Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an.
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,85

oder
 
   
Alle Angebote
Amazon In den Einkaufswagen
EUR 6,31
Inklusive (Was ist  das?)
schnuppie83 In den Einkaufswagen
EUR 10,06
Meganet France In den Einkaufswagen
EUR 10,06
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Jetzt herunterladen
 
Kaufen Sie das MP3-Album für EUR 2,58
 
 
 
 

Kingdom of Rust

Dieser Titel ist Teil der Aktion 3 CDs für 15 EUR.

Doves Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf durch MasterDVD und Versand durch Amazon.  Für weitere Informationen, Impressum, AGB und Widerrufsrecht klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Dienstag, 2. September: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Kaufen Sie die MP3-Version für EUR 2,58 bei Amazon Musik-Downloads.

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Weil es Starsailor gibt, Keane, Athlete und auch einige schwache Snow-Patrol-Songs, kann man schon mal den Fehler machen, die Doves aus Manchester in diese Ecke der Britpop-Bands zu stellen, die den Schuss nicht gehört haben.

Bisher wäre das lediglich unfair gewesen – ihre Discografie war schließlich immer schon wasserdicht, voller Wendungen und Konstanz –, ab sofort ist es schlichter Schwachsinn: „Kingdom Of Rust“ ist die abenteuerlichste aller Doves-Platten, vom ersten Ton an bemüht darum, den Sound der Band aufzubrechen und zu erweitern. Man kann sich prima vorstellen, wie Sänger Jimi Goodwin und die Williams-Brüder jahrelang auf einer entlegenen Farm abgestiegen sind, um dieses Album nicht bloß aufzunehmen, sondern regelrecht zu ertüfteln, und so ist es auch tatsächlich gewesen – rückblickend erklärt sich dadurch ein Teil der vierjährigen Wartezeit auf „Kingdom Of Rust“ und, das ist wichtiger, warum der letzte Song des letzten Doves-Albums „Ambition“ hieß. „Jetstream“ ist nun der Opener und das Lied, das die Band gerne im Abspann von „Blade Runner“ gehört hätte; ein düsterer, ständig an der eigenen Ungewissheit herumzerrender Song mit in sich selbst verheddertem Keyboard-Auftakt und kanonengleichen Elektro-Beat-Einschlägen, der in seiner Nervosität und Synthetik den Ton der ganzen Platte vorgibt. Das Titelstück erlaubt der Gitarre dann mehr Freiraum zur Unberechenbarkeit, sie klingt erst nach Western, dann nach Shoegazer und muss sich auch noch mit unhöflich hereinplatzendem Refrain-Klavier, eigensinnigem Bass, hoppelndem Schlagzeug und bewusst unscharfen Streicher-Samples herumplagen. Nicht jeder Song auf „Kingdom Of Rust“ ist so gut wie diese beiden, aber alle sind sie ähnlich detailverliebt, mit vielfältigen Texturen überzogen und weit entfernt von der Schwerfälligkeit, die Goodwin mit seinen Vocals und lang gezogenen Silben bisweilen nahelegt. So kann „Compulsion“ als abgestaubtes Madchester-Relikt auch im letzten Albumdrittel noch mal aus dem ohnehin längst gesprengten Rahmen fallen und „House Of Mirrors“ sogar frech werden – wenn Noel Gallagher nicht längst schon alles egal wäre, dann hätte das letzte Oasis-Album womöglich klingen können wie dieser Psych-Rock-Wadenbeißer, der außerdem die halbe Kula-Shaker-Discografie und leider auch „Lifelines“, das etwas zu lasche Abschlussstück von „Kingdom Of Rust“, überflüssig macht.

Die Nachricht kommt trotzdem an: Diese Band ist zurück, und jetzt geht sie auch nicht mehr weg, verdammt noch mal.

Anspieltipps: Jetstream | Kingdom Of Rust | House Of Mirrors

Autor: Daniel Gerhardt
Erschienen in: VISIONS Nr. 193 - Schönheit der Ausgabe



motor.de

Nach vierjährigem Rückzug kommt die Band Doves nun mit neuem Album zurück. "Kingdom Of Rust" läd zur gemeinsamen Achterbahn-Fahrt.

Die Veröffentlichung von "Kingdom Of Rust" kann man wohl als Drang nach Perfektion verstehen - immerhin waren die Briten erst nach vier Jahren mit der Studio-Arbeit fertig. Vielleicht ist auch genau das der Grund, warum sie mit ihrer Interpretation von Brit-Pop solchen Erfolg haben. Die Vorgänger-Alben erzielten mehrfache Top-Platzierungen in den UK-Charts. Nun knüpfen die Brüder Jez und Andy Williams gemeinsam mit Jimi Goodwin wieder dort an, wo sie aufgehört haben. "Kingdom of Rust" zeigt, dass sich die Band treu geblieben ist und ihren Sound weiter gefestigt hat.

Mit stakkato-artigem Bass und elektronisch scheppernden Drums eröffnet der Song "Jetstream" das Album. Jimi Goodwins Stimme breitet sich episch über den Klängen aus. Der folgende Song, der auch dem Album seinen Titel gibt, zeigt die Band wieder von ihrer bekannten Brit-Pop Seite. Im Soundstil von Coldplay bewegt sich dieser Song nach vorn, bis er zur Mitte in massiven Gitarren-Riffs ausbricht und sich dann wieder melodisch sammelt.

"The Outsiders" nimmt sich in Sachen Tempo ebenfalls nicht zurück und erzählt mit verzerrten Gitarren und schnellem Gesang von Existenz-Ängsten. Nach dem melancholischen Pop-Stück "Winter Hill" startet mit "10:03" eine anfänglichen Ballade, die sich zunehmend öffnet und steigert. Sie durchläuft massiv-einwirkende Beats bis hin zum puren Rock-Song-Finale. Das Gegenstück erwartet den Hörer mit "Birds Flew Backwards", einem sehr spährisch dahinziehenden Titel. Auf Schwung wartet man vergebens.

Wie ein Auf und Ab leitet "Spellbound" wieder mit satter Instrumentierung ein, die zu keiner Zeit überladen klingt. Dieser kommt musikalisch sehr erwachsen daher und wird zum stärksten neuen Doves-Song. Die gewonnene Stimmung hält aber nur kurz. Mit monoton-dumpfer und sehr präsenten Bass-Linie ertönt "Compulsion". Echo-artige Gitarrensounds begleiten diese und drücken den vorher gewonnenen Gemütszustand wieder. Mit den harmonischen Mid-Tempo Nummern “House Of Mirrors” und “Lifelines” nimmt “Kingdom Of Rust” dann einen adäquaten Ausklang.

Die abwechslungsreiche Achterbahnfahrt von satt zu seicht lässt die Stimmung tanzen. Dem Hörer erschließt sich die solide musikalische Bandbreite der Band bereits während der ersten Hälfte des Albums. Die restlichen Songs sind nicht minder gut, Überraschungen bleiben aber aus.
Ob beim Radfahren oder im Club - "Kingdom Of Rust" verspricht passende Musik für unterschiedliche Anlässe. So setzt auch der vierte Streich von den Doves einen weiteren Meilenstein.

Sebastian Wiczak

Kurzbeschreibung

"El aclamado trío británico ""The Doves"" publica su nuevo álbum de estudio: el más intrépido, íntimo, cerebral y enérgico hasta la fecha."

Produktbeschreibungen

DOVES Kingdom Of Rust (2009 Taiwanese issue 11-track CD album sealed picture sleeve with obi-strip)
‹  Zurück zur Artikelübersicht