem englischen Sprachraum (z. B. die Hitchcock-Bio von Donald Spoto). Ich nehme an, Christian David hat sich ein Beispiel daran genommen. Im deutschen Sprachraum hat man oft nur die Alternative zwischen Büchern, die bloß aus Klatsch und Tratsch bestehen, sowie solchen, die sich auf die Kommentierung von Filmen oder Auftritten beschränken (und das Leben lückenhaft wiedergeben). Hier ist es anders: Man erfährt unglaublich viel über Kinskis Leben - und zugleich werden die Filme, Theaterrollen, Rezitationen usw. ausführlich behandelt.

Mich hat überrascht, wie genau das Buch recherchiert ist und wieviel David noch über Kinski herausfinden konnte. Viel Neues ist zu erfahren: Kinskis Absturz und Selbstmordversuche 1955 und sein mühsames Comeback in Wien, wo ihm eine reiche Freundin half und er vergeblich auf ein Burgtheater-Engagement hoffte; sein Wiederaufstieg zum deutschen Wallace-Star mit Villa in Grunewald; seine in Skandalen untergehende Tournee 1962; seine Existenz als zunächst hochbezahlter Euro-Star mit Villa und Partys, dann als rasch heruntergekommener Trashfilm-Bösewicht mit Geldsorgen und Mietwohnung in Italien, von der ihn Werner Herzog erlöste; seine "Flucht" nach Frankreich, wo er viele Pläne schmiedete, aber einsam litt; seine Jahre in Kalifornien, wo sich immer weniger Menschen für ihn interessieren. In Deutschland war er da nur noch der in Talkshows mild provozierende "Irre vom Dienst", der schon mal auf der Straße einen ihm nicht genehmen Autofahrer anpöbelt. David erzählt auch, wie Kinskis und Herzogs letzter Film "Cobra Verde" beinahe wegen des aggressiven Desinteresses Kinskis abgebrochen werden musste - wobei auch sichtbar wurde, dass Kinski gesundheitlich ziemlich angeschlagen war. Die depressiven letzten Jahre mit Geldmangel, Einsamkeit und kaum noch interessanten Aufgaben werden von David so geschildert, dass man davon sehr berührt wird.

Christian David hat hervorragende Arbeit geleistet - jetzt weiß ich auch, dass Kinski offenbar mal ganz in der Nähe von mir wohnte...

Das Buch ist prall gefüllt mit Fakten und neuen Infos. Besonders schön: Bruno Ganz schildert seine Eindrücke von Kinskis Persönlichkeit. Auch andere Zeitzeugen geben wieder, wie sie Kinski erlebten. Und eine gute Idee von Christian David war es, immer auch die Umstände, unter denen Kinski lebte, zu charakterisieren. Das gibt dem Buch viel Atmosphäre.

Das Buch ist äußerst seriös - was nicht heißt, dass hier irgendein Skandal ausgelassen wird. Im Gegenteil, etwa aus dem Jahr 1955: Kinski wurde in München verhaftet, nur weil er seine Freundin in der Öffentlichkeit küsste... Und 1976 flüchtet ein verängstigter Schauspieler vor Kinski, der sich offenbar in den "Jack the Ripper" hineingesteigert hat... Die Abgründe Kinskis werden genau ausgeleuchtet. Aber die Art, wie David damit umgeht, grenzt sein Werk vom Boulevard-Voyeurismus ganz deutlich ab.

Ergebnis: Mein Kinski-Bild hat sich um 180 Grad gewandelt. Vorher sah ich nur einen sexsüchtigen Skandal-Star, jetzt einen - wenngleich schwierigen, zugleich aber auch liebesfähigen und hochintelligenten - Menschen. Und jetzt weiß ich auch, wie sich Kinskis Karriere entwickelte, wie sehr ihn seine Herkunft vom Theater beeinflusste - nur wollte man ihn am Theater nicht haben. Die bizarre Idee Kinskis, das Burgtheater zu verklagen (!) und dadurch zu einem Auftritt zu gelangen, ist nur so erklärlich. Das war damals eben sein Lebenstraum.

Den anderen Lebenstraum, nämlich den "Paganini"-Film, verfolgte Kinski tatsächlich seit den fünfziger Jahren, wie David nachweisen kann. Den konnte er realisieren - aber glücklich wurde Kinski dadurch nicht.

Wer also wirklich viel über Kinski wissen will, aber wer auch schon alles über Kinski zu wissen glaubt, wer etwas über die Entwicklung des deutschen und europäischen Films nach 1945 erfahren will oder wer einfach gerne gute Biografien liest- der braucht unbedingt dieses Buch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut 1. Januar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Viele Freunde und Bekannte meiner Generation (Bj.69) kennen Klaus Kinski maximal aus den jährlich wiederholten Edgar-Wallace-Filmen. Und vielen ist er, wie im Buch öfters erwähnt, nur "der, mit dem irren Blick". Das ist für Fans natürlich schade, daran wird aber dieses Buch nichts ändern. Denn - die Ära Kinski ist seit locker 15 Jahren vorbei.

Unbestritten eine Ikone, verkannt, gehaßt, vergöttert und ignoriert und vieles mehr, ließe sich über ihn sagen. Und all das steht in dieser Biographie. Meist recht nüchtern, gewinnt das Buch nach dem ersten Drittel an Fahrt, da dann mehr Interviewausschnitte benutzt werden und (noch lebende) Personen zu Wort kommen, die auf die eine oder andere Art mit ihm zu tun hatten. Der Autor ist akribisch bemüht jeden Winkel in Kinskis Lebens auszuleuchten und dies gelingt ihm auf einem recht guten Level. Trotzdem empfehle ich dieses Buch erst nach "Ich brauche Liebe" zu lesen, denn David versucht Wertungen und Urteile zu vermeiden und reiht (oft recht ausführlich) Ereignis an Ereignis, Datum an Datum. So wird sich der wirkliche Charakter Kinskis irgendwo in der Mitte der beiden Bücher finden - und doch nirgendwo.

Menschen wie Kinski gibt es nur noch selten. Menschen mit Charisma, die gegen Mittelmäßigkeit und stetige Kompromissbreitschaft in ihrem Umfeld, meist auch lautstark, aufbegehren. Dafür bewundere ich ihn...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Mühselig, aber gut
Ich kämpfe mit dem Kinksi Buch nun schon eine ganze Weile. Das liegt schlussendlich daran, dass diese Biografie einen sehr detalierten und genauen Einblicke in die... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von H. Kunert veröffentlicht
Öde und langweilig!
Ich habe selten eine derart langweilige und einfach dröge Biographie gelesen! Mit Klaus Kinski als Hauptperson eigentlich ein Eigentor! Eigentlich! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2009 von Freidenker
Informativ aber seelenlos.
Es scheint schwer zu sein über Kinski zu schreiben, da so viele biographische Details in Kinskis Selbstinszenierung verlorengegangen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2008 von Tom Farenski
Informativ aber seelenlos.
Es scheint schwer zu sein über Kinski zu schreiben, da so viele biographische Details in Kinskis Selbstinszenierung verlorengegangen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2007 von Tom Farenski
Deja vue
Für Leute die sich mit Klaus Kinski noch nie beschäftigt haben,sicherlich
informativ. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2007 von Renaud
Blutleere Auflistung
Die Überschrift sagt alles... Null Spannung, null Enthüllung, nur feiges "ist nicht bewiesen". Das Leben von Klaus Kinski ist mit Sicherheit aufregender gewesen.
Veröffentlicht am 30. Juli 2007 von O. Reichel
Kinski, wie man ihn noch nicht kannte
Detailliert, bis in kleinste Details genau recherchiert, ist "Kinski" eine großartige Biografie eines großartigen Schauspielers. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2007 von WiebKe
Tragisch-kompromissloser Künstler
Abgestoßen von den Promiskuitätsberichten des Schauspielers, aber begeistert von seinen charismatischen Filmdarstellungen sowie ausdrucksstarken Gedichtrezitationen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2007 von Thomas R.
Kinski als langweilige Liste mit Fehlern
Der Autor listet auf 400 langatmigen Seiten Wohnorte und Ereignisse auf. Seinem Thema wird er damit nicht gerecht. Er listet alles auf was einmal in der Presse vermerkt wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2007 von Karl Krauss
Endlich DIE Kinski-Biografie!!
Das Buch war ein einziges Vergnügen! Herrlich detailliert kann man so richtig mit Kinski mitleben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2007 von Roxy Ramon
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