Ich konnte Veronica Ferres, die eine meiner Lieblingsschauspielerinnen ist, auf der Buchmesse in Leipzig kennen lernen und hatte auch das Glück in meine Bücher von ihr eine Widmung zu erhalten.
Heute möchte ich euch von ihr Kinder sind unser Leben" vorstellen. Das Buch beschäftigt sich mit Projekten, Initiativen und Menschen, die sich für arme Mädchen und Jungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südafrikas einsetzen.
Inhalt:
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Die Leidenschaft und Uneigennützigkeit, mit der die Menschen, die im Buch beschrieben werden, ihre Projekte für die Ärmsten der Armen durchsetzen, das Engagement, das an den Tag gelegt wird, damit etwas passiert, all dies und vieles mehr wird im vorliegenden Buch beschrieben.
Mit dabei ist z. B. Gina Graichen, sie ist Kommissarin und lebt in Berlin. Sie kümmert sich um Kinder, die von Verwandten gequält wurden. Auch dabei ist Doris Kleisch, deren Tochter bei dem Amoklauf von Winnenden sterben musste. Sie setzt sich gegen Gewalt an Schulen ein. Auch Opfer, die selbst mit physischer Gewalt konfrontiert wurden ( Monika Soukup aus Wien) arbeiten mit. Sie gründete die Happy Kids, um Kindern zu helfen, denen es so oder ähnlich ergeht, wie es ihr ergangen war.
Die Arche von Pfarrer Siggelkow bietet vielen vielen Kindern tagtäglich eine warme Mahlzeit und Unterschlupf. Hier finden sie Zuwendung und Geborgenheit, fühlen sich aufgehoben und angenommen. Ihnen wir hier eine Chance gegeben, sich eine bessere Zukunft aufbauen zu können.
Veronica Ferres erzählt in diesem Buch von all diesen so überaus menschlichen Projekten, die Kindern helfen. Sie haben es verdient, eine Chance zu erhalten, ein besseres Leben zu leben.
Von 15 solcher Projekte erzählt Veronica Ferres, die genau recherchiert hat, um so umfassend und detailliert, so herzlich und ehrlich zu beschreiben, was diese Menschen antreibt, so viel Gutes zu tun und wie die Kinder darauf reagieren ...
Es gibt so viele Kinder, die in Deutschland in großer Not leben - wobei man dieses Existieren nicht als Leben bezeichnen kann, es ist der Kampf ums Überleben .... Sie sind sozial benachteiligt, sie wurden misshandelt oder vernachlässigt, aber sie haben diese Benachteiligung nicht verdient, sie müssen eine Chance auf eine Zukunft erhalten, die sich selbst gestalten können. Sie haben nie Liebe erfahren, nur Hass und Ablehnung .
Aber es gibt auch Kinder, die sehr krank sind und deren Eltern nicht die nötigen Mittel haben, ihren Kindern helfen zu können, auch ihnen wird durch zahlreiche dieser Projekte geholfen.
Ich hatte immer wieder eine Gänsehaut, während ich das Buch las. Es ist sehr aufrüttelnd, interessant und nachdenklich geschrieben. Irgendwie regt es auch an, selbst zu helfen.
Kurze Passage:
Kinder zeigen uns das Wesentliche im Leben, und es ist das größte Geschenk, zu sehen, wie sie sich entwickeln. Wir müssen sie schützen und für die Zukunft stark machen." V. Ferres
meine Meinung:
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Ein wunderschönes Buch, welches aufzeigt, dass es noch Menschlichkeit gibt in all der Trostlosigkeit, dass es aber auch viel Hilflosigkeit gibt, die besiegt werden muss.
Veronica Ferres zeigt an ihren Beispielen, die sie gewählt hat, dass es viele verschieden Möglichkeiten gibt, zu helfen. Sie beschreibt unterschiedliche Projekte von unterschiedlichen Menschen, denen aber allen eines am Herzen liegt - den armen und benachteiligten Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen. Dies ist manchmal mit kleinen Mitteln möglich, aber es muss begonnen werden, jemand muss sich für diese Not leidenden Kinder interessieren und seine Zeit opfern ...
Anhand der Beispiele zeigt Veronica Ferres sehr offen und ehrlich, wie es manchmal nicht einfach ist, zu helfen, wie es aber auch so viel gibt, wenn man sieht, wie man geholfen hat.
Es sind oftmals die kleinen und gar nicht spektakulären Dinge, mit denen man Berge versetzen und viel erreichen kann.
Veronica Ferres hat sehr spannend geschrieben, packte ihre Infos zu den Projekten in kurze knappe und knackige Sätze und wird ausschweifend, wo es notwendig ist, um den Inhalt komplex zu verstehen.
Man spürt, dass sie mit diesen Projekten lebt und das gleiche fühlt, wie die Menschen, die innerhalb der Projekte tätig sind. Man nimmt es ihr ab, dass sie gern hilft, das Buch regt zum Nachdenken an und der Inhalt ist sehr sinnvoll erschlossen und überzeugend rübergebracht.
Die einzelnen Projekte werden sehr detailliert beschrieben und auch die Kinder kommen zu Wort" - man kann als Leser sehr gut nachvollziehen, wie dankbar die kids sind, dass man sie nicht vergisst, sondern sich für sie einsetzt.
Es ist wirklich ein bewegendes Buch, es ist schade, dass es überhaupt geschrieben werden musste, weil, wenn es diese Not nicht gäbe, müssten diese Projekte nicht laufen, dann ginge es allen Kindern gut, aber weil es nun mal diese Not überall gibt, nicht nur in Deutschland, umso mehr ist es positiv erwähnenswert, dass es diese Menschen gibt, die sich mit den armen Kindern identifizieren und uneigennützig helfen.
Besonders schön ist es daher auch, dass Veronica Ferres von diesen Projekten schreibt, dass man erfährt, wie geholfen wird und wie einfach es eigentlich ist, Kinderherzen lachen zu lassen. Auch um Integration zwischen ausländischen und deutschen Kindern geht es in einem Kapitel.
Ein wirklich sehr lesenswertes Buches, welches unter die Haut geht. Keine einfache seichte Unterhaltungslektüre, sondern ein tiefgründiges und sehr an die Nieren gehendes Buch. Aber besonders lesenswert !!!!
Bildmaterial:
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Im Buch ist Bildmaterial von den Menschen vorhanden, die diese einzelnen Projekte angeleiert haben und deren Oberhaupt sind.