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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
67 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beklemmend und fesselnd bis zum bitteren Ende,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Kindersammler (Taschenbuch)
Dieses Buch wieder aus der Hand zu legen ist fast unmöglich, wenngleich man sich beim Lesen auch ständig fragt, wie man diese Stimmung und Spannung überhaupt weiter aushält. Es ist, als würde eine kalte Hand nach einem ausgestreckt. Und wenn man selber Kinder hat, insbesondere 10jährige Jungen, dann kommt man schon an die Grenzen des Erträglichen. Aber dennoch kann man sich der Geschichte kaum entziehen, die Personen sind grandios charakterisiert, das geht so weit, dass man für den Täter schon beinahe so etwas wie Verständnis aufbringt. Oder zumindest ansatzweise zu ahnen beginnt, wie eine derart kranke Persönlichkeit "gemacht" wird. Also Spannung pur aber keine übliche Krimikost, sondern auch perfekt erzählt bis zum Schluss.
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60 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vor allem spannend,
Von Leserin (Babel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Kindersammler (Taschenbuch)
Ich vermute, dass "Der Kindersammler" aus zwei Gründen so weit oben in den Verkaufslisten steht: zum einen ist der Titel an sich ein gut gewählter Eye Catcher und weckt Interesse; zum anderen ist die Story spannend geschrieben.Ein Kind wird getötet, und relativ bald ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Dessen Herkunft und Geschichte wird in Rückblenden erzählt. Ob das, was ihm in seiner Kindheit widerfährt, ausreicht, um später zum Mörder zu werden, mag man bezweifeln. Die psychologische "Unterfütterung" aller Personen dieser Story, insbesondere natürlich die des Täters, bleibt an der Oberfläche und geht über das Niveau von Küchenpsychologie nicht hinaus. Überwiegend, und das wird einem allein schon anhand der Zahl der Getöteten deutlich, spielt dieser Krimi auf der Handlungsebene. Auf dieser Ebene versucht die Autorin mehrere Geschichten miteinander zu verknüpfen und das über einen Zeitraum von gut 30 Jahren. Dies gelingt ihr meistens, nicht immer jedoch, wodurch logische Löcher und Irritationen entstehen, die nicht nötig gewesen wären, wenn sie ein einfacheres Erzählmuster gewählt hätte und dem Motto: "weniger ist mehr" gefolgt wäre. Zusammengenommen gibt es schon einige Kritikpunkte, allerdings, und das sollte man sich vor dem Kauf überlegen, hängt die Beurteilung eines Buches auch davon ab, was man zuvor von ihm erwartet hat. Will man Spannung, also einen Titel, den man nicht mehr aus der Hand legt, weil man wissen will, wie es weitergeht, ist man mit dem "Kindersammler" bestens bedient: es ist gute Unterhaltungsliteratur - nicht mehr, nicht weniger. Man muss eben über ein paar Logiklöcher hinweglesen, was einem aber auch nicht schwer fällt angesichts der Spannung. Erwartet man mehr als das, sollte man sich vielleicht nach einem anderen Titel umsehen. Und wenn man Kinder hat, sollte man sich dieses Buch überhaupt nicht kaufen, denn es triggert massiv die Ängste aller Eltern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
57 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieser Roman geht tief unter die Haut!,
Von Marlene Pfefferminz (Hangover) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Kindersammler (Taschenbuch)
Schwieriges Thema, welches Sabine Thiesler sich angenommen hat. Hier wird das Thema * Phädopilie * voller Entsetzen ins Unterbewusstsein gebrannt. Dieser Roman kommt ohne blutrünstige Schílderungen aus. Hier werden die Nerven auf psychologischer Basis bis zum Zerreissen gespannt.Felix verschwindet 1994 im Urlaub in der Toscana. Er wollte nur kurz am nahegelegenen Bach spielen gehen und kehrt nie zurück. Und er ist nicht der erste verschwundene blonde Junge. Die Eltern Anne und Harald versuchen alles, um ihren Sohn ausfindig zu machen. Fotoplakate und Suchmeldungen in deutsch und italienisch werden aufgegeben. Nichts bringt die rettende Erlösung. Sie verlassen das Land ohne ihren Felix und der Alptraum hört nicht auf. 10 Jahre Warten auf Hoffnung und Nachricht. Anne fährt an die Toscana zurück, kauft sich dort ein Haus und kommt dem Verschwinden ihres Sohnes und dem Mörder immer näher. Alle leiden und Sabine Thiesler hat auch kein Erbarmen mit dem vor Entsetzen und Verzweifelung geschundenen Leser - wir bekommen keine Erlösung. Wir bleiben allein mit unseren bis zum Bersten angespannten Nerven - Thriller Superior! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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