möchte man hier den kritischen Rezensenten wie auch den Autoren dieses Buches zurufen. Aber daran fehlt es ja hier ständig, also ist die kontroverse Diskussion kein Wunder. Die beiden Autoren wollten ein etwas anderes, lustiges Buch über die Auswirkungen des Elternseins schreiben, und das ist ihnen auch zum großen Teil gelungen. Dass sie hier nicht pausenlos betonen, wie lieb sie ihre Kinder haben, ist gut so, denn ich unterstelle mal, dass es tatsächlich so ist.
Die Idee ist gut, den Lesern, vor allem, wenn diese junge Eltern sind, zu zeigen: Das ist alles ganz normal!! Auch nett die Idee, immer abwechsend Mann und Frau zu Wort kommen zu lassen. Die Quintessenz des Werkes ist: Anderen geht es ebenso , und für viele mag dieses, wie gesagt, ein Trost und eine gute Sache sein, auch wenn es natürlich keine bahnbrechende neue Erkenntnis ist. In einer Gesellschaft, die pausenlos nur um sich selbst kreist, ist das Buch sicher ein Abbild der Wirklichkeit heute. Es ist eben schwer, von Partymachen , Ausgehen, langen Nächten und vielen Bekannten und Kontakten Abschied zu nehmen, für den einen mehr (die Autoren) und den anderen weniger. Es fehlt allerdings, ein wenig mehr Gewicht darauf zu legen, dass sie etwas aufgegeben haben für etwas anderes (ich finde: Besseres). Mit dieser positiven Einstellung führe so manches Elternpaar in der veränderten Situation besser.