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Was Kinder stark und glücklich macht. Die kleine Elternschule
 
 
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Was Kinder stark und glücklich macht. Die kleine Elternschule [Taschenbuch]

Thomas Grüner , Pia Haferkorn
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 188 Seiten
  • Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 2., Aufl. (Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345105440X
  • ISBN-13: 978-3451054402
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 560.901 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Orientierung, Bindung, Einflussmöglichkeiten, Spaß und Anerkennung: fünf Dinge, die Kinder sicher und lebenstüchtig machen. In jedem dieser Bereiche gilt es die für Eltern und Kinder richtige Balance zu finden: zwischen rigidem Grenzensetzen und Laisser-faire, zwischen Überbehütung und emotionaler Vernachlässigung, Unter- und Überforderung. Anhand von zahlreichen konkreten Beispielen aus dem Erziehungsalltag erhalten Eltern Anregungen dafür, wie sich dieses Gleichgewicht herstellen lässt. Der Erziehungskompass, damit Kinder – und Eltern – bekommen, was sie brauchen. Thomas Grüner ist Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut, Gründer des Freiburger Instituts für Konflikt-Kultur®. Er arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Kindern aller Altersgruppen und leitet daneben Seminare zu Erziehungsfragen. Thomas Grüner ist Vater eines Sohnes.

Über den Autor

Thomas Grüner, geb. 1962, ist Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. Als Leiter und Gründer des Freiburger Instituts für Konflikt-Kultur entwickelt und vermittelt er Methoden zur Entwicklung und Förderung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen. Er lebt in Freiburg im Breisgau und ist Vater eines Sohnes.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was sind die Grundbedürfnisse unserer Kinder? Thomas Grüner ermutigt Eltern, dieser Frage in ihrem Erziehungsalltag mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Einfühlsam und klar schildert der Psychologe und Gründer des Freiburger Instituts für Konflikt-Kultur die Sehnsucht aller Kinder nach Sicherheit, Liebe, Freiheit, Spaß und Anerkennung. Erziehung, so Grüner, kann nur gelingen, wenn Eltern diese fünf kindlichen Grundbedürfnisse kennen und ernstnehmen.

Grüners „kleine Elternschule" ist eine positive Herausforderung für Eltern. Um Kinder „stark und glücklich" zu machen, wird Ihnen so einiges abverlangt: leistungsfreie Zeit schenken, eindeutig und überprüfbar kommunizieren, schnell und deutlich Grenzen setzen, standhaft bleiben. All dies kostet Kraft. Die Ausflüchte, zu denen Eltern oft greifen, um Konflikte zu umschiffen und einen konsequenten Erziehungsstil zu vermeiden, benennt Grüner offen. Ohne erhobenen Zeigefinger verweist er auf ihre Ursachen: die Angst der Eltern, von den eigenen Kindern abgelehnt zu werden oder aber die Sorge, vor anderen Eltern als „Zuchtmeister" dazustehen. Und nicht zuletzt die verquere Vorstellung, Kinder und Eltern könnten einfach Freunde sein und als solche eine basisdemokratische Erziehungskultur pflegen, in der die Eltern ihre Erziehungsziele plausibel machen und die Kinder zu guter Letzt einsehen, dass es besser ist, um acht ins Bett zu gehen.

Auch die Kindern werden gefordert. Denn wer Eltern rät, klare Grenzen zu ziehen, der mutet Kindern zu, die Frustration der Begrenzung zu erleben. Wer Eltern rät, das Verhalten (nicht die Person!) ihres Kindes offen abzulehnen, der mutet Kindern zu, diese Ablehnung zu verkraften. Und wer Eltern rät, von ihren Kindern für verletzendes oder gewalttätiges Verhalten eine Wiedergutmachung einzufordern, der mutet Kindern zu, die Konsequenz ihres Verhaltens mit voller Wucht zu spüren.

Erstaunlicherweise, und dies belegt Grüner mit vielen Beispielen und Zitaten aus seiner beruflichen Praxis, werden genau diese „Zumutungen" von Kindern als hilfreich empfunden - unter einer Bedingung: Sie müssen sich als Person mit ihren Gefühlen und manchmal heftigen Bedürfnissen von ihren Eltern angenommen fühlen.

Eltern werden in diesem Erziehungsleitfaden ermutigt, mehr Konsequenz und Klarheit zu wagen. Sie werden gleichzeitig aufgefordert, ihren Kindern viel Lob und Anerkennung für positives Verhalten zu zollen. Thomas Grüner erinnert daran, dass positives Sozialverhalten nicht „normal" ist, sondern eine Fähigkeit, die sich unser Nachwuchs hart erkämpft. Kinder, die Grenzen akzeptieren oder in der Lage sind, sich in andere einzufühlen, passieren Meilensteine auf ihrem abenteuerlichen und oft beschwerlichen Weg durch die Erziehungslandschaft der Erwachsenen.

Dass Eltern diesen Weg auch als Schatzsuche gestalten können, bei der am Ende eine Belohnung winken soll und darf, ist eine der vielen guten Nachrichten dieses Buches!

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr zu empfehlen 21. Juni 2005
Ich kann Ihnen dieses Buch sehr ans Herz legen. Es enthält sehr viele praktische Tipps. Sowohl für Laien als auch für Fachleute. Der Stil ist spritzig, sehr leicht zu lesen, kein Fachvokabular und lebensnah. Als Jugendberaterin finde ich mich in der Arbeit wieder und kann schon direkte Anwendung für meine Praxis bekommen.
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