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Wenn eure Kinder morgen fragen. Zur Zukunft der evangelischen Kirche
 
 
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Wenn eure Kinder morgen fragen. Zur Zukunft der evangelischen Kirche [Taschenbuch]

Wolfgang Huber , Margot Käßmann , Manfred Kock , Wilfried Köpke
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 143 Seiten
  • Verlag: Herder; Auflage: 1., Aufl. (3. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451286009
  • ISBN-13: 978-3451286001
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.066.984 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolfgang Huber
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Drei der profiliertesten Personen des deutschen Protestantismus sprechen offen über die gesellschaftliche Aufgabe der Kirche im wiedervereinten Deutschland, über den Strukturwandel der Gemeinden und die neuen Herausforderungen der Seelsorge, über evangelisches Amtsverständnis und ökumenische Erfahrungen. Ein spannend zu lesendes Zeugnis von der hartnäckigen Zuversicht des Glaubens, der auch in Zeiten leerer Kirchenkassen Vertrauen auf die Zukunft schenkt.Drei der profiliertesten Personen des deutschen Protestantismus sprechen offen über die gesellschaftlicheAufgabe der Kirche im wiedervereinten Deutschland, über den Strukturwandel der Gemeinden und die neuen Herausforderungen der Seelsorge, über evangelisches Amtsverständnis und ökumenische Erfahrungen. Ein spannend zu lesendes Zeugnis von der hartnäckigen Zuversicht des Glaubens, der auch in Zeiten leerer Kirchenkassen Vertrauen auf die Zukunft schenkt.

Über den Autor

Wolfgang Huber, Prof. Dr. Dr. hc., geboren 1942, ist einer der führenden Köpfe des Protestantismus. Er bekleidete bis 2009 das Amt des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und war von November 2003 bis Oktober 2009 Ratsvorsitzender der EKD. Heute widmet sich Huber v.a. der Wertevermittlung in Wirtschaft und Gesellschaft. Ehrenamtlich ist er Mitglied des Deutschen Ethikrats, er arbeitet weiterhin als Publizist und Theologieprofessor und berät ausgewählte Institutionen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft.Dr. Margot Käßmann, Theologin und Pfarrerin, bis 2010 Bischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und Ratsvorsitzende der EKD, ab 2012 EKD-Beauftragte des Reformationsjubiläums.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sobota TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Gesprächspartner geben einen umfassenden Überblick über das theologische Zeitgeschehen aus Sicht evangelischer Theologen. Zu ihren Themen gehören gleichermaßen kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen.
EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber spricht über seine Rolle als Stimme der evangelischen Kirche in Berlin sowie rückschauend zur Bedeutung der politischen Wende von 1989. Seine Analysen betreffen den demografischen Wandel, kirchliche Standpunkte und den Einsatz für gesellschaftlich Benachteiligte. Abschließend erfährt der Leser etwas über den Prediger Wolfgang Huber, der in Glaubenskrisen immer auch eine Chance für Neuanfänge sieht.
Landesbischöfin Margot Käßmann berichtet von ihrem Engagement für die Ökumene (u.a. im Ökumenischen Rat der Kirche). Ihre Enttäuschungen über Stillstand und Rückschritte spricht sie offen an. Eine Kirche der Zukunft bedarf geistlicher Erneuerung, Grenzen müssen geöffnet und Kernkompetenzen miteinander vernetzt werden. Den Zeitgeist durchschaut sie mit einleuchtenden Worten. Viele ihrer Zukunftsperspektiven dürften wegweisend sein, weil sie sich durch Bodenständigkeit auszeichnen.
Manfred Kock greift auf den größten Erfahrungsschatz zurück. Er betont die Bedeutung einer Prophetie (wie sie meines Erachtens Bischöfin Käßmann ausstrahlt), die gesellschaftspolitische Entwicklungen kritisch begleitet. Wenn es darum geht, Geschichte zu schreiben. traut er dem Volk ein Höchstmaß an Verantwortung und Einflussmöglichkeiten zu.

