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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen64
4,3 von 5 Sternen
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am 25. Juli 2010
Mehr Spannung, Drama und Gefühl gehen in einer SF-Serie garantiert nicht.
Das Szenario einer korrupten Regierung, die Killerkommandos entsendet, die Öffentlichkeit hemmungslos belügt und die eigenen Bürger bis ins Privateste überwachen lässt, kommt erschreckend glaubwürdig und realistisch rüber.

/Spoilermöglichkeit:
Zum Inhalt wurde hier schon genug geschrieben - daher nur ganz kurz: Aliens wollen menschliche Kinder für dubiose, grauenerregende Zwecke - die britische Regierung (und folgend alle anderen) knicken aufgrund der technologischen Überlegenheit der Aliens ein und wollen Millionen kleine Kinder opfern...
/Spoilerende

Schockierend und wirklich beängstigend! Denn: sollte es tatsächlich zu so einer auch nur entfernt ähnlichen Situation kommen, wir wissen doch alle, wie sich unsere Politiker entscheiden würden... Sie würden Millionen von Kindern opfern, um ihr armseliges, kleines Leben zu retten.

Natürlich ist es sehr schade, das inzwischen ein Großteil des TW-Teams getötet wurde - ich habe einige Taschentücher beim Ansehen verbraucht und wer das "cool" wegsteckt, ohne eine kleine Träne, muss wirklich total gefühllos sein - aber eventuell macht es auch den Reiz der Serie aus, das man sich nie sicher sein kann. Und dass es nicht immer ein Happy End gibt.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf die 4.Staffel im nächsten Jahr...
Torchwood ist wirklich outstanding. Und Jack ist der Coolste von allen!
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am 9. Oktober 2012
Die ethischen und moralischen Fragen, die TWs: Kinder der Erde aufwirft, sind allein schon Grund genug, dieser Staffel ihre 5 Sterne zu verleihen.

Für mich kommt obendrein noch hinzu, dass die Probleme eines Unsterblichen, der in seinem langen Leben schon einige Zeit hatte, um Fehlentscheidungen zu treffen, absolut nachvollziehbar dargestellt wurden. Nein, mit Captain Jack Harkness möchte sicher niemand tauschen. Seine Trauer, seine Verluste werden trefflich gespielt - so sehr, dass man den Schmerz fühlen kann. Grandiose Leistung des Schauspielers. Dafür mussten dann leider nicht nur lieb gewordene Darsteller über die Klinge springen. Hut ab, vor dieser mutigen dramaturgischen Wendung.

Das hier ist bei weitem mehr als Einheitsbrei der Unterhaltungsindustrie.
Auch das Thema der zwischenmenschlichen Beziehungen (Bisexualität) in all ihrer Vielfalt und der offene Umgang damit, verdient seine 5 Sterne.

Dass Politiker angesichts einer Bedrohung wie Marionetten reagieren, die alles riskieren, nur nicht sich selbst oder ihr familiäres Umfeld, wird hier schonungslos offenbart und realistisch dargestellt. Auch dafür mindestens 5 Sterne.

Haben mich die ersten Staffeln noch nicht in ihrer Tiefe überzeugt, so war diese Staffel umso überzeugender.
Doch ... eine klitzekleine Einschränkung ... ganz am Anfang dachte ich: Nö, jetzt nicht auch noch Kinder, die auf der ganzen Welt unisono Botschaften aus dem All senden; denn das kann ganz schnell platt werden und war mir anfangs etwas zu sehr auf die Emo-Schiene reduziert. Doch im Laufe der Folgen verschwanden auch diese letzten Zweifel. Die Kitsch-Kurve wurde super gemeistert.
Jetzt bin ich erst recht gespannt, wie es in der 4ten Staffel weitergeht. Unvorhersehbar wie immer ... vermutlich.
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am 30. September 2010
Was mich an vielen (vor allem US)-Serien stört (auch an einigen wirklich guten): Es gibt immer wieder Punkte im Verlauf der Handlung, denen man anmerkt, daß die Autoren angehalten waren, ein möglichst breites Publikum versöhnlich stimmen zu wollen, Vielleicht hier und da mal ein bischen an der Grenze zu scharren (was sind wir nicht gerade wieder kontrovers), aber bloss niemals zu weit aus dem Fenster lehnen.

