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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als die miese Kinoversion,
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Hier nur eine Meinung zum Unterschied zwischen Kinoversion und Directors Cut:Die Kinoversion war sicher eine der grösseren Enttäuschungen des letzten Jahres. Lasche Kampfszenen, eine historisch unkorrekte bis unsinnige Darstellung der damaligen Verhältnisse und Völker, alberne und miese Dialoge, bescheidene Schauspielerleistungen und eine einfallslose Story ohne Höhepunkte. Löblich die Idee, hier einen deutschen Darsteller als "Sachsenprinz" einzubauen, jedoch wirkt Till Schweiger eher wie ein permanent miesgelaunter Vorfahre von Thomas D., als wie ein gefährlicher Nordseebarbar. Doch der Director's Cut ist definitiv besser. Zwar wird dadurch die Story nicht viel interessanter, jedoch wird sie durch mehrere Details besser erzählt. Ein grosses Plus sind die längeren, rasanteren und weitaus härteren Kampfszenen. In solchen Filmen macht ihre Qualität schon gut 50% aus, und ja, hier kann eine Steigerung um Längen und Lichtjahre vermessen werden. Dazu sind einige recht imposante Landschaftsaufnahmen und Einstellungen von Heeraufmärchen uä. zu sehen, und so manche eigenwillige Handlungslücke der Kinoversion wird gefüllt. Das macht den miesen Kinofilm zumindest zu einem durchschnittlichen Vergnügen. Für Fans von modernen "Schwert&Sandalen"-Filmen ein lohnenswerter Pausenfüller. Weiss Gott bzw. Wodan, warum die Produzenten diesen gut-durchschnittlichen Sandalen-Actionfilm so mieserabel zusammenschneiden mussten. Es erscheint nach Betrachten des "Director's Cut" jedenfalls unnötig und banausenhaft. Die Kinoversion hätte ich mit einem Stern abgewatscht, doch mit mehr Schmackes und Detailreichtum reicht es für mich für knappe 4 Sternchen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das hätte besser sein können ....,
Von Gunbuster "tiwa74" (Villingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Vorweg: Daß hier mal jemand versucht hat, die Geschichte um König Arthur und seine Ritter in historisch korrekter Weise zu erzählen, ist eigentlich eine gute Idee.Arthur soll laut Geschichtsforschern eine historische Figur gewesen sein, die tatsächlich gegen die Sachsen kämpfte. Aber: Dies geschah in einer Zeit, in der die römische Armee Britannien längst verlassen hatte. Im Film tragen die Legionäre immer noch die Ausrüstung der Kaiserzeit, die in Wahrheit bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. nicht mehr in Gebrauch war, ich spreche insbesondere von den Rüstungen und Helmen. Dann strotzt der Film von Logikfehlern. Arthur greift vor der letzten Schlacht mit seinen paar Leuten eine sächsische Vorhut von Speerträgern an und reibt sie auf - und verliert keinen Mann, sehr interessant (ja, er wurde von Bogenschützen unterstützt, dennoch wäre in der Realität Reiterei bei einem solchen Frontalangriff sehr schnell erledigt worden). Was ich als gut ansehe, ist die Sache mit der Abstammung Arthurs: Er stammt im Film dem Reitervolk der Sarmaten ab, das nördlich des Schwarzen Meers seine Heimat hatte. Dieses Volk verfügte über schwer gepanzerte Reiter, von denen einige Tausend von den Römern zwangsrekrutiert und nach Britannien verschifft worden sein sollen. Von diesen Reitern könnte die Sage um die Ritter der Tafelrunde kommen, da derartige Kavallerie in der Form sicher einmalig im damaligen Britannien war. Der Kampf auf dem Eis ist gut gemacht, auch ist die Atmosphäre des Films trotz genannter Fehler ziemlich düster und wie ich finde, gut getroffen (man nannte es ja auch die Dunkle Zeit). Dennoch schlittert der Film bei mir nur sehr knapp an der 2-Sterne-Marke vorbei. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Innovative Verfilmung der Arthus-Saga,
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
452 n. Chr., südrussische Steppe: Ein junger Sarmate namens Lancelot (Ioan Gruffudd) wird von römischen Soldaten zum 15-jährigen Truppendienst abgeholt. Die Sarmaten, ein tapferes Reitervölkchen wurde von den Römern unterworfen. Seither sind die Männer seines Volkes den Römern zum Dienst verpflichtet.Kurz vor Beendigung seines Dienstes ziehen die Römer ihren Truppen aus Britannien ab. Lancelot selbst wird am 120 km langen Hadrianswall stationiert, um die römische Provinz Britannia vor keltischen Überfällen aus dem Norden zu schützen. Befehlshaber ist Artorius Castus bzw. Arthus (Clive Owen), Sohn eines römischen Offiziers und einer Britannierin wurde von seinem christlichen Mentor Pelagius zum Glauben an Freiheit und Gleichheit der Menschen erzogen. Dies ist allerdings gefährlich. Artus weiß nicht, dass sein Freund und Mentor vom Bischof Germanius exkommuniziert und dann