Wolfgang Köpke versteht es, seine Gesprächspartner zu ergänzen, wenn sie zu theologischen Höhenflügen ansetzen. Seine Erläuterungen von Fachbegriffen oder Hinweise auf Zeitbezüge sind stets hilfreich. Zu Recht hinterfragt er einzelne Aussagen auf ihren Gehalt. Sowohl die Wahl der Gesprächspartner als auch die Gesprächsführung laden zum spannenden Lesefluss mit hohem Informationswert ein.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mit diesem Buch hat sich der Herder-Verlag die beiden aktuell prominentesten Vertreter, Ratspräsident Wolfgang Huber und Landesbischöfin Margot Käßmann, und mit Manfred Kock den ehemals ebenso prominenten Ratspräsidenten der Evangelischen Kirche für Interviews herausgesucht. Diese prominenten Gesichter waren und sind in den Medien um prägnante und profilierte Aussagen nie verlegen (gewesen) und sind dies auch in diesem sehr lesenswerten und durch den Interviewcharakter auch gut portionierbaren Buch nicht. Zur Zukunft der evangelischen Kirche äußern sich die drei sehr offen und verständlich und machen dabei immer wieder deutlich, dass eine Profilschärfung einher gehen muss mit den traditionellen Aufgaben der Kirche in einer sich wandelnden Welt. Persönliche Sichtweisen und Erfahrungsberichte machen die Interviews zu einer guten Standortbestimmung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was bedeutet Protestantismus im Jahre 15 der Berliner Republik. Was kann, was sollte er leisten? fragt Wolfgang Huber.

Nach Entgleisungen wie "Dominus Jesus" reden auch die überzeugtesten ökumenisch gesinnten Christinnen lutherischem Selbstbewußtsein das Wort. Sie werde nicht um die Anerkennung als Kirche bei Orthodoxie und Katholizismus betteln, sondern als Protestantin einfach eine solche verkörpern und in Gemeinschaft leben, meint Margot Käßmann.

In Manfred Kocks Beschäftigung mit moderner Kunst glaubt Wilfried Köpke, der diese Gespräche mit den drei exponierten Protestanten geführt und zu einem Buch zusammengestellt hat, das urevangelische Anliegen des Bildersturms wiederzuentdecken.

Es scheint in der evangelischen Kirche eine neue Bewegung zurück zu den Wurzeln zu geben, die selbstbewußt das Eigene vertritt, nachdem sie sich durch ein System "allen wohl und niemand wehe," angreifbar gemacht - bis hinein in die theologische Ausbildung und Ausrichtung, wie vor allem Herr Kock aufzeigt - und in eine Opferrolle hat drängen lassen. Ein im Buch nicht erwähntes, aber recht passendes Beispiel dafür ist m. E. der Streit um den Wegfall des Buß- und Bettages als arbeitsfreier Feiertag im Jahre 1995, der die Einführung der Pflegeversicherung mitfinanzieren sollte.

Die Überschrift ist ein Zitat aus dem Hebräerbrief (4.12), die als Motto über dem 31. Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln stand, der diese Tendenz verstärkt und weitergeführt hat. Der Islam zum Beispiel war dort nicht nur ein gerngesehener Gast, sondern ein echt herausfordernder und, das war neu: herausgeforderter Gesprächspartner.

Das vorliegende Werk ist eine interessante Situationsanalyse im Vorfeld des 30. Kirchentages von Hannover 2005. Sehr spannend wird es für mich sein, wie der erwähnte Prozess weiterläuft. Werden wir gewisse Praktiken in der evangelischen Kirche bald aufgeben und andere einführen, weil Selbstbewußtsein mit Dogmatik verwechselt werden wird oder können wir die von Luther in bezug auf Paulus so hochgeschätzte "Freiheit eines Christenmenschen" weiter ausbauen, entwickeln und gestalten? Ich habe da hauptsächlich Dinge wie die Gastfreundschaft am Abendmahlstisch im Blick!

Vorschnelle Kassandrarufe sind allerdings meine Sache nicht. Die hohe Wertung für das Buch auch deshalb, weil ich glaube, daß der skizzierte Prozeß die protestantische Abteilung des Christentums einfach lebendiger, kräftiger und schärfer machen, kurz: ihr ein besseres Profil geben, wird.

Und ist nicht genau das in den letzten Jahren immer wieder lautstark eingefordert worden?
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