oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Wie Kinder richtig sprechen lernen: Sprachförderung - ein Wegweiser für Eltern
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wie Kinder richtig sprechen lernen: Sprachförderung - ein Wegweiser für Eltern [Broschiert]

Rita Steininger
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 4 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wenn es tatsächlich Anzeichen gibt, daß die Sprachentwicklung ihres Kindes nicht in Ordnung ist, stehen Eltern ratlos da – was ist zu tun, und wo bekommt man welche Hilfe? Der vorliegende Wegweiser bietet Orientierung und praktische Hilfestellung, zeigt ausgewählte Fördermöglichkeiten, führt klar und einfühlsam zahllose Beispiele einer sinnvollen Unterstützung im Alltagsleben vor Augen.

Der Autor über sein Buch

Dieses Buch liegt mir sehr am Herzen, da es auf persönlichen Erfahrungen beruht. Ich kenne die quälenden Zweifel von Eltern, die sich berechtigte Gedanken um die Sprachentwicklung ihres Kindes machen, aber immer wieder beschwichtigt und vertröstet werden. Es lohnt sich jedoch, sein Bauchgefühl ernst zu nehmen und rechtzeitig Gewissheit zu schaffen. Nur so können betroffene Eltern sicher sein, keine wertvolle Förderzeit zu vergeuden. Ich selbst habe diesen Schritt nie bereut und hoffe, dass von den Informationen und persönlichen Erfahrungsberichten in meinem Buch viele andere Eltern profitieren werden.

Über den Autor

Rita Steininger arbeitet als freie Lektorin, Journalistin und Autorin und ist Mutter von zwei Kindern. Sie hat zu Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Medizin, Psychologie und Kultur geschichte veröffentlicht.

Auszug aus Wie Kinder richtig sprechen lernen von Rita Steininger. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung
Liebe Leser, liebe Eltern! Wenn Sie ein Kind haben - oder kennen -, bei dem die sprachliche Entwicklung nicht so problemlos verläuft wie bei anderen Kindern, wissen Sie sicher, in welcher zwiespältigen Situation man sich als Eltern dann befindet. Verwandte, Freunde und Nachbarn haben selbstverständlich viele gut gemeinte Ratschläge parat. Die einen mahnen zur Eile ("Da würde ich aber mal ganz schnell ..."), die anderen winken ab ("Regt euch nicht auf, ist doch alles ganz normal!"), wieder andere warten mit wohlbekannten Sprüchen auf ("Das kommt davon, weil die Knirpse heutzutage nur noch vor dem Fernseher sitzen!"). Aber das alles hilft einem letztlich nicht weiter. Man steht dazwischen und ist ratlos.
Um die Situation weiter auszuführen - versuchen Sie sich einmal in folgende Lage zu versetzen:
Sie haben seit geraumer Zeit das Gefühl, daß mit der Sprachentwicklung Ihres Kindes etwas nicht stimmt. Anfangs ließen sich die Bedenken noch relativ leicht mit dem Argument zerstreuen: Kinder entwickeln sich nun einmal völlig verschieden. Ihr Kind konnte mit acht Monaten noch keine ersten Laute plappern, wie Sie es bei anderen, gleichaltrigen Babys erlebten. Mit elf Monaten konnte es die Bedeutung einzelner Wörter wie "ja", "nein" oder "Mama" offenbar noch nicht verstehen, während andere Kinder im gleichen Alter auf solche Wörter schon unmißverständlich reagierten. Und mit eineinhalb Jahren beherrschte Ihr Kind noch kein einziges Wort, wogegen der aktive Wortschatz in diesem Alter angeblich bei einem Durchschnitt von etwa zehn Wörtern liegt. Anfangs haben Sie sich bei allen sprachlichen Fortschritten, die Sie vermißten, wohl gesagt: Kein Grund zur Panik! Doch allmählich fangen Sie an, sich Sorgen zu machen, und beginnen in einschlägigen Ratgebern zu blättern. Darin lesen Sie zu Ihrem Erstaunen, Sie mögen doch bitte nicht beunruhigt sein, wenn Ihr Kind mit zweieinhalb Jahren die korrekte Aussprache bestimmter Laute noch nicht beherrscht. Wenn es beispielsweise "Mama söne Sue" statt "Mama (hat) schöne Schuhe" sagt. Diese Sorge hätten Sie liebend gern! Ihr Sprößling kennt, wenige Monate vor seinem dritten Geburtstag, Wörter wie "schön" oder "Schuhe" noch nicht einmal. Schon gar nicht ist er in der Lage, einen Zwei- oder Dreiwortsatz zu bilden.
Nach einigem Überlegen beschließen Sie, zum Kinderarzt zu gehen. Der wirft einen Blick in seine Befunde und meint: "Bei der letzten Vorsorgeuntersuchung vergangenes Jahr waren keine Auffälligkeiten festzustellen. Warten wir also noch ein gutes Jahr bis zur nächsten Vorsorgeuntersuchung. Sie werden sehen, bald kommt das Sprechen von allein." Nun sind Sie fürs erste beruhigt. Doch sollte Ihr Kinderarzt nicht recht behalten, dürfte es nicht lange dauern, bis Ihre Zweifel zurückkehren ...
Inzwischen ist Ihr Nachwuchs, sagen wir, knapp vier Jahre alt, und es wurden tatsächlich Sprachschwierigkeiten festgestellt. Man rät Ihnen zu einer logopädischen Behandlung, doch die empfohlene Praxis ist heillos ausgebucht. Sie müssen sich auf eine lange Wartezeit einstellen. Zur gleichen Zeit bereitet Ihnen eine andere Überlegung Kopfzerbrechen. Ausgerechnet jetzt, kurz nach dem Kindergarteneintritt, hegen Sie plötzlich Zweifel, ob Sie auch die richtige Einrichtung gewählt haben. Wäre ein Sprachheilkindergarten nicht vielleicht besser gewesen? Oder ein Integrationskindergarten? Oder zumindest ein Privatkindergarten mit kleineren Gruppen? Sollte man vielleicht noch einmal umdisponieren? Aber wie schafft man es, kurzfristig einen Platz in einer solchen Einrichtung zu bekommen?
Nicht genug damit. Nehmen wir an, jemand in Ihrem Bekanntenkreis hat eine medizinische oder heilpädagogische Ausbildung. Er oder sie weist Sie nun darauf hin, daß Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern oft in Zusammenhang mit anderen Entwicklungs- oder Teilleistungsstörungen stehen. Oft seien zum Beispiel Wahrnehmungsstörungen eine der Ursachen für die Sprachauffälligkeit. Sie müßten daher ebenfalls behandelt werden, und zwar möglichst rasch, denn erfahrungsgemäß sei eine Therapie bis zum Alter von etwa sieben Jahren am wirksamsten.
Erschlagen von all diesen Ansprüchen, wissen Sie allmählich gar nicht mehr, wo Sie als erstes den Hebel ansetzen sollen ...
Vielleicht vermuten Sie jetzt, daß diese Schilderung nicht nur typische Beispiele anführt, sondern auch etwas mit meinen eigenen Erfahrungen zu tun hat. Das trifft zum Teil tatsächlich zu. 1996 wurde bei Paul, dem jüngeren unserer beiden Söhne, der damals knapp drei Jahre alt war, eine Sprachentwicklungsstörung diagnostiziert. Ich hatte ihn auf eigene Initiative in der Universitätsklinik vorgestellt. Denn zwei Kinderärzte, bei denen ich Rat suchte, hatten mir eindeutig zu verstehen gegeben, daß sie vorerst noch nichts in die Wege leiten wollten.
Nun wurde uns als erstes zu einer logopädischen Therapie geraten. Ich war sehr erleichtert, dachte ich doch, daß der Fall gelöst sei und wir uns beruhigt zurücklehnen könnten. Weit gefehlt! Kaum war die Therapie angelaufen, deutete mir die Logopädin auch schon an, daß sie hinter der Sprachproblematik unseres Sohnes noch andere Störungen vermute, an die mit logopädischen Maßnahmen allein nicht heranzukommen sei. Und so kam es, daß sich im Laufe der folgenden sechs Jahre eine stattliche Anzahl von weiteren Fördermaßnahmen aneinanderreihte: von der heilpädagogischen Einzelförderung bis hin zur individuellen Förderung im Kindergarten und in der Schule. Viele Anlaufstellen wurden uns empfohlen, einige konnten wir auch selbst ausfindig machen. Jede Therapie wurde - gewöhnlich nach Absprache mit dem Arzt - mit den anderen Maßnahmen abgestimmt und von uns Eltern so gut es ging unterstützt. Und jede hat erstaunliche Erfolge erzielt! Dabei schienen einige der Methoden flüchtig betrachtet gar nicht einmal auf die besonderen Sprachprobleme unseres Sohnes zugeschnitten zu sein.
Heute sind wir sehr dankbar für die guten Erfahrungen, die wir in all den Jahren sammeln durften, und für die wertvolle Hilfe, die wir bekommen haben. Diese Erfahrungen haben mich veranlaßt, das vorliegende Buch zu schreiben. Es wendet sich an Eltern, die auf der Suche nach einer geeigneten Förderung für ihr sprachauffälliges Kind sind. Es kann aber auch für Pädagogen hilfreich sein, die sich mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert sehen, Eltern über Entwicklungsauffälligkeiten ihres Kindes aufzuklären und ihnen mögliche Förderwege aufzuzeigen.
In den folgenden Kapiteln möchte ich Ihnen neun ausgewählte Behandlungs- und Fördermöglichkeiten für Kinder mit Sprachschwierigkeiten vorstellen:
Logopädie
Ergotherapie
Heilpädagogik
Psychomotorik
Rhythmik
Audio-Psycho-Phonologie
Homöopathie
individuelle Förderung im Kindergarten
individuelle Förderung in der Schule
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de