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King Arthur
 
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King Arthur [Taschenbuch]

Frank Thompson , Joachim Peters
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 3 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499238780
  • ISBN-13: 978-3499238789
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 806.851 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Britannien in seiner dunkelsten Zeit: Die letzten römischen Besatzer schicken sich an, nach jahrhundertelanger Herrschaft die Insel zu verlassen. In ihren Diensten kämpft der junge Arthur gegen die anbrandenden Piktenkrieger. Doch nach dem Rückzug der Römer droht eine neue Invasion: Der grausame Sachsenfürst Cerdic überfällt das Land, und Arthur muss erkennen, dass es sein eigenes Volk ist, gegen das er bisher gekämpft hat. Werden sich Arthur und seine wenigen Getreuen gegen Cerdics Streitmacht durchsetzen, werden sie Britannien befreien können?

Auszug aus King Arthur von Frank Thompson, Joachim Peters. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der reich verzierte Reisewagen quälte sich über die schlammige Straße, und nur mühsam überwanden seine großen hölzernen Räder die tiefen Rinnen, die Generationen von Karren, Kutschen und sonstigen Wagen hinterlassen hatten. Die primitiven Fahrzeuge, die sonst hier unterwegs waren, hatten mit diesem Luxusgefährt wenig gemeinsam. Bewacht wurde die Kutsche von berittenen römischen Legionären. Jeder von ihnen warf prüfende Blicke auf das freie Feld, das auf der einen Seite an die Straße grenzte, sowie den Flusslauf und den finsteren Wald auf der anderen Seite.
Im Inneren der Kutsche diktierte Bischof Germanus seinem Sekretär Horton offizielle Schriftstücke. Kratzend schrieb Horton die Worte auf das Pergament nieder, und mit jedem Stoß, der die Kutsche erschütterte, spritzten feine Tröpfchen Tinte von seinem Gänsekiel. Horton war ein kleines, nervöses Männchen mit spitzem Gesicht, das stark an ein Nagetier erinnerte. Er verabscheute Germanus, hatte sich aber eingeredet, als sein Sekretär eine gewisse Machtposition innezuhaben und kurz vor seinem unaufhaltsamen Aufstieg zu stehen, vom Sekretär zum Adjutanten und eines Tages dann zum Stellvertreter des Bischofs. Vielleicht würde er irgendwann sogar selbst Bischof. Germanus hätte Hortons Sehnsüchte vermutlich als ebenso absurd beurteilt, wie ihm seine ganze Persönlichkeit erschien. Der kleine Mann konnte sich glücklich schätzen, es überhaupt so weit gebracht zu haben. Von Nutzen war er ohnehin nur aufgrund seiner absoluten Unterwürfigkeit.
Neben Horton saß in verkrampfter Haltung der Priester Hamus, ein hagerer Mann in purpurner Robe. Ihm war offensichtlich nicht wohl in seiner Haut. Wegen diverser Übertretungen, deren er sich in Rom schuldig gemacht hatte, war Hamus strafversetzt worden, und so hatte er nicht nur seine bequeme Wohnung hinter sich lassen müssen. Zu allem Überfluss musste er sich nun auch noch mit dem gefürchteten Germanus und dem verachtenswerten Horton herumschlagen. Keiner sprach ein Wort mit ihm oder nahm seine Anwesenheit auch nur wahr. Doch das war Hamus im Grunde ganz recht, denn so konnte er sich ungestört seinen Tagträumen hingeben, in denen er reihenweise ganz und gar unpriesterliche Dinge tat.
Die Pferde der Römer, die auf ihre Umgebung weitaus empfindsamer reagierten als ihre Herren, spürten das nahende Hufgeklapper, lange bevor es die Reiter hörten. Sie trabten zwar mit unveränderter Geschwindigkeit weiter, hoben aber die Köpfe und blähten die Nüstern. Ihr Instinkt sagte ihnen, dass sich eine Gefahr näherte.
Einer der römischen Soldaten bemerkte die Unruhe seines Pferdes. Um es zu beruhigen, klopfte er ihm den Hals, doch die Angst des Tieres sprang auf ihn über. Der Legionär nahm die finsteren Tiefen des Waldes neben der Straße genauer in Augenschein. Zunächst fiel ihm nichts Ungewöhnliches auf, doch dann registrierte er eine undeutliche Bewegung zwischen den purpurnen Schatten. Hinter den Bäumen spähten seltsame, blasse Wesen hervor, wie Geister, die aus dem Nichts aufzutauchen und sich, als wären sie nur eine Sinnestäuschung, ebenso rasch wieder in Luft aufzulösen schienen. (...)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fast ganz historisch, aber eben nur nur fast., 12. August 2004
Von 
Claudius-M Bayer (Gilching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein literarischer Versuch einen Grundstock für den neuen Artus Film zu entwickeln. Also in der Weise; wer das Buch liest kann den Film verstehen. Für mich läßt dieses Buch jedoch, bei allem ehrhaften Versuchen, einige historische Fragen offen. Einerseits wird auf die historisch richtige Situation der Artussaga eingegangen, ( Abzug der Römer aus Britannien), andererseits wird darauf die Artussage (z.B. eines Wolfram von Ebner-Eschenbach oder Malleroy) zurechtgezimmert und einige Helden (der Tafelrunde?) erscheinen als Ritter, deren Bezeichnung es zu dieser Zeit noch gar nicht gab, da sich derBegriff des Rittes erst aus der Magna Charta entwickelt hat. Ein durchaus spannendes Buch, wer aber wirklich an dem historischen England (entschuldigung Britannien) interessiert ist, sei an die Romane von R. Gable verwiesen. Interessant, spannend, aber historisch nur ein Versuch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Für alle, die den Film nicht kennen!, 8. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Taschenbuch)
Ich habe bereits mehrere Bücher zu Filmen gelesen, die bisher allesamt schlecht waren. Da macht King Arthur wenigstens ein bißchen die Ausnahme.

Man kann es nicht mit großer Literatur und Weltbestsellern vergleichen,

und auch aus historischer Sicht ist es nicht zu gebrauchen, dafür sind einfach zu viele Kampfszenen enthalten. Dennoch ist es recht kurzweilig zu lesen, wenn man den Film nicht gesehen hat. Das Buch ist nämlich bedeutend besser als die Leinwandversion.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen dümmlich, 16. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Taschenbuch)
Die Römer ziehen sich aus Brittanien zurück und überlassen das Land denen, die sich darum streiten wollen. Die Pikten und die Sachsen wollen das freigewordene Territorium unterwerfen bzw. befreien, je nach Sichtweise. Der Ritter Arthur und seine Getreuen sind römische Legionäre, die noch schnell eine römische Familie aus dem Krisengebiet herausschaffen sollen. Dabei müssen sie einige Kämpfe bestehen, werden mit zweifelhaften kirchlichen Wertvorstellungen konfrontiert und lernen die Prinzessin Guinevere kennen. Diese animiert Arthur, über bestimmte Sachen nachzudenken. Eigentlich gehört er ja selbst in dieses Land, da seine Mutter eine Britin war. Aber er hatte als Söldner immer gegen das Volk gekämpft. Die Pikten waren nun mal seine Feinde. Er hatte hunderte von ihnen getötet. Als er sich nun auf deren Seite schlägt, sind alle Pikten begeistert davon.
Im Vorwort kündigt der Autor bereits an, dass dies der Versuch sein soll, die Arthus-Saga nicht aus der bekannten mythologischen Weise aus zu erzählen sondern aus einer historisch möglichen Sichtweise. Daher bleiben genaugenommen nur noch die Namen der Akteure so, wie man sie kennt. Ansonsten hat diese Geschichte kaum noch etwas mit dem zu tun, was in den Köpfen der Menschen unter der Vorstellung von Arthus und seiner Tafelrunde existiert. Eigentlich hätte man das Ganze irgendwie nennen können, da ja ohnehin alles neu (und überaus dümmlich) erfunden wurde. Die angekündigten historischen Fakten sind sehr dürftig, teilweise falsch und teilweise sogar lachhaft. Hinzu kommt ein unsäglicher Schreibstil, der vielleicht zu einem Fünfklässler passen würde. Im Text wechseln sich geschwollene Redeweisen mit teenyhaften Geplapper ab. Dadurch kann ganz sicher keine ritterliche, erhabene Athmosphäre entstehen. Die meisten Seiten sind mit dummen Sprüche und plumpen Kampfszenen gefüllt, die für die eigentliche Story keinen Platz mehr lassen. Im Film mag das vielleicht noch halbwegs gut aussehen. Im Buch ist es einfach nur stümperhaft. Außerdem hält sich der Autor auch gar nicht an seine eigene Vorgabe, das Ganze "historisch" zu erzählen. Trotz dieses Hinweises verständigt sich Merlin über weite Strecken nur mit seinen Gedanken mit anderen Leuten und erscheint diesen sogar in deren Träumen. Da stellt sich dann die Frage: warum hat man die Story nicht so gelassen, wie sie in der Sage ist? Denn die erzählte Geschichte dort ist wesentlich ansprüchsvoller, interessanter, abenteuerlicher, großartiger, durchdachter und ergreifender. Dieses Buch dagegen besitzt nichts von diesen Eigenschaften. Es ist einfach nur schlecht.
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