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Die Kinder unseres Viertels Taschenbuch – 2006

11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 3 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293200508
  • ISBN-13: 978-3293200500
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Nagib Machfus, am 11. Dezember 1911 in Kairo geboren, gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart und gilt als der eigentliche »Vater des ägyptischen Romans«. Sein Lebenswerk umfasst mehr als vierzig Romane, Kurzgeschichten und Novellen. 1988 erhielt er als bisher einziger arabischer Autor den Nobelpreis für Literatur. Nagib Machfus starb am 30. August 2006 in Kairo im Alter von 94 Jahren.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Über kein anderes Buch ist so viel Tinte geflossen wie über diese Parabel, die jahrzehntelang Kontroversen und leidenschaftliche Debatten ausgelöst hat." (Süddeutsche Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nagib Machfus, geboren 1911, ist einer der bedeutendsten arabischen Autoren der Gegenwart. 1988 wurde ihm der Nobelpreis verliehen.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Franse am 10. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Die Kinder unseres Viertels" von Nagib Machfus war meine bisher größte literarische Entdeckung. Ich hatte Machfus im Lexikon auf einer Liste von Literatur-Nobelpreisträgern gesehen, im Buchladen probeweise ein paar Zeilen irgendwo mittendrin gelesen und das Buch daraufhin trotz aus meiner Sicht etwas marktschreierischer Kommentare auf dem Umschlag gekauft.
Dieses Buch ist fesselnd. Es handelt von einer fiktiven Stadt irgendwo im Mittelmeerraum, deren Bewohner recht und schlecht von Generation zu Generation ihr Leben fristen und von wechselnden Cliquen beherrscht werden, die sich immer wieder nur mit Hilfe von knüppelnden Banden an der Macht halten können. Am Rande der Stadt gibt es ein geheimnisvolles Haus, über das niemand etwas Genaues weiß, von dem aber auch eine Art von Einfluß auszugehen scheint. Von Zeit zu Zeit tauchen wie aus dem Nichts charismatische Persönlichkeiten auf, denen es auf ganz verschiedene Art und Weise gelingt, den Menschen eine Perspektive zu geben und die "Herrschaft der Knüppelbanden", wie es das Buch formuliert, durch etwas Besseres zu ersetzten.
Vergleiche hinken immer, aber dieses Buch hat die gleiche Klasse wie z. B. "Die Brüder Karamasow" von Dostojewskij. Im Gegensatz dazu ist es aber leicht und flott erzählt und liest sich herunter wie ein modischer Bestseller. Risiken und Nebenwirkungen: Menschen mit sehr traditionellem religiösem Verständnis könnten sich an Bezügen zu Moses, Jesus und Mohammed stoßen, obwohl die Namen nicht konkret genannt und die entsprechenden Figuren allesamt positiv dargestellt werden.
Bei Hochliteratur dieses Niveaus kann ich normalerweise meinen Rezensionsdrang beherrschen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 30. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Irgendwo in der Wüste liegt ein Dorf. Die Bewohner werden über Generationen von diversen Wächterbanden schikaniert und unterdrückt. Und das, obwohl immer mal wieder Personen auftauchen, die dieses Gewaltregime beenden. Es sind dies 5 an der Zahl. Adham, Gabal, Rifaa, Kasim und Arafa. Sie kennen sich nicht, da sie verschiedenen Generationen angehören. Ihnen gemeinsam ist aber, das sie alle ihren 'Auftrag' vom großen Gabalawi erhalten haben (mehr oder weniger). Dieser Gabalawi von dem jeder (außer im ersten Kapitel) als '"unser aller Großvater"' spricht, lenkt und leitet, zuerst direkt, dann irgendwie doch eher unsichtbar, die Geschicke der 5 Männer und somit natürlich auch die der Dorfbewohner. Er lebt im sagenumwobenem Großen Haus am Rande der Wüste. Je weiter das Buch fortschreitet, desto länger hat niemand mehr den Großvater und das Innere des Großen Hauses gesehen. Doch seine Taten und vor allem die seiner 5 Auserwählten bleiben lebendig, da sie immer wieder in den Kaffeehäusern in Form von Liedern zum Besten gegeben werden und sowieso irgendwie immer über allem zu schweben scheinen.
Man muss kein Fachmann zum Thema Religion sein, um sofort die Ähnlichkeiten der Protagonisten mit diversen Gestalten der Religions- und Menschheitsgeschichte zu erkennen. Und wie die großen Vorbilder, schaffen es ja auch die Figuren hier nicht den endgültigen Frieden zu schaffen. Dann fragt man sich unweigerlich warum, es läuft doch alles bestens. Aber hier sterben mit den Menschen auch ihre Ideen.
Ein großartiges Buch, welches sich um die großen Fragen der menschlichen Existenz dreht. Was muss ich tun um glücklich zu sein? Kann man Gewalt mit Gegengewalt bekämpfen?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Raumzeitreisender TOP 500 REZENSENT am 3. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Die Geschichte beginnt damit, dass Gabalawi, übermenschlicher Stammvater des Viertels und Stiftungsgründer, zunächst seinen Sohn Idris, der sich ungerecht behandelt fühlt und später auch seinen auserwählten Sohn Adham, nachdem dieser verführt wurde, aus seinem großen Haus mit dem paradiesischen Garten vertreibt. Sie müssen sich künftig in der Wüste, jenseits des großen Hauses, eine neue Existenz aufbauen. Damit beginnt die Menschheitsgeschichte, über die - in Zeitsprüngen - über mehrere Generationen hinweg berichtet wird. Berichterstatter ist ein Zeitgenosse von Arafa, einer der Protagonisten aus dem letzten Teil des Buches.

Mit diesem 1959 erschienen Buch hat Nagib Machfus Literaturgeschichte geschrieben. Es enthält zahlreiche religiöse bzw. archaische Bezüge. Biblische Figuren wie Adam, Kain und Abel, Moses, Jesus und Mohammed sind erkennbar. Die weltliche Darstellung des Propheten Mohammed dürfte der Grund dafür sein, dass das Buch bis heute nicht in Ägypten erschienen ist. In anderen Ländern war es ein großer Erfolg.

Die Menschen leben außerhalb des Paradieses unter Gewaltregimen (symbolisiert durch die jeweiligen Verwalter der Stiftung), die ihre Macht mittels der Wächter ausüben und das Volk unterdrücken. Von Zeit zu Zeit tauchen Heilsbringer auf, die eine Revolution zum Guten auslösen. Diese Phasen sind immer kurz. Die Heilsbringer verteilen das Stiftungsvermögen gerecht, haben aber nur Wirkung auf Zeit. Die ursprünglichen Botschaften werden im Laufe der Zeit verfälscht. Stets folgt die erneute Unterdrückung des Volkes. Die Gesellschaft verfällt in alte Muster.
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