Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spitzen Unterhaltung zum immer wieder anschauen!, 23. Dezember 2008
Was "Jerry Bruckheimer" (Armageddon, Pearl Harbor) anpackt, und "Hans Zimmer" mit seinem grandiosen Soundtrack verfeinert, kann nur zu einem TOPHIT werden!
"King Arthur" ist die Verfilmung einer unvergessenen Legende. Und ebenso unvergessen wird dieser Film im nachheinein sein wenn man sich darauf einlässt.
Als eingefleischter "Clive Owen"-Fan denke ich das er für die Rolle des König Artus, die beste Entscheidung war. Denn "Clive Owen" spielt seine Rolle einfach glaubhaft und genial!
Ob dieser Film geschichtlich korrekt wiedergegeben und dargestellt wird ist mir persönlich ziemlich egal. Wenn ich "harte und stimmige" Fakten will forsche ich in historischen Dokumenten. Der Film schafft es auch so, einem ein wenig über das Leben von König Artus zu erzählen. Dies ist ja schließlich kein "Lehrfilm" oder gar "Dokumentation"...
Den Unterschied dieser "Directors Cut" Version zwischen der Kinofassung kann ich nicht sagen, da ich die kürzere Fassung nicht kenne. Sie ist demnach aber 14 Minuten länger als die Kinofassung.
Die Schlachtszenen zwischen den "Rittern der Tafelrunde", den Pikten(?) und den Sachsen sind äusserst brutal und schonungslos dargestellt!
Das einzige was ich an diesem, wirklich tollem Film zu bemängeln habe, ist die Besetzung von "Til Schweiger" als Sohn des Sachsen-Führers. Was zum Teufel hat der in diesem Film verloren??? Ich finde Schweiger gut, aber in diesem Streifen spielt er wohl die unprofessionellste und unpassenste Rolle...
Nichts desto trotz ist "King Arthur" ein super Film den man sich immer wieder anschauen kann, mit einem mitreißendem Soundtrack von "Hans Zimmer" (Gladiator).
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach ein guter Film...., 14. August 2007
Der Film spielt in einer Zeit, in der das römische Reich bereits dabei war, zu verfallen (im Film wird 452 A.D. genannt, korrekt ist aber 408 A.D., denn in diesem Jahr zogen die Römer aus Britannien ab und überließen es seinem Schicksal). King Arthur bringt diese Weltuntergangsstimmung sehr gut herüber, der Piktenangriff gleich zu Beginn ist gut gemacht - und im Gegensatz zur Kinofassung geht es hier auch äußerst blutig zur Sache. Überhaupt sind die Kämpfe im ganzen Film sehr gut in Szene gesetzt.
Im Gegensatz zu anderen derartigen Filmen lernt man die Ritter zumindest ein Stückweit kennen und es ist einem nicht schnurzegal, wenn einer davon draufgeht.
Die Ausrüstungen der römischen Soldaten (ich glaube, abgesehen von den roten Umhängen) sind historisch akkurat, auch der Wall und der Stützpunkt der Ritter ist nach archäologischen Ausgrabungen nachgebaut.
Das Scharmützel auf dem zugefrorenen See ist einfach bombastisch und auch die letzte Schlacht kann sich mit Massenszenen und einer archaischen Wucht mit fast jedem Historienfilm messen. Fantastische Bilder runden diesen Eindruck noch ab: Sei es ein mystisch verschneiter Wald, die grünen Hügel rund um den Wall oder besagter Eissee.
Fazit: Actionreicher Film mit klasse Kampfszenen und Atmosphäre.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Innovative Verfilmung der Arthus-Saga, 2. Oktober 2007
452 n. Chr., südrussische Steppe: Ein junger Sarmate namens Lancelot (Ioan Gruffudd) wird von römischen Soldaten zum 15-jährigen Truppendienst abgeholt. Die Sarmaten, ein tapferes Reitervölkchen wurde von den Römern unterworfen. Seither sind die Männer seines Volkes den Römern zum Dienst verpflichtet.
Kurz vor Beendigung seines Dienstes ziehen die Römer ihren Truppen aus Britannien ab. Lancelot selbst wird am 120 km langen Hadrianswall stationiert, um die römische Provinz Britannia vor keltischen Überfällen aus dem Norden zu schützen.
Befehlshaber ist Artorius Castus bzw. Arthus (Clive Owen), Sohn eines römischen Offiziers und einer Britannierin wurde von seinem christlichen Mentor Pelagius zum Glauben an Freiheit und Gleichheit der Menschen erzogen. Dies ist allerdings gefährlich. Artus weiß nicht, dass sein Freund und Mentor vom Bischof Germanius exkommuniziert und dann zum Tode verurteilt wurde.
Nach Jahren des Kampfes steht für die letzten sechs verbliebenen sarmatischen Ritter - Lancelot, Galahad, Gawain, Tristan, Bors und Dagonet die letzte Mission am Hadrianswall an. Eigentlich warten sie nur noch auf die römischen Freibriefe für ihre monatelange Rückreise zum Siedlungsgebiet ihres Volkes am Schwarzen Meer. Bischof Germanius bringt diese Papiere zum Hadrianswall. Der Konvoi wird jedoch von Piktenhorden angegriffen. Den Angriff kann Artus niederschlagen, Germanius überlebt den Hinterhalt. Doch Germanius spielt ein falsches Spiel: Obwohl der Dienst bereits beendet sein sollte, schickt er Artorius und seine Männer noch auf ein Selbstmordkommando. Erst nach Ableistung dieser Mission ist er bereit, die Papiere auszuhändigen.
Der römische Papst höchstpersönlich beauftragt sie, sein Patenkind und zukünftigen Papst Alecto aus dem Feindesland im Norden zurück hinter den Hadrianswall zu bringen. Dies ist nicht nur wegen der Pikten gefährlich. Ein riesiges Sachsenheer ist im Norden gelandet, mordet, raubt und brandschatzt. Die Römer suchen indes nach und nach das Weite und sichern ihren geordneten Rückzug.
Die letzten Ritter dringen tief hinter die Grenze vor, das vorrückende Sachsenheer unter König Cerdic immer im Nacken. Alectos Vater, Marius Honorius, muss zum Mitkommen gezwungen werden. Artorius ist angewidert von dessen Umgang mit den Einheimischen und befreit die Sklaven, darunter auch die junge Keltin Guinevere (Keira Knightley). Artorius nimmt jeden mit, der sich auf Honorius Boden aufhält, bis auf seine beiden Foltermönche, die den christlichen Glauben mit Brachialgewalt verbreiteten. Als Honorius sich dafür "bedanken" will und das Kommando an sich zu reißen versucht, wird er von dieser getötet. Die Ritter müssen sich der herannahenden sächsischen Vorhut zu einem ersten Gefecht stellen um die Zivilisten in Sicherheit bringen zu können. Dabei kommt Ritter Dagonet ums Leben.
Merlin, Anführer der Pikten, hasst zwar Rom, hat aber mit Artorius keinen Streit. Er bittet ihn, das Kommando über die Kelten und Pikten zu übernehmen. Denen mangelt es zwar nicht an Tapferkeit, aber ihr Angriff ist ungeordnet. Artorius erklärt sich nach einigem Zögern dazu bereit und entwickelt einen Kampfplan. Bald kommt es zur alles entscheidenden Schlacht...
Gerade kein Stoff für einen Disneyfilm. In der Disneyversion wundert man sich, dass Lancelot nicht singt... dafür hat die vorliegende Version dann das, was einen Actionfilm ausmacht - viel Blut. Sterben war halt nicht angenehm in der Zeit...
Der Film hat einen innovativen Ansatz. Er schert sich nicht um den Mythos, der im hohen Mittelalter verklärt von den Rittern der Tafelrunde erzählt, sondern versucht sich an den historischen Kern der Saga. Dabei ist die Ansiedlung im 5. Jahrhundert brilliant und so verwundert es dann nicht, dass römische Anleihen in Artorius rex zu finden sind.
Allerdings hat er auch einige logische Patzer drin. So öffnet sich das Tor des Walles nach Jahren gerade mal unter schwersten Anstrenungen zweier Pferde, während es kurz vor der Schlacht mit den Sachsen zu einer Drehtür mutiert...
Zwar wurden für den Film zwei historische Berater hinzugezogen, jedoch wohl nicht überall... Die Trebuchet-Wurfmaschine, die von den Pikten verwendet wird, konnte erst im 13. Jahrhundert in Britannien nachgewiesen werden. Zwar wurden von den Römern tatsächlich sarmatische Hilfstruppen eingesetzt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass diese - seit dem zweiten Jahrhundert am Hadrianswall eingesetzt - auch bis zum 5. Jahrhundert dort blieben. Außer diesem Patzer jongliert der Film mit einigen historischen Fakten. So war der echte Bischof zum Zeitpunkt des Films laut Aufzeichnungen vermutlich verstorben, die Sachsen hatten bereits ihr eigenes Reich in Britannien, der Sachsenkönig, um den es im Film geht, kam erst Ende des 5. Jahrhunderts nach Britannien und sein Sohn - wohl eher Enkel - war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geboren, beide sind auch nicht in einer Schlacht - die auch nicht eindeutig belegt ist - gestorben, der Papst hatte zu dem angegebenen Zeitpunkt noch nicht den Einfluss, den er im Film hatte, Roms kompletter Abzug aus Britannien war bereits 410 n. Chr. abgeschlossen und nicht die Sachsen waren die mordenden Horden, sondern diese wurden erst ins Land geholt, WEIL die Pikten wie die Berserker hausten.
Abgesehen von diesen Schnitzern ist der Film unterhaltsam und auch aufgrund der Erzählweise ein echtes Kleinod, das sich lohnt. Die Musik ist u. a. von Enyas Schwester Máire Ní Bhraonáin.
Die DVD enthält u. a. ein weiteres alternatives Ende.
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