Nun, eines kann ich versprechen: "Torchwood - Kinder der Erde" nimmt keinerlei Rücksicht auf seine Zuschauer. Man fängt mit einem unguten Bauchgefühl an und dann wird die Sache knallhart bis zum Ende durchgezogen, ohne Rücksicht auf Verluste.
- Und das ist fantastisch!

Ich war wie umgehauen und habe alle Folgen in einem Stück hintereinander weg geschaut. Schmeisst eure engstirnige, verniedlichte "Beverly Hills 90210" Weltanschauung in den Mülleimer und traut euch die Augen aufzumachen ;) Absolute Kaufempfehlung!

Okay, ich bin gerade nicht ganz sachlich, weil mir die letzten paar Stunden Tochwood noch ganz frisch in den Knochen stecken, aber mal ehrlich: Wann hatte das letzte Mal ein Film, oder eine Serie tatsächlich noch einen Nachhall in euch, nachdem der Abpann schon längst gelaufen ist? Alleine die Tatsache, daß es keine "Anschauen und 5 Minuten später schon wieder vergessen"-Serie ist, ist den Kauf doch schon wert :)
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am 21. März 2010
So macht BBC auf DVD wirklich Spass: Im Gegensatz zu vielen anderen Serien (Spooks, Hustle, andere Torchwood-Staffeln) handelt es sich bei dieser Veröffentlichung um die vollständige und ungekürzte Version. So, wie sie auch in Großbritannien zu sehen war (mit Ausnahme einiger deutscher Schrifteinblendungen)!

Unbestritten: Diese dritte Staffel der Torchwood-Serie ist anders als die beiden Staffeln zuvor. Sie besteht nur aus 5 Folgen und die Handlung ist durchgängig und zusammenhängend - und sie ist deutlich stärker mit ethischen und moralischen Fragen durchsetzt als man das von früheren Folgen kennt. Einige eingefleischte Torchwood-Fans hat das abgeschreckt, einige Kritiker hat es überzeugt. Russel T. Davies , der Schöpfer der neuen Doctor-Who-Staffeln und des Ablegers Torchwood, prägt mit seinen Einfällen die Geschichte unverkennbar. Die Rollen sind gut besetzt, insbesondere Peter Capaldi (In the Loop u.a.) liefert eine Glanzleistung ab!
Der Einstieg ist auch für Torchwood-Neulinge möglich: Man muss die Serie vorher nicht gesehen haben, um diese Folgen zu verstehen oder zu mögen.
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am 28. September 2009
Endlich sehe ich den Grund, warum Doctor Who in Deutschland keinen Erfolg hat. Die negativen Kommentare und Bewertungen zeigen deutlich, dass hierzulande wohl sehr viele einen Hang zur heilen Welt haben. Jedem Doctor-Who-Fan war sicher von Anfang an klar, dass bei Torchwood ähnliche Muster zu finden sein werden wie bei Doctor Who. Denn genau das macht überhaupt den langjährigen Reiz und die Spannung aus. Gerade lieb gewonnenes wird durch was neues ersetzt. Ein Spiegel des Lebens quasi.

So kann man fast froh sein, dass den Deutschen die letzten beiden Doctor-Who-Staffeln erspart blieben. Episoden wie 'Don''t Blink' hätten sie wohl nicht verkraftet. Kann ja nicht angehen, dass ein Hauptdarsteller mal eher die Nebenrolle spielt. Unverschämt, sowas.

Wer Torchwood vor allem wegen seiner Wandlungsfähigkeit und Veränderung liebt und wem die erste Staffel vielleicht etwas zu banal war, dem sei Staffel 3 nur ans Herz gelegt. Wem bei Staffel 2 schon etwas komisch in der Magengegend wurde weil sie nicht mehr wie Staffel 1 war, sollte vielleicht besser Abstand von Staffel 3 halten.

Nichts ist wie es war. Torchwood (und Doctor Who) ist eines der wenigen Glanzlichter der TV-Unterhaltung, welches dieses Grundgesetz des Lebens nicht versucht zu bekämpfen.

Man könnte es so betrachtet gar als Geniestreich bezeichnen, dass in Staffel 1 erst mal die Illusion von einer stabilen und liebenswerten Torchwood-Welt geschaffen wurde.

Und anders als die vielen 1-Stern-Bewerter hier sehe ich Staffel 3 nicht als Torchwood auf Schwindsucht, sondern ich sehe die logische Evolution. Jack ist unsterblich, also ist es doch für ein ernsthafte Serie unvermeidbar , wenn das auch mal ernsthaft thematisiert wird. Unsterbliche verlieren nun mal mit der Zeit ihre Gefährten. Zudem ist es sehr konsequent die Thematik von Staffel 3 so opferlastig darzustellen und nicht so leicht aus dem Ärmel geschüttelt wie die meisten vorherigen Folgen. Wäre doch alles viel unglaubwürdiger, wenn hinterher wieder alle in die neuerrichtete Basis einziehen und sich die Schultern klopfen. Dass Jack in seinem langen Leben auch mal gravierende Fehler gemacht haben darf, finde ich auch sehr gut und tut der Serie keinen Abbruch, sondern sorgt erst dafür, dass die Serie neuen Schwung erhält. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ehrwürdigen Torchwood-Fans sich wünschen, dass die Serie langsam in die Belanglosigkeit abdriftet, wenn alles immer beim Alten bleibt. Sieht man ja bei den ganzen CSI-Serien. Hast du 3 Folgen gesehen, weißt du wie der Rest verläuft. Teletubbies für Erwachsene.

Vergesst nicht, bei Torchwood geht es hauptsächlich um Jack Harkness, wie er sich unabhängig von Doctor Who so durch die Weltgeschichte und seine Unsterblichkeit schlägt. Die Serie ist wie Doctor Who so konzipiert, dass sie lange existieren kann, auch wenn die Schauspieler keine Lust mehr haben oder nicht mehr können. Das Konzept finde ich schon bei Doctor Who ziemlich genial und bei Torchwood kommt noch die Spannung hinzu, wie der Schauspielwechsel von Jack Harkness wohl umgesetzt wird.

Unverständlich finde ich übrigens wie das Bewertungssystem hier ad absurdum geführt wird. So finden einige der 1-Sterne-Typen die Staffel für sich betrachtet ganz spannend und gut produziert, geben aber wegen persönlicher Enttäuschung nur einen Stern. Wo soll das bitte für potentielle Käufer hilfreich sein, wenn die Sterne als Beleidigte-Leberwurst-Barometer missbraucht werden? Wäre ich genau so enttäuscht wie sie, hätte ich immer noch 3 bis 4 Sterne gegeben, weil die Staffel einfach ungewöhnlich spannend und intensiv ist, unabhängig davon, ob sie mit gewohntem bricht oder nicht.
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am 17. April 2015
"Torchwood", das war bislang ein netter Doctor-Who-Spin-off, der den Charakter des des nicht-sterben-könnenden Jack Harkness - bekannt aus einigen Episoden der Mutterserie - in den Mittelpunkt einer kleinen Spezialeinheit stellte, welche in der walisischen Hauptstadt Cardiff Alien-Aktivitäten nachgeht. Britischer Humor und walisischer Lokalkolorit treffen auf "Men in Black", sozusagen. Und das war 2 Staffeln und 25 Folgen zwar nicht gerade phänomenal, aber immer unterhaltsam. Doch die letzte Folge von Staffel 2 haute dann einmal so richtig in die Magengrube, als plötzlich zwei (!) der fünf (!!) Hauptcharaktere den Serientod starben.
So früh in der Serie hatte man ein derartiges Vorgehen nicht erwartet (zumal man einem der beiden Charaktere ja mehr oder weniger schon eine spezielle Art von Unsterblichkeit verpasst hatte, was den Tod noch umso unerwarteter machte).

Anstatt einer üblichen Anzahl (13) von Episoden, die mehr oder weniger eigenständig sind, präsentiert sich dann die 3. Staffel von "Torchwood" als Miniserie, die in 5 einstündigen Episoden eine zusammenhängende Geschichte erzählt: "Kinder der Erde".

WORUM GEHT'S

Alle Kinder auf der Erde beginnen sich plötzlich seltsam zu verhalten. Zunächst bleiben sie einfach zwei Minuten regungslos stehen, dann zählen sie synchron einen Countdown herunter und zum Schluss verkünden sie: "Wir kommen". Und es kommt tatsächlich etwas: Eine fremdartige Alienrasse, die technisch der Menschheit weit voraus ist. Die Regierungen der Welt, die Nato und gar UNIT und Torchwood scheinen keine Chance zu haben. Die ungeheuerliche Forderung der Aliens: 10% aller Kinder auf dem Planeten. Jack ist den Aliens bereits vor Jahren begegnet und weiß um das düstere Schicksal der Kinder...

KRITIK

"Kinder der Erde" ist anders als die beiden vorangegangenen Torchwood-Staffeln. Klar gibt es hier noch den walisischen Lokalkolorit. Ein wenig Humor lässt sich auch noch finden (allein Rhys und sein "Transportmittel" nach London ist Gold wert ;) ). Doch "Kinder der Erde" ist vor allem eines: Schonungslos hart und bezüglich der Forderung der Aliens und die Rekationen der Politiker und der Militärs darauf sehr kritisch. Hier gibt es keine heldenhaften Figuren mit einer Lösung, kein herorischer Politiker der seine Soldaten in die Schlacht führt (vergl. jeden amerikanischen Blockbuster und ihre Präsidenten) und auch keinen Doctor in seiner blauen Zelle, der das Ganze in letzter Minute rettet. So viel sei gesagt: Ein Happy End bietet "Kinder der Erde" nicht. Und wie man zu der Lösung steht, sei jedem selbst überlassen. Aber genau deswegen verdient diese Miniserie Beachtung, denn wann gab es das letzte Mal eine filmische Sciencefiction - noch dazu im Fernsehen - die den Zuschauer zum Nachdenken bringt und noch Wochen danach beschäftigt (das hat allenfalls "Star Trek" zu seiner Hochzeit noch vollbracht). Sicher keine leichte Kost, aber wer Einheitsburger möchte, kann ja gerne die zahlreichen Bumm-Bumm-Filme aus dem Amiland konsumieren.

Gut, kritisieren kann man dafür natürlich eines: Produzent und Hauptautor Russell T. Davis hat damit nicht nur seine Serie stark verändert, sondern langfristig auch getötet, den die nachfolgende 4. Staffel konnte - trotz einer interessanten Grundidee - weder an die Größe von "Kinder der Erde" noch an die unterhaltsame Leichtigkeit der ersten beiden Staffeln anschließen (und wurde leider stark amerikanisiert). Und seitdem ist die Serie auf Eis. Zwar nicht offiziell eingestellt, aber Pink Floyd wurden ja auch nie offiziell aufgelöst (sprich, da kommt vermutlich nichts mehr).

FAZIT

Keine leicht verdauliche Kost, sondern ein ganz spezielles Mahl. Mir hat es gemundet und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.
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am 15. März 2011
Eigentlich bin ich kein großer Torchwoodfan und zwar gerade deshalb, weil ich ein großer Doktor Who Fan bin. Torchwood sollte ja eigentlich die "erwachsene" Version von Dr Who sein. Für mich hat das anfangs so gar nicht funktioniert. Zum einen lag das an John Barrowman, den ich vollkommen überdreht fand und seinen Charakter Captain Harkness sehr flach. In Kinder der Erde ändert sich das grundlegend. Die Autoren schaffen es hier das ganze tragische Potential des Unsterblichen auszuloten, da er hier etwas so furchtbares tun muss, dass er eigentlich sterben möchte. Kinder der Erde ist wesentlich ernster als man das von Torchwood kennt und auch nicht so hektisch erzählt wie Staffeln 1 und 2. Aliens verlangen 10% der Kinder der Erde und drohen mit biologischem Krieg. Schnell wird von der Politik ein Eugenik-Programm daraus gemacht. Militärs, Politiker und graue Eminenzen knicken schnell ein, nur um die eigene Macht zu wahren. Torchwood scheint zerschlagen zu sein, doch dann ist es Gwen Cooper, die mit ihrem Mann Widerstand organisiert und auf seltsame Spuren stößt. Harkness wird von der eigenen Vergangenheit eingeholt und steht schließlich vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Opfert er seine Familie oder lässt er millionenfachen Mord zu? Das ganhze ist sehr spann end erzählt und wirkt realistisch und beängstigend. Das ist SciFi vom feinsten, die sehr stark an die pessimistischen Filme der frühen 70er Jahre erinnert. Allerdings kann ich mir nach der Zerstörung des Hub, Harkness furchtbarer Tat und Iantos Tod nicht vorstellen, dass es mit Trochwood weitergehen kann.
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am 16. September 2010
Gleich vorweg: Ich werde spoilern! Also, bitte nicht lesen, wer sich daran stört!

Auch das allerfieseste intergalaktische Drogenhändler-Alien wird keine Lust haben, immerzu ein mindestens zwanzig Kilo schweres Kind angeschnallt mit sich zu tragen - zumal es für eine hochtechnologische Spezies, die sich per Feuersäule überall hinbeamen kann, sicherlich kein Problem darstellt den begehrten Stoff, den das Kind produziert, zu synthetisieren. Soweit ist die Prämisse des Fünfteilers schon mal Quatsch.

Dann soll ich noch glauben, dass in 50 Jahren Forschung, wie man diesen Wesen beikommen kann, nichts heraus gekommen ist, während unser lieber Captain Jack buchstäblich fünf vor zwölf auf einmal auf die Lösung kommt, man könne ja die Sendefrequenz, die den 4-5-6 ihren Namen gab, gegen sie einsetzen. Damit fühle ich mich überfordert.

Das Alien war rubbish. Ich hab' nicht mal erkannt, dass das Köpfe sein sollten. Ich hatte mich schon gefragt, warum die immer nur die Klauen/Krebsscheren von dem Teil zeigen. Erst in den Extra Features wurde mir klar, dass das Köpfe sein sollten und zwar gleich drei. Gab's irgendeinen nachvollziehbaren Grund für das projectile vomiting - anders als "es macht so 'nen tollen special effect und alle graulen sich"? War das Wesen vielleicht reisekrank? Gehört spucken bei denen zum guten Ton? Man weiß es nicht.

Der Fünfteiler hat einige interessante Fragen angesprochen: Soll man einige wenige oder evtl. sogar zehn Prozent opfern, um die restlichen neunzig Prozent zu retten? Und wer soll/darf das entscheiden? Soll man nach seinem Verstand handeln oder nach seinem Gefühl? Und wer sind die "Bösen"? Ich hätte mir nur gewünscht, diese Fragen in einem etwas glaubwürdigeren/nachdenklicherem Umfeld diskutiert zu sehen statt vermischt mit sensationsheischenden special effects.

Einen Stern für den Versuch anspruchsvolle Unterhaltung zu produzieren, auch wenn er - in meinen Augen - daneben ging.

Einen Stern für Atmosphäre und Cinematographie.

Einen Stern für schauspielerische Leistung, besonders des nicht-Torchwood Ensembles.

Ansonsten: Bah, humbug!
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am 28. November 2009
Ich musste mich wirklich erst an Torchwood gewöhnen.

Die erste Staffel war teilweise langweilig oder einfach nur albern und schlecht animiert was die Aliens angeht.
Es kam einem alles überdreht geschauspielert und kindisch vor ... trotzdem hatte es seinen Reitz, da einem die Charaktere und die Geheimnisse um Jack weiterschauen ließen.
Die 2te Staffel war dann schon gleich besser, bessere Geschichten, spannender erzählt und mit einem starken Finale.
Nichts desto trotz hab ich höchstens mal so 1-2 Folgen zwischendurch gekuckt - wenn ich auf "bessere" Serien mal keine Lust hatte. 3/5

Nun muß ich aber sagen, das die dritte Staffel das spannendste ist was ich seit langem gesehen habe an Serien ... habe alle 5 Folgen am Stück gesehen.
Torchwood ist hier erwachsen geworden - hat endlich zu dem gefunden wie es immer sein sollte ( nicht so albern wie Dr.Who ).
Hier gibts von mir wirklich keinen Kritikpunkt, es hat alles gepasst.
Ich kann verstehen, das es dem einen oder anderen eingefleischten Torchwood oder Dr.Who Fan nicht gefällt, ggf. auch weil geliebte Personen sterben - aber für sich betrachtet ist die 3te Staffel ein Meisterwerk.
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am 29. Juli 2009
Für die dritte Staffel bekam Torchwood ein neues Format: statt den üblichen wöchentlichen 14 Einzelepisoden wurden nur 5 Episoden ausgestrahlt, die aber eine zusammenhängende Story bilden und an fünf aufeinanderfolgenden tagen ausgestrahlt wurden.
Der Erfolg, sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Kritikern scheint ihnen recht zu geben.
Kinder überall auf der Welt setzen phasenweise gleichzeitig einfach aus und fangen dann an unheimliche Botschaften zuverkünden. Nur die englische Regierung weiß mehr. Ein Fall für Trorchwood, sollte man denken, aber Jack und sein Team werden sehr sehr plötzlich zu den Gejagten...

Torchwood versuchte immer sich von der "Eltern"-Serie Doctor Who zu emanzipieren, und erwachsener zu wirken, nach dem Motto: "Seht uns an: unserer Figuren haben Sex, fluchen und sind zynisch." Dafür wirkte das Ganze mitunter eher pubertär.
Staffel 3 dagegen IST erwachsen (möglicherweise weil Russel Davis mehr Hand angelegt hat als früher): es geht um Politik, um Moral, um Situationen, in denen eine Entscheidung unmöglich scheint und dennoch nötig ist. Die Figuren werden nicht schwarz-weiß präsentiert. Science Ficion-klischees, wie man sie sonst kennt, werden umgangen. Wenn eine wichtige Figur stirbt, heißt dass nicht unbedingt, dass sie mit ihrem heroischen Tod alle retten konnte, weil der tod eben manchmal sinnlos ist und manchmal wird den Figuren Furchtbares abverlangt, weil Jack eben nicht Doctor Who ist und am Ende verkünden kann "Everybody lives".

Ja, einige Plotlöcher gibt es , aber nicht zu viele. Die Handlung ist größtenteils wahnsinnig spannend, mit leichten Längen im Mittelteil.

Insgesamt: Best Torchwood Ever!
Die Frage ist eigentlich nur, wie nach dieser Staffel Torchwood noch weiter laufen kann: Möglich, dass sie einen Wwg finden, wenn nicht, war es zumindest ein furioses Finale.
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