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King of B-Movies
 
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King of B-Movies

Jerry Stiller , Janeane Garofalo , Stephen Kessler    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jerry Stiller, Janeane Garofalo, Max Perlich
  • Regisseur(e): Stephen Kessler
  • Komponist: Ben Vaughn
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 23. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002L1FFEC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.609 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In fünf Jahrzehnten drehte Morty Fineman über 400 B-Movies und schuf dabei Perlen wie "Groovy Hippie Slumber Party", "LSD-Day" oder "Brothers Divided" (siamesische Zwillinge in Vietnam). Nun aber steckt Morty in existenziellen Nöten, sein jüngster Film liegt auf Eis, und die Geier kreisen ums Lebenswerk, um es für 8 Dollar pro Pfund Zelluloid aufzukaufen. Unterstützung kommt von Finemans erwachsener Tochter und seinen treusten Mitarbeitern. Gemeinsam versucht man, eine Fineman-Retrospektive auf einem namhaften Festival zu organisieren.

Video.de

Hollywoodveteran Jerry Stiller, seines Zeichens stolzer Papa von Ben und Star erfolgreicher Sitcoms wie "Seinfeld" oder "King of Queens", spielt eine Mischung aus Russ Meyer, Roger Corman und Ed Wood in dieser schwungvollen Parodie aus das Filmbusiness. Szenen aus dem Lebenswerk des Titelhelden sind die komödiantischen Highlights dieser teilweise im Dokumentarspielstil angefertigten Komödie mit zahlreichen Gastauftritten bekannter Filmleute und anderer Kulturschaffender (darunter auch der echte Corman). Nicht nur für Kenner klassischer B-Movies lohnend.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für ein B-Movie recht nett 17. Dezember 2009
Von Nicolas Gehling (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
"The King of B-Movies" bietet über eine Gesamtspieldauer von etwas mehr als neunzig Minuten eine liebevoll inszenierte Unterhaltung für Fans von Trash und B-Movies.

Der Film wird wahrscheinlich nie "The King" der B-Movies sein, aber diese interessant gestaltete Mockumentary kann sich durchaus sehen lassen. Eine Mockumentary ist eine spezielle Form von Filmgenre, die als Dokumentation auftritt und in "The King of B-Movies" eine fiktive Biographie über den B-Movie-Regisseur Morty Fineman erzählt. Bleibt zu erwähnen, dass diese Darstellungsart eine Parodie auf Dokumentationen darstellt. Dementsprechend wird dem Zuschauer eine auf den ersten Blick sehr merkwürdige Unterhaltung geboten. Eingespielte Interviews über Fineman und Ausschnitte aus "seinen" Filmen flimmern über den Bildschirm, während dazwischen eine chronologisch geordnete Geschichte erzählt wird - inhaltlich unterhaltsam, ohne sich in der Erinnerung des Zuschauers festzusetzen; eben ein typisches B-Movie mit einer gesunden Portion Humor.
Die Schauspieler, allen voran Jerry Stiller, bieten eine gute Show. Ohne Rücksicht auf die eigenen Ideale setzen sich die Akteure für den Film ein - unterhaltsam und gelungen.

Die technische Seite der DVD kann sich durchaus sehen lassen (für ein B-Movie). Im 16:9 Format wird ein "vernünftiges" Bild geboten, natürlich mit der Einschränkung, dass einige Szenen absichtlich auf alt getrimmt wurden. Gerade die Trailer und Ausschnitte Finemans Filmen sind von schwacher Qualität, was jedoch keine schlechte Arbeit, sondern volle Absicht ist. Die Tonspuren (Deutsch und Englisch) liegen im 2.0 Format vor und bieten eine akzeptable Umsetzung beziehungsweise eine vertretbare Synchronisation.
Das Cover wird von einem FSK-12-Logo entstellt, soll aber durch ein Wendecover im heimischen DVD-Regal nicht auftauchen. Als Bonusmaterial sind einige Outtakes und diverse Trailer auf der DVD vorhanden.

Insgesamt bietet dieses B-Movie eine ganz nette Parodie auf einen B-Movie-Produzenten mit Humor, Spaß und einem annehmbaren Handlungsverlauf. Kleiner Tipp: Wer sich einen kurzen Eindruck verschaffen möchte, dem sei der offizielle Trailer von Epix Media ans Herz gelegt.

Trash und Unterhaltung für einsame DVD-Abende.
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Von Mara
Vor Jahren war der (fiktive) Regisseur Morty Fineman sehr erfolgreich mit seinen Filmen der unteren Qualitätsklasse, doch dann setzte er mit seinem - ehm - Meisterwerk über Amerika sein gesamtes Geld in den Sand. Seitdem schlägt sich der alte Herr mit einem Assistenten und einer unwilligen Tochter immer auf der Suche nach Geldgebern für seinen neuesten Film herum.

Der Film ist größtenteils als Dokumentarfilm über Morty angelegt. Diese Dokumentation ist gewürzt mit Interviews, wobei in der Realität anerkannte Filmgrößen wie Roger Corman oder Ted Demme befragt werden, die über den Einfluss Mortys auf ihr eigenes Schaffen berichten. Zudem gibt es noch viele Ausschnitte aus dem großen Werk Mortys zu bewundern. Ganz besonders lustig: Einmal brachte er kurz hintereinander drei Filme heraus, in denen nur Kostüme, Frisuren und Set sich unterschieden, alles andere ist fast identisch. Und immer steht für ihn eine moralische Botschaft im Vordergrund, die er allerdings schon sehr deftig verpackt.

Es ist aber nicht alles Dokumentation. Daneben gibt es noch einen Handlungsstrang, in der u. a. die Auseinandersetzungen mit der genervten Tochter (wie gewohnt klasse Janeane Garofalo) , eventuellen Geldgebern, der drohende Ausverkauf seines Werkes oder die makabren Verhandlungen mit einem inhaftierten Serienmörder über die Verfilmung seiner Taten gezeigt werden.

Ich würde natürlich wieder empfehlen, den Film im Original zu sehen, aber die Synchronisation ist in Ordnung, wobei die Interviews mit den Experten übersprochen sind. Extras gibt es kaum, wobei das Extra über den Filmsong (Nancy Sinatra) kurz, aber interessant ist.

Insgesamt ist der Film nicht der ganz große Wurf, doch vor allem die Fans Jerry Stillers werden hier sicherlich nicht enttäuscht sein, vor allem, da auch seine Familie eine Rolle spielt mit einem Auftritt von Sohn Ben Stiller als Polizeiwal im einzigen Mainstreamfilm Mortys, der Tochter als interviewter Professorin oder der Ehefrau als im Luxuswagen lebender Ex-Frau Mortys. Der deutsche Filmtitel ist als Anklang auf King of Queens gewählt, der Originaltitel The Independent weist doch schon deutlicher auf die vielen Filmemacher, die sich außerhalb des Mainstream bewegen und - das möchte man schon annehmen - teilweise ganz ähnliche, nur nicht ganz so überspitzte Erfahrungen machen müssen.

Wer also wissen will, warum Morty und sein Sohn keinen Kontakt mehr haben, was passiert, wenn man auf ein Morty-Fineman-Filmfest geht, oder was die moralischen Grundfesten eines Fineman sind, sollte sich den Film zumindest mal angesehen haben. Dabei sollte man auf keinen Fall den Abspann verpassen, der eine gesammelte Chronologie der Fineman-Filme auflistet, und in denen man so nette Titel findet wie 12 angry men and a baby, Executrix, Psycho Vet oder die Filmreihe der Grounded stewardesses, wobei Filmsequels - man ahnte es schon - natürlich von Morty erfunden wurden.

Einiges ist schon sehr ironisch, die Besuche beim Serienmörder fast schon zynisch, aber vieles auch sehr lustig. Vor allem die Filmausschnitte sind herausragend komisch, seien es nun Mortys einziger Ausflug in den Mainstream, sein Amerikafilmfiasko oder die Rache der Glatzköpfe. Allerdings krankt doch alles ein bisschen an der unentschlossenen Mischung aus Dokumentation und Filmhandlung. Der Film hätte mir als reine Dokumentation deutlich besser gefallen.
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