KING ARTHUR hatte als Kinofilm das Format eine schlechten TV-Mini-Serie mit schlechten Hauptdarstellern, grottigen Mattepaintings, peinlichen Dialogen, schlechten Kulissen und einer ziemlich mittelmässigen Musik. Aber das hätte nicht sein müssen! Dass erfahrene Schauspieler wie Clive Owen (Arthur) oder Ioan Gruffudd (Lancelot) so mies rüberkommen, kann eigentlich nur an der Regie liegen. Fast mag man denken, dass sie des schauspielens nicht mächtig sind, hätten sie nicht in anderen Filmen bereits das Gegenteil bewiesen. Geniale Schauspieler wie Stellan Skarsgård werden zu Stichwortgebern degradiert. Seine Sätze begrenzen sich auf herzloses "Tötet sie!" .. "Brennt alles nieder!" Als Zuschauer kann man sich nie mit einem der Helden identifizieren. Kostüme und Kulissen wirken wie in einer TV-Miniserie und irgendwie unglaubwürdig. Der Hadrianswall ist viel zu glatt und computergeneriert. Die Handlung plätschert vor sich hin... Bei einem Director's Cut werden die Kulissen bestimmt nicht realer, die Schauspieler bestimmt nicht besser und die Mattepaintings nicht realistischer! Und ich glaube auch nicht, dass uns Clive Owen in den zusätzlichen Minuten einen zweiten Gesichtsausdruck präsentieren wird! Wenn man auf einen Misthaufen, noch mehr Mist drauf schaufelt, wird der Misthaufen nur höher, aber nicht besser!