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Kingdom of Rust Single

4.8 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD (3. April 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Single
  • Label: Virgin (Universal Music)
  • Spieldauer: 50 Minuten
  • ASIN: B001QFNSCK
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

DOVES Kingdom Of Rust (2009 UK 11-track CD album including the singles Jetstream and Winter Hill picture sleeve HVNLP67CD)

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Weil es Starsailor gibt, Keane, Athlete und auch einige schwache Snow-Patrol-Songs, kann man schon mal den Fehler machen, die Doves aus Manchester in diese Ecke der Britpop-Bands zu stellen, die den Schuss nicht gehört haben.

Bisher wäre das lediglich unfair gewesen – ihre Discografie war schließlich immer schon wasserdicht, voller Wendungen und Konstanz –, ab sofort ist es schlichter Schwachsinn: „Kingdom Of Rust“ ist die abenteuerlichste aller Doves-Platten, vom ersten Ton an bemüht darum, den Sound der Band aufzubrechen und zu erweitern. Man kann sich prima vorstellen, wie Sänger Jimi Goodwin und die Williams-Brüder jahrelang auf einer entlegenen Farm abgestiegen sind, um dieses Album nicht bloß aufzunehmen, sondern regelrecht zu ertüfteln, und so ist es auch tatsächlich gewesen – rückblickend erklärt sich dadurch ein Teil der vierjährigen Wartezeit auf „Kingdom Of Rust“ und, das ist wichtiger, warum der letzte Song des letzten Doves-Albums „Ambition“ hieß. „Jetstream“ ist nun der Opener und das Lied, das die Band gerne im Abspann von „Blade Runner“ gehört hätte; ein düsterer, ständig an der eigenen Ungewissheit herumzerrender Song mit in sich selbst verheddertem Keyboard-Auftakt und kanonengleichen Elektro-Beat-Einschlägen, der in seiner Nervosität und Synthetik den Ton der ganzen Platte vorgibt. Das Titelstück erlaubt der Gitarre dann mehr Freiraum zur Unberechenbarkeit, sie klingt erst nach Western, dann nach Shoegazer und muss sich auch noch mit unhöflich hereinplatzendem Refrain-Klavier, eigensinnigem Bass, hoppelndem Schlagzeug und bewusst unscharfen Streicher-Samples herumplagen. Nicht jeder Song auf „Kingdom Of Rust“ ist so gut wie diese beiden, aber alle sind sie ähnlich detailverliebt, mit vielfältigen Texturen überzogen und weit entfernt von der Schwerfälligkeit, die Goodwin mit seinen Vocals und lang gezogenen Silben bisweilen nahelegt. So kann „Compulsion“ als abgestaubtes Madchester-Relikt auch im letzten Albumdrittel noch mal aus dem ohnehin längst gesprengten Rahmen fallen und „House Of Mirrors“ sogar frech werden – wenn Noel Gallagher nicht längst schon alles egal wäre, dann hätte das letzte Oasis-Album womöglich klingen können wie dieser Psych-Rock-Wadenbeißer, der außerdem die halbe Kula-Shaker-Discografie und leider auch „Lifelines“, das etwas zu lasche Abschlussstück von „Kingdom Of Rust“, überflüssig macht.

Die Nachricht kommt trotzdem an: Diese Band ist zurück, und jetzt geht sie auch nicht mehr weg, verdammt noch mal.

Anspieltipps: Jetstream | Kingdom Of Rust | House Of Mirrors

Autor: Daniel Gerhardt
Erschienen in: VISIONS Nr. 193 - Schönheit der Ausgabe



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Format: Audio CD
Vielfalt - ein Wort, dass sich mir beim neuen Album der doves ganz unmittelbar aufdrängt. Natürlich sind sie die Band geblieben, die mit unglaublich intensiven Melodien und Harmonien großartige Gitarrenmusik zelebrieren. Dennoch finden sich auf "Kingdom of Rust" eine riesige Vielfalt an Stilen mit genialen Soundideen und vielschichtigem Gesang. Mal kommen interessante elektronische Elemente hinzu ("Jetstream", "the Outsiders"), dann wieder vielstimmiger Gesang mit treibendem Schlagzeug und Hall-Gitarren ("House of Mirrors"). Und dann gibt es da einen Song, "10:03", der ruhig, fast beschaulich beginnt, um sich dann mit lauten Gitarren und donnerndem Drums in immer aggressivere Stimmungsbereiche hineinzusteigern.
"Kingdom of Rust" ist ein weiteres, großartiges Album der doves geworden. Aber diese nüchterne Feststellung allein ist viel zu banal und platt.
Man muss es schon selbst gehört haben, um diese Nüchternheit mit Leben und Enthusiasmus füllen zu können.
Denn genau das haben die doves mit diesem Album bei mir ausgelöst.
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Format: Audio CD
Dieses Album ist einer der seltenen Glückfälle, wo man Großes erwartet und noch größeres bekommt: Ein wahrer Klassiker.
Der Vorboote Jetstream hat schon die Richtung für das Album vorgegeben: wuchtig, episch und eindringlich sind die Songs auf Kingdom of Rust, und zwar jeder einzelne. Die Produktion ist toll. Reich an Details, aber nie selbstverliebt. Einzelne Highlights herauszuheben erübrigt sich, denn Füller oder Durchhänger kann ich auf diesem Album nicht ausmachen. Mein persönlicher Liebling ist dennoch Greatest Denier.
Das bisher beste DOVES Album, mein bisheriges Highlight des Jahres. Und nachdem Elbow letztes Jahr den Mercury Prize für das britische Album des Jahres gewonnen haben, müsste dieses Ehre 2009 eigentlich den DOVES widerfahren.
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Format: Audio CD
Der Uncle Sally's erklärt den Opener "Jetstream" zurecht zum vielleicht bislang besten Popsong diesen Jahres. Überhaupt dreht die einschlägige Musikpresse beim neuen Release der Doves durch und es hagelt nur so Lob und Sterne in den Bewertungen. Die Platte ist unglaublich detailverliebt, jeder Song ein kleines Meisterwerk, für das die Band etwa 18 Monate im Studio arbeitete. Arbeit, die sich gelohnt hat. Ein Album, dass ich immer wieder hören kann und auch erstmal nicht weglegen werde.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Tja, es gibt Bands, die bringen jedes Jahr ne neue Platte heraus und kopieren nur das Vorgängeralbum. Es gibt Bands, die haben halbe Lieder und der Rest macht dann der Star-Produzent. Es gibt die Doves, die sich 4 Jahre für ein Album Zeit lassen und man wird in neue Sphären der Musik geführt. Oh mein Gott, was für ein phantastisches Album ! Es gibt keinen Füllsong, jeder Song ist ein Gemälde für sich, die Produktion ist phänomenal, jeder Song entwickelt Wendungen und Hooklines, von denen andere Bands ganze Alben draus machen würden. Ob es sich um das sequenzer-lastige "Jetstream", das traumhafte "Lifelines" oder das wunderschöne "Kingdom of rust" handelt, man könnte jeden Song nehmen, er entführt einen in spannende, wunderbare Gefilde.
Nach 4 Jahren waren meine Erwartungen natürlich riesengroß, doch sie haben sie bei weitem übertroffen. So muss Musik heutzutage klingen ! Bin absolut begeistert !
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Von Norman Fleischer VINE-PRODUKTTESTER am 6. April 2009
Format: Audio CD
Einige Dinge brauchen ihre Zeit. Ein neues Doves Album z.B. Von Platte zur Platte benötigte die Band im Anschluss eine immer längere Pause. Man nahm sich Zeit, experimentierte rum und so hat man eigentlich seit 2006 nicht mehr viel von dem sympathischen Trio aus Manchester gehört, deren erste drei Alben mit zu dem Besten gehören, was in diesem Jahrzehnt von der Insel kam. Fast hätte man sie unter all dem Farbrausch an neuen Bands der letzten Jahre fast vergessen, doch nun meldet sich die Band mit neuem Album 'Kingdom Of Rust' zurück und klingen dabei so, als ob die 4 Jahre zwischen diesem und dem Vorgängeralbum 'Some Cities' nie vergangen wären.

Auch 2009 sind die Doves immer noch eine Ausnahmeerscheinung in der Musiklandschaft. Ihre sphärischen, manchmal auch etwas abstrakten Breitwand-Britpop-Hymnen präsentieren sie seit einer Dekade auf konstant hohem Niveau und dabei irgendwie immer vertraut, wenngleich es immer auch irgendwie etwas anders klingt. Auch 'Kingdom of Rust' vermittelt von Beginn an dieses Gefühl, in der Musik und dem Sound zuhause zu sein, wenngleich Teile davon immer noch überraschen dürften. So gibt sich das Trio auf dem vierten Longplayer nach dem gradlinigen und reduzierten Vorgänger wieder etwas experimentierfreudiger. Bereits der Opener, das pulsierende 'Jetstream' nimmt einen mit auf eine spannende Reise und zeigt, dass die Band wieder mehr mit ihren Rave-Wurzeln liebäugelt. Doch eine Discoplatte ist 'Kingdom Of Rust' selbstverständlich nicht geworden. Denn schon der Titeltrack an zweiter Stelle drosselt das Tempo und präsentiert sich als traumhafte, große Popballade mit Ohrwurmqualitäten. Auch der Rest bietet wieder ein breites Spektrum.
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