zum Tode verurteilt wurde. Nach Jahren des Kampfes steht für die letzten sechs verbliebenen sarmatischen Ritter - Lancelot, Galahad, Gawain, Tristan, Bors und Dagonet die letzte Mission am Hadrianswall an. Eigentlich warten sie nur noch auf die römischen Freibriefe für ihre monatelange Rückreise zum Siedlungsgebiet ihres Volkes am Schwarzen Meer. Bischof Germanius bringt diese Papiere zum Hadrianswall. Der Konvoi wird jedoch von Piktenhorden angegriffen. Den Angriff kann Artus niederschlagen, Germanius überlebt den Hinterhalt. Doch Germanius spielt ein falsches Spiel: Obwohl der Dienst bereits beendet sein sollte, schickt er Artorius und seine Männer noch auf ein Selbstmordkommando. Erst nach Ableistung dieser Mission ist er bereit, die Papiere auszuhändigen. Der römische Papst höchstpersönlich beauftragt sie, sein Patenkind und zukünftigen Papst Alecto aus dem Feindesland im Norden zurück hinter den Hadrianswall zu bringen. Dies ist nicht nur wegen der Pikten gefährlich. Ein riesiges Sachsenheer ist im Norden gelandet, mordet, raubt und brandschatzt. Die Römer suchen indes nach und nach das Weite und sichern ihren geordneten Rückzug. Die letzten Ritter dringen tief hinter die Grenze vor, das vorrückende Sachsenheer unter König Cerdic immer im Nacken. Alectos Vater, Marius Honorius, muss zum Mitkommen gezwungen werden. Artorius ist angewidert von dessen Umgang mit den Einheimischen und befreit die Sklaven, darunter auch die junge Keltin Guinevere (Keira Knightley). Artorius nimmt jeden mit, der sich auf Honorius Boden aufhält, bis auf seine beiden Foltermönche, die den christlichen Glauben mit Brachialgewalt verbreiteten. Als Honorius sich dafür "bedanken" will und das Kommando an sich zu reißen versucht, wird er von dieser getötet. Die Ritter müssen sich der herannahenden sächsischen Vorhut zu einem ersten Gefecht stellen um die Zivilisten in Sicherheit bringen zu können. Dabei kommt Ritter Dagonet ums Leben. Merlin, Anführer der Pikten, hasst zwar Rom, hat aber mit Artorius keinen Streit. Er bittet ihn, das Kommando über die Kelten und Pikten zu übernehmen. Denen mangelt es zwar nicht an Tapferkeit, aber ihr Angriff ist ungeordnet. Artorius erklärt sich nach einigem Zögern dazu bereit und entwickelt einen Kampfplan. Bald kommt es zur alles entscheidenden Schlacht... Gerade kein Stoff für einen Disneyfilm. In der Disneyversion wundert man sich, dass Lancelot nicht singt... dafür hat die vorliegende Version dann das, was einen Actionfilm ausmacht - viel Blut. Sterben war halt nicht angenehm in der Zeit... Der Film hat einen innovativen Ansatz. Er schert sich nicht um den Mythos, der im hohen Mittelalter verklärt von den Rittern der Tafelrunde erzählt, sondern versucht sich an den historischen Kern der Saga. Dabei ist die Ansiedlung im 5. Jahrhundert brilliant und so verwundert es dann nicht, dass römische Anleihen in Artorius rex zu finden sind. Allerdings hat er auch einige logische Patzer drin. So öffnet sich das Tor des Walles nach Jahren gerade mal unter schwersten Anstrenungen zweier Pferde, während es kurz vor der Schlacht mit den Sachsen zu einer Drehtür mutiert... Zwar wurden für den Film zwei historische Berater hinzugezogen, jedoch wohl nicht überall... Die Trebuchet-Wurfmaschine, die von den Pikten verwendet wird, konnte erst im 13. Jahrhundert in Britannien nachgewiesen werden. Zwar wurden von den Römern tatsächlich sarmatische Hilfstruppen eingesetzt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass diese - seit dem zweiten Jahrhundert am Hadrianswall eingesetzt - auch bis zum 5. Jahrhundert dort blieben. Außer diesem Patzer jongliert der Film mit einigen historischen Fakten. So war der echte Bischof zum Zeitpunkt des Films laut Aufzeichnungen vermutlich verstorben, die Sachsen hatten bereits ihr eigenes Reich in Britannien, der Sachsenkönig, um den es im Film geht, kam erst Ende des 5. Jahrhunderts nach Britannien und sein Sohn - wohl eher Enkel - war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geboren, beide sind auch nicht in einer Schlacht - die auch nicht eindeutig belegt ist - gestorben, der Papst hatte zu dem angegebenen Zeitpunkt noch nicht den Einfluss, den er im Film hatte, Roms kompletter Abzug aus Britannien war bereits 410 n. Chr. abgeschlossen und nicht die Sachsen waren die mordenden Horden, sondern diese wurden erst ins Land geholt, WEIL die Pikten wie die Berserker hausten. Abgesehen von diesen Schnitzern ist der Film unterhaltsam und auch aufgrund der Erzählweise ein echtes Kleinod, das sich lohnt. Die Musik ist u. a. von Enyas Schwester Máire Ní Bhraonáin. Die DVD enthält u. a. ein weiteres alternatives Ende. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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