Habe den Speicher nach Vorgaben eingestellt, d.h. manuelle Auswahl von 1066 MHz im Bios und Speicher-Spannung auf 2,2 Volt (die Timings stehen und funktionieren auf "Auto"). Betreibe 2 Paar, also zusammen 8 GB im Dual-Channel-Modus, BS ist Windows 7 Home Premium 64 bit und Mainboard ist ein ASUS P5Q Pro. Zusammen mit einem neu aufgesetzten Festplatten-Raid-0 lief der PC dann auch sehr schnell, leider kam es immer wieder zu Abstürzen in Form von "Blue Screens" und jeweils anschließendem Neustart.
Bei der Fehlersuche habe ich mich dann auch mal an die Speicher-Spannung gemacht und diese von 2,2 auf 2,4 Volt angehoben. Und siehe da: Alles läuft rasend schnell UND stabil, kein einziger Absturz mehr seit Wochen. Es kann also nur an der Arbeitsspeicher-Spannung gelegen haben und das, obwohl das Mainboard angeblich eher zu etwas höheren Spannungswerten als den eingestellten neigt. Eventuell verschwindet dieser Trend beim RAM ja auch, wenn alle 4 Speicherbänke beselegt sind.
Ich vergebe nur 4 Sterne, weil ich zwar darauf eingestellt war, einen 6400er Speicher nach Hersteller-Spezifikation auf einen 8500er zu pushen. Das der Speicher dann jedoch selbst nach Einhaltung der Vorgaben nicht läuft und (noch weiter) übertaktet werden muss, finde ich nicht in Ordnung. Ist mir auch das erste Mal mit Kingston HyperX Speicher passiert; hatte schon diverse Speicherriegel in unterschiedlichen Rechnern. Scheinbar ist die Spezifikation hier ziemlich ausgereizt.
Also, wer (insbesonder unter Windows 7 bzw. 64 bit) Probleme nach Anschaffung dieses Speichers hat, kann diese eventuell einfach mit einem leichten Anhaben der Spannung beseitigen (bei mir +0,2 Volt über Kingston-Spec.).