Aus der Amazon.de-Redaktion
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Moviemans Kommentar zur DVD: Warum ein 2004ér Produktion so erkennbar grieselt, ist etwas befremdlich. Der Ton erfüllt die Erwartungen auch der Tiefbassgemeinde. Der 14 Minuten längere Directors Cut ist recht blutig, klärt aber über einige in der Kinofassung unklar gebliebene Hintergründe auf. 14 Kapitel für einen 2,5 Stündigen Film sind etwas knapp bemessen. Leider fehlt auch eine Auflistung der zusätzlichen Szenen des Directors Cut. Warum der Regiekommentar von Antoine Fuqua, der ja auch auf der US-Disc enthalten ist, hier nicht angeboten wird, ist ebenfalls fraglich. Denn dieser wäre sehr interessant, da dieser während der Postproduktion des Kinofilms aufgenommen wurde und noch frische Eindrücke liefert.
Bild: Die Farbgebung der britischen Fauna ist sehr natürlich, weil wenig bunt. Rote Capes erscheinen nicht wie frisch gewaschen, sondern eher, wie nach dem 55. Waschgang auf dem Waschbrett. Der Kontrast beweist seine hervorragende Balance mit einem abgrundtiefem Scharz, ohne das dabei nennenswerte Details in den dunklen Sumpf verschwinden. Auf der Sollseite überrascht das deutlich vernehmliche Bildgrieseln, das sich über weite Strecken in hellen Himmeln und dampfenden Wiesen hartnäckig festsetzt (00.01.58, 00.04.16). Auch die Darstellung feiner Details, wie satt grüner Rasen ist kaum in seinen Einzelhalmen erkennbar (00.04.50). Das schaffen weit weniger aufwändige Filme besser. Kompressionsseitig gibt es keine Probleme. Trotz hoher Laufzeit und Platz fressendem DTS-Ton sind Nachzieher oder Blockrauschen nicht auffällig.
Ton: Der mittlerweile typische " Zimmer'sche Sound durchzieht wieder einmal mit langen Geigenstreichen und kürzen Bläsern den überlangen Film. Sehr stimmungsvoll, aber mittlerweile etwas eintönig. Der Filmsound selbst ist geprägt von überdurchschnittlicher Dynamik, die locker bis deutlich unter die 70hz-Marke verlustfrei mithält. Die häufigen Schlachten sind etwas frontlastig orientiert. Dies mag vielleicht Absicht sein, um die Aufmerksamkeit auf der Leinwand zu halten. Aber wenn das Eis grollend knackt, während sich die Krieger darauf bewegen, dann erwachen auch die Surroundkanäle zu erklecklicher Aktivität. Sprachlich kann sich die englische O-Tonspur ein wenig von den deutschen Synchros abestzen, in dem sie einfach etwas weniger nach Studio und mehr nach "Echt" klingt. Die DTS-Spur bietet gegenüber dem DD-Track keinen erkennbaren Vorteil. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der DTS-Track von der Dolbyquelle rekrutiert wurde. Denn eigentlich müßte sich bei sorgfältigem Mastering zumindest in den Kampfszenen ein merklicher Vorteil herausarbeiten lassen.
Extras: Da 17-minütige englische Making of ist deutsch untertitelt, bietet aber mehr Entertainment, als denn Hintergründe für den Filmfan. Das alternative Ende (4 Minuten lang) ist deutlich düsterer und wurde zu Recht in Screenings bemängelt. Der optionale Audiokommentar zu diesem Schluss klärt darüber gut auf. Die Fotogalerie des Produzenten ist nett, aber leider musiklos. --movieman.de
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Als die barbarischen Sachsen in das Land einfallen und Krieg ausbricht, folgt eine Zeit des Aufruhrs und der Verwüstung. Ein Mann jedoch scheint alle wieder vereinen zu können. Gemeinsam mit den Rittern der Tafelrunde, der zukünftigen Königin Guinevere (Keira Knightley), dem Mentor Merlin (Stephen Dillane) und dem tapferen Krieger Lancelot (Ioan Gruffudd) ist der große Heeresführer Arthur (Clive Owen) entschlossen, der Gewaltherrschaft ein Ende zu setzen und England