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Kino und Kunst
 
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Kino und Kunst [Taschenbuch]

Heinz P. Schwerfel
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dumont Literatur und Kunst Verlag (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832172149
  • ISBN-13: 978-3832172145
  • Größe und/oder Gewicht: 25,8 x 21,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 488.890 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was haben Matthew Barney und David Lynch, Michelangelo Antonioni und Alex Katz, Christian Boltanski und Jean-Luc Godard gemeinsam? Kino und Kunst verbindet eine lange und leidenschaftliche Beziehung. Bereits zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts fiel die Geburt der Moderne zusammen mit der Erfindung des Erzählkinos. Marcel Duchamp und Fernand Léger experimentierten mit Film und Sir Alfred Hitchcock ließ sich von Salvador Dalí Bühnenbilder zeichnen; heute machen Cindy Sherman, David Salle oder Julian Schnabel kommerzielles Kino, wohingegen Bill Viola oder Pierre Huyghe Hollywood in die Kunstgalerie holen. Und während auf internationalen Großausstellungen von Venedig bis Kassel das Publikum nicht mehr durch Gemäldegalerien, sondern durch Dunkelkammern voller bewegter Bilder flaniert, feiern Francis Bacon, Jackson Pollock oder Frida Kahlo auf der Kinoleinwand Wiederauferstehung.Vor dem aktuellen Hintergrund einer so intensiv noch nie erlebten Umarmung von Kunst und Kino analysiert Heinz Peter Schwerfel, wie es zum heutigen Kniefall der Kunst vor dem Kino kommen konnte. Spannend und detailreich, ergänzt durch zahlreiche Interviews von Künstlern und Kinoregisseuren, erzählt er, wie die Künstler im Museum weiterführen, was David Lynch, Martin Scorsese oder Mike Figgis im Kino begonnen haben.Heinz Peter Schwerfelgeboren 1954, war bis 1999 stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins ART und lebt als freier Journalist und Filmemacher in Paris und Köln. Seit 1985 arbeitet er als Regisseur und Produzent von Filmen über Kunst und Kultur, darunter preisgekrönte Werke u.a. über Georg Baselitz (1987), Rebecca Horn (1993), Bruce Nauman (1997), Annette Messager (2000), und Alex Katz (2002).

Über den Autor

Heinz Peter Schwerfel, geboren 1954, war bis 1999 stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins ART und lebt jetzt als freier Journalist in Paris. Er gewann zahlreiche Preise für seine Filme über Georg Baselitz, Rebecca Horn, Jochen Gerz oder Bruce Naumann, drehte aber auch Spielfilme.Zur Zeit realisiert er für den Fernsehsender Arte die Serie „Design“. Beiträge u.a. für das ZEIT-Magazin und Beaux Arts, Buchveröffentlichungen über Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Jannis Kounellis.

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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
David Lynch, Alfred Hitchcock und Jean-Luc Godard - alles Namen, die dem durchschnittlichen Filmgucker ein Begriff sind. Bei Künstlern wie Christian Boltanski, Sam Taylor-Wood und Jaques Monory werden sich viele "Kunstbanausen" dagegen schon schwerer tun. Nicht so Autor Heinz Peter Schwerfel, der mit seinem Bildband "Kino und Kunst" beweist, dass die beiden titelgebenden Bereiche nicht nur viel gemeinsam haben, sondern oftmals auch geradezu voneinander abhängig sind.

Wer denkt, dass es sich hierbei lediglich um eine Hymne an nur schwer erträgliche Kunstfilme handelt, irrt gewaltig. Kassenschlager und Kultfilme wie "Matrix" und "Pulp Fiction" finden ebenso Erwähnung, denn nicht zuletzt die mit ihrem Erfolg zusammenhängende Popularität ist es, die auch die Kunstwelt beeinflusst haben.

In edlem Design und mit Hilfe von zahlreichen ausdrucksstarken, teils farbigen, teils schwarzweißen Fotos von Kunstwerken und Filmszenen versucht Autor Heinz Peter Schwerfel, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dies gelingt ihm in Teilen sehr gut. Allerdings ist nicht immer alles nachvollziehbar, da man gerade die Wirkung von Videokunst nur sehr schwer anderen vermitteln kann, die diese nicht selbst in Ausstellungen erlebt haben. Zudem strengt der manchmal ungeordnet - eben künstlerisch - anmutende Fließtext ein wenig an.

Aufgelockert wird der Bildband jedoch durch mehrere verteilte Interviews, in denen sowohl Regisseure, als auch Künstler zu Wort kommen. Ideale Ergänzung bildet auch das detaillierte Abbildungsverzeichnis, unter anderem mit den genauen Standorten der Museumskunstwerke sowie ein ausführliches Personenregister.

Der Bildband "Kino und Kunst" ist also eine ausführliche und faszinierende Abhandlung zum Thema Kunst in - bewegten und unbewegten - Bildern. Keine Massenware für Zwischendurch, sondern etwas Spezielles für alle, die sich für die Interpretation von Kunst und die Motivation der Künstler begeistern können oder auch nur wissen wollen, worum es in den Filmen von David Lynch eigentlich geht.
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