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Um die Kindheit betrogen. Hoffnung und Heilung für erwachsene Kinder von Suchtkranken
 
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Um die Kindheit betrogen. Hoffnung und Heilung für erwachsene Kinder von Suchtkranken [Broschiert]

Janet G. Woititz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Broschiert, Januar 2000 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 171 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag; Auflage: 4. Aufl. (Januar 2000)
  • ISBN-10: 346630301X
  • ISBN-13: 978-3466303014
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 562.833 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neues an sich entdecken 26. Juli 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Als ich dieses Buch vor Jahren empfohlen bekam, übte es überhaupt keinen Reiz auf mich aus. Ich sah es als einfachen Psychoratgeber, mit nur sehr wenigen Fallbeispielen. Mir fehlte der persönliche Bezug zu diesem Buch.

Jetzt, fiel mir dieses Buch wieder in die Hände und plötzlich fand ich es faszinierend. Die Autorin hat anhand von 13 einzelnen Punkten typische Verhaltensweisen von erwachsenen Kindern aus Suchtfamilien wiedergegeben. Dies hat sie in einer sehr klar durchdachten Struktur getan. Es gab auch Fallbeispiele, allerdings nicht, wie in den anderen oben erwähnten Büchern, mit dem gesamten Schicksal von Personen, sondern nur einzelne Ausschnitte im Zusammenhang der erörterten Verhaltensweisen, womit diese besser zu verstehen waren.

Im zweiten Teil des Buches werden zu den 13 Verhaltensweisen Lösungsvorschläge vorgestellt, diese schienen mir allerdings etwas knapp bemessen und zudem vermittelten sie den Eindruck, dass sie leicht umzusetzen seien. Dies ist leider nicht so, Veränderungen bedürfen oft Jahre. Trotzdem kann man aus den Lösungsansätzen das Eine oder Andere für sich selbst herausziehen.

Dieses Buch sollte nicht als Allheilmittel gesehen werden, aber ich glaube, diesen Anspruch hat die Autorin gar nicht. Es ist ein schönes Buch, um der Selbsterkenntnis ein Stück näher zu kommen und es hilft, selbst nach langer Selbstfindung, noch die eine oder andere „Macke" an sich zu entdecken. Was nicht negativ zu werten ist, denn schließlich ist Einsicht der erste Weg zur Änderung.

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut nicht lesenswert 11. Juli 2010
Format:Taschenbuch
Autorin: Janet G. Woititz war Psychotherapeutin und Präsidentin des Institute for Counseling and Training in Verona, New Jersey (USA)

Inhalt: Im ersten Kapitel beschreibt die Autorin anhand von Fallbeispielen das Leben von Kindern mit alkoholabhängigen Eltern. Dabei bleibt sie auf einer oberflächlichen, beschreibenden Ebene und versäumt es Mechanismen und Hintergründe von Verhaltensweisen der Eltern (z.B. Schweigegebote) und der Kinder (z.B. Schamgefühle, Verleugnung) aufzudecken. Das zweite Kapitel charakterisiert erwachsene Kinder von Alkoholikern, wobei viele Aussagen nicht spezifisch für Traumatisierungen durch alkoholabhängige Eltern sind oder nur für einen Teil der betroffenen Menschen zutreffen (z.B. "Erwachsene Kinder von Alkoholikern suchen ständig Anerkennung und Bestätigung." S. 67; "Erwachsene Kinder von Alkoholikern verurteilen sich gnadenlos." S. 53). Andere Aussagen gelten wiederum für nahezu alle Menschen (z.B. "Erwachsene Kinder von Alkoholiker zeigen eine Überreaktion bei Veränderung, auf die sie keinen Einfluß haben." S. 66). Insgesamt verwendet die Autorin sehr viele Pauschalisierungen. Im dritten Kapitel gibt die Autorin zu jedem Charakteristikum eines erwachsenen Kindes von Alkoholikern verhaltenstherapeutisch orientierte Anleitungen, die den Eindruck hinterlassen, man könne mit Nachdenken, Nachlesen und gedanklicher Umstrukturierungen tiefgreifende Veränderungen bewirken. Im vierten Kapitel gibt die Autorin Anleitungen für die Kindererziehung. Diese sind gerichtet an die erwachsenen Kinder alkoholabhängiger Eltern, um den "Problemkreis zu durchbrechen, der durch Alkoholismus in der nächsten Generation verursacht wird" (S. 141). Die Autorin bleibt hier sehr oberflächlich in ihren nur zum Teil zutreffenden Aussagen (z.B. "Arbeiten Sie an sich und an Ihrem persönlichen Wachstum." S.142), so dass erneut der Eindruck entsteht Verhalten zu verändern sei das einfachste, was es gibt. Zum Abschluß zieht die Autorin schematische und nicht näher kommentierte Verbindungen aus Eigenschaften von Alkoholikern und deren Lebensgefährten mit den genannten Charakteristika erwachsener Kindern von Alkoholikern. Diese Passage ist schwer nachvollziehbar und hinterläßt viele Fragen. Der Abschluß endet mit einer predigtartigen Aneinanderreihung von pauschalen Floskeln (z.B. "Sie sind der Mittelpunkt Ihres eigenen Universums. Was für ein wunderbarer Ort." S. 154), die erneut vermitteln, das Auflösen von Traumatisierungen sei simpel und anhand des Buches zu erreichen. Diese Darstellung widerspricht dem heutigen Wissen, dass eine Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse nur in einem langwierigen Prozess mit professioneller Hilfe möglich ist. Im Anhang gibt die Autorin als Anlaufadressen die Anonymen Alkoholiker an, auf deren religiöse Prinzipien sie sich an mehreren Stellen des Buches bezieht (z.B. "Lass los und lass Gott tun." S. 154). Darüber hinaus nennt sie überwiegend Gemeinschaften mit religiösem Charakter wie Kreuzbund und Blaues Kreuz. Hiermit vermittelt die Autorin dem Leser, dass Hilfe für erwachsene Kinder von Alkoholikern nur in religiösen Gemeinschaften und mit dem Glaube an einen christlichen Gott zu finden ist und versäumt zu vermitteln, dass jeder Mensch in sich die Möglichkeit hat, sein Leben jenseits von Religion zu verändern.

Gesamtbeurteilung: absolut nicht lesenswert
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
erstaunliche Erkenntnisse 9. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Während einer stationären Kur las ich o. g. Buch, es waren sehr viele Aha-Effekte und es gab mir sehr viel Verständnis für mich selbst und Erkenntnisse über mein Elternhaus die mir nicht so bewusst waren! Es gab mir einiges an Selbstbewustsein, das ich sehr nötig brauche. Allerdings kann ich nur allen betroffenen raten sich psychologische Hilfe zu holen. Und noch eins, vielen Dank an Frau Woititz.
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