Seit über zwölf Jahren veranstaltet der Autor Elternseminare und Fortbildungen zu den Themen: "Familien und Medien", "Kindliche Ängste und Aggressionen" und "Grenzen setzen".
Der Inhalt des Buches besteht aus den Erfahrungen von hunderten von Einzelberatungen und Seminaren mit ratsuchenden Erziehrinnen und Eltern.
Das Buch gliedert sich in acht Kapitel. In fast jedem Kapitel sind eine beträchtliche Anzahl von anschaulichen und nachvollziehbaren Alltagsbeispielen von Erziehenden und Kindern enthalten, in denen Grenzen, Konflikte und deren Lösungen beschrieben werden. Diese Beispiele sind auf das Wesentlichste beschränkt und zeigen Vorgehensweisen der Problemlösungen z. B es werden Gesprächsverläufe erläutert.
Die inhaