Thomas ist als Baby von seiner Mutter zur Großmutter gebracht worden. Als diese stirbt, nimmt die Mutter ihn mit zu sich nach Ottawa in den Haushalt von Henry, der Thomas in die Welt der Bücher und Wissenschaften einführt. Als erwachsener Mann erinnert sich Thomas.
Der Ich-Erzähler der Biographie bewegt sich im ganz privaten Rahmen, im engsten Lebenskreis. Es scheint, als spielten nur die Angehörigen der Haushalte, in denen er die verschiedenen Epochen seines Lebens verbringt, eine Rolle. Nach der Kinderzeit unter dem Dach der Großmutter sind Freunde, Nachbarn, Mitschüler oder Kollegen nicht existent.
Innerhalb dieser Eingrenzung liest sich das Buch leicht, die Charaktere sind lebendig gezeichnet, und einige Geheimnisse, die sich in jeder Biographie verbergen, werden nicht gelöst. Weil aber der Bezug zur Zeitgeschichte völlig fehlt, abgesehen von der Erwähnung einiger Jahreszahlen, die Zeitgeschichte aber m.E. in jeder Biographie eine wesentliche Rolle spielt, hängt die Erzählung dieses Lebens praktisch im luftleeren Raum.