Wenn man sich eine Frank-Sinatra-CD kauft, darf man sich nur das Beste erhoffen vom Mann, den sie ehrfürchtig "THE VOICE" nennen.
Kauft man sich ein Album von Michael Steven Bublé, erwartet man nicht weniger vom Frank Sinatra des 21. Jahrhunderts.
Auf dieser Platte sind der Altmeister und der Young-Crooner erstmals vereint: Besseren Swing gibt es nicht.
Bublé darf eröffnen mit "Tell Him He's Yours", einer großartigen Nummer, um den Vorhang aufzumachen für ein Gipfeltreffen zweier Könige, die sich gegenseitig an Meisterleistungen überbieten. Danach übernimmt Frankieboy mit "You Do Something To Me" und wechselt sich danach rhythmisch mit seinem legitimen Nachfolger in stets wundervollen Fingerschnipp-Nummern ab, wobei wohl Bublé's Highlight "Guess I'm Falling For You" darstellt, während Mr. Ol' Blue Eyes seine Höhepunkte bei "I've Got The World On A String" und "A Foggy Day (In London Town)" hat.
Nachdem Michael am Ende mit "Anyone To Love" noch einmal zum Tanz bittet, gibt sich Sinatra zum krönenden Schluss mit "My Funny Valentine" noch einmal die Ehre.
Fazit: Jeder alleine ist schon eine Klasse für sich, doch zusammen sind die beiden "Kings Of Swing" absolut unglaublich und zeigen in diesen 14 Songs mehr Talent als alles, was in 24 Stunden auf Radiosendern vom Schlage "Antenne Bayern" läuft.