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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Dessen Geschichte ist bekannt: Der besessene und leicht zwielichtige Filmemacher Carl Denham (Jack Black) engagiert im Amerika der Depressionszeit die arbeitslose Schauspielerin Ann Darrow (Naomi Watts) nebst Drehbuchautor Jack Driscoll (Adrien Brody), um auf der Insel mit dem bildhaften Namen Skull Island einen Film zu drehen. Genau das wird schwierig, als sich diese Insel als ins Extreme gesteigerter Jurassic Park entpuppt. Nur dass sich hier nicht nur große, hungrige Echsen tummeln, sondern ebenso viele große hungrige Insekten und andere Monstrositäten, die höchst erfreut über die unfreiwillige Frischfleischlieferung sind. Und es gibt eben Kong, der die ihm von den Eingeborenen als Opfer dargebotene Ann entführt und im Laufe der Geschichte gegen alle Gefahren bis zu seinem Tod am Empire State Building verteidigt.
Klar, es ist nicht so sehr die Geschichte selbst, die Jacksons King Kong zu einem Erlebnis macht. Der neuseeländische Regisseur orientiert sich mit eben dieser sehr nah am Original. Vielmehr zeichnet sich der Film durch die konsequente Umsetzung des Larger than Life-Gefühls aus, das jede Szene des Films durchdringt von der bildlich brillant umgesetzten Vermittlung des historischen Kontextes zum Beginn über den wunderbar erzählten Kampf um die Liebe zu einer Frau durch Mensch und Affe bis hin zu den atemberaubenden Action-Szenen im Dschungel und dem tragischen Finale in der Großstadt. Nicht zuletzt wird auch Kong in seiner Einsamkeit fast sprichwörtlich als Person greifbar. Mit dem dreifach Oscar ausgezeichneten King Kong ist Jackson nicht nur eine ehrenhafte Verbeugung vor dem Original gelungen. Er hat mit dem Film ein echtes Ausrufezeichen abgeliefert, was Kino in seinen besten Momenten sein kann: die Summe aus gutem Erzählen, von Substanz, tollen Effekten und exzellenten Bildern. Kurz: Magie pur. --Constanze Pappert
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine absolute Referenz Blu-ray!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: King Kong (Extended Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
Bild und Sound dieser Blu-ray sind der absolute Hammer! Sicherlich gehört dieser Fim zum besten was ich bisher auf Blu-ray gesehen habe. Besonders die Szenen auf dem Empire State Building sind der Wahnsinn! So hat man das alte New York noch nie gesehen. Sowohl die Kinoversion als auch die 15 Minuten längere Extended Edition sind auf dieser Disc enthalten. Nur die Extras fallen etwas mager aus. Da gab es auf der DVD etwas mehr.Dennoch ein absolutes Meisterwerk und ein Muss in jeder Blu-ray Sammlung! P.S. Ich finde es nicht richtig einer Blu-ray nur einen 1 Stern zu geben, weil dort das riesige FSK Logo auf dem Cover abgebildet ist. Das verfälscht einfach das Ergebnis. Theoretisch müsste man dann jeder neuen Blu-ray oder DVD nur einen Stern geben, weil es ja neuerdings überall so ist. In einer Bewertung sollte es um das Gesamtprodukt gehen, also hier vor allem die Qualität der Blu-ray, wie Bild und Ton, und diese sind bei dieser Blu-ray überragend. Natürlich nervt das FSK Logo, aber eine solche Bewertung sagt dann noch lange nichts über die Qualität der Disc aus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Licht und Schatten,
Von
Rezension bezieht sich auf: King Kong (Limited Edition, 2 DVDs) (DVD)
Laut eigener Aussage ist Peter Jackson deswegen Filmemacher geworden, weil er sich als Knirps geschworen hat, King Kong neu zu verfilmen. Nach dem Erfolg der Ring-Trilogie war es für ihn endlich soweit. Ich schätze Filme, die mit derartig viel Enthusiasmus und langem Atem realisiert werden. Sicher, ein paar Mal sind Jackson die Gäule bzw. die Urzeitviecher dabei durchgegangen: Die Donnerechsen-Stampede hätte im Grunde kein Mensch überleben können und die Ekelszene in der Schlucht hätte es auch nicht gebraucht. So dachte damals schon das Publikum in den 1930er Jahren, das sich bei einer Probeaufführung der Erstverfilmung mit Entsetzen aus den Kinosesseln schälte. Das Regieteam reagierte schnell, schnitt die Szene raus und vernichtete sie. Wahrscheinlich sah sich Jackson deswegen genötigt, sie zu rekonstruieren. Und von Rekonstruktionen versteht er was!Hollywoods Glanzzeit Schon der Titel in bester RKO-Manier: KING KONG, untermalt von der gewaltigen unheilschwangeren Musik James Newton Howards, gemahnt an die Glanzzeit Hollywoods. Diesen monumentalen Anfang bricht Jackson mit der Überblendung zu einem kleinen Kleideräffchen. Und in diesem ironisierenden Stil der Gegensätze geht es weiter: Jackson zeigt detailverliebt die Diskrepanz zwischen großer Depression und Gigantomanie, zwischen Elendsquartieren und aufstrebenden Wolkenkratzern. Da wird ein Panorama der Hoffnungslosigkeit entfaltet in diesen übervölkerten Straßenschluchten, wo kein guter Wille mehr hilft. Jeder sehe zu, wie er sich retten kann. Eskapismus mittels Alkohol ist staatlich verboten. Prohibition. Kein Wunder, dass in dieser Zeit das Kino aufblühte. Folgerichtig schmettert der Welt erster Tonfilmstar Al Jolson zu diesen deprimierenden Bildern "I`m sittin`on top of the world" und nimmt indirekt damit schon das Ende des Films vorweg. Großartig. Das Biest passt besser zur Schönen Viele Rezensenten hier beklagen die Längen des ersten Filmteils. Ich habe das nicht so empfunden. Hätte man den ersten Teil des Filmes gekürzt, dann wären die Figuren nur fade Klischees - so wie sie es in der Erstverfilmung leider sind. So aber haben wir es hier mit einer Ann Darrow zu tun, die eben kein nervend-kreischendes Blondchen ist, sondern ein glaubwürdiger Charakter. In der Darstellung von Naomie Watts erfährt die Rolle so viel Herzensbildung, Wärme, Sensibilität und Verlassenheit, dass man ihr in dieser unserer Welt der Miethaie und Tyrannosaurus Rexe schon beim ersten Auftritt einen riesigen Beschützer zur Seite wünscht. Ob der zögernde Jack Driscoll, alias Adrien Brody diese Rolle ausfüllen kann, ist von Anfang an fraglich. Und so wirkt das Finale in seinen Armen - trotz all der von ihm bestandenen Mutproben - leicht aufgesetzt. Genauso, wie in Cocteaus Film "La Belle et la Bete", wo die Schöne am Ende zum verwandelten Biest sagt: "Ich muss mich erst an Sie gewöhnen." Das Biest hätte eben doch besser zu ihr gepasst. Gesamte Gefühlsklaviatur Und so zitiert Jackson den kompletten Mythos um die Schöne und das Biest mit den traurigen Augen. Sogar die blaugoldene Ballszene des oscarprämierten Disneystreifens "Beauty and the Beast" findet ihre moderne Entsprechung in der herrlich einfühlsamen und zu Tränen rührenden Schlitterpartie im nächtlichen Central Park. Dieses Zusammenspiel zwischen Kong und Ann ist es, was dem Film den letzten Schliff gibt. Die gesamte Gefühlsklaviatur wird hier bedient und macht die Beziehung der beiden erfahrbar, hebt sie aus dem seichten Fahrwasser eines B-Movies ins Märchenhafte und schafft so Sinnbilder fürs Leben: Dieses erst machohafte Rumpöbeln, gegen das sie sich im Dschungel der 1.000 Gefahren behauptet. Seine Fassungslosigkeit darüber. Die Schmach ob des angekratzten Images, dann das gegenseitige Annähern, zögern, vertrauen... Herrlich einfühlsam ist das herausgearbeitet und ich hätte mir noch mehr solcher Szenen gewünscht. Sehr, sehr traurig So aber steuert der Film unaufhaltsam auf das sattsam bekannte Ende zu. Und ich gebe zu, dass ich das bei Wiederaufführungen im Heimkino oft auslasse, weil ich es einfach zu traurig finde. Wie sich beide gegenseitig beschützen wollen vor dieser geballten Zerstörungswut. Dieses Aufbäumen, Hoffen - oh je, ich habe Rotz und Wasser im Kino geheult. Und Jackson schlachtet das weidlich aus, wenn der lange Abschiedsblick, in den beide alles hineinlegen, brutal von Masschinengewehrsalven zerfetzt wird. Das tut weh. Fazit: Entweder man mag den Film oder man mag ihn nicht. Ein Mittelding scheint es nicht zu geben. Ich gehöre zur ersten Kategorie. Wer große Gefühle, Kinotopp und Filme liebt, die mit Herzblut verfilmt wurden, der ist hier richtig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Bildqualität!,
Rezension bezieht sich auf: King Kong [Blu-ray] [UK Import] (Blu-ray)
Zum Film selbst gibt es ja eigentlich nicht viel zu sagen, entweder man mag die Verfilmung von Peter Jackson`s King Kong, oder halt nicht. Toll finde ich im Gegensatz zur damaligen HD-DVD, dass beide Fassungen, sowohl die Kinofassung als auch die Langfassung, enthalten sind. Die Bildqualität dürfte ja jedem HD-Fan bekannt sein und sich herumgesprochen haben, denn die ist einfach Referenz, bietet eine enorme Plastizität und Schärfe. Meines Erachtens noch einen Tick besser als bei der HD-DVD, die ich auch mal besessen habe, kann aber auch Einbildung sein. Auch die Tonqualität kann sich sehen lassen, stellenweise sehr bombastisch mit reichlich Rear-Effekten. Ich habe mir die UK-Version zugelegt, weil mich dieses grüne LOGO auf dem Cover der deutschen Version doch sehr gestört hat, natürlich ist auch in der U-Version deutscher Ton enthalten. Also wenn man diesem King Kong auch nur etwas abgewinnen kann, muss man als HD-Fan einfach zugreifen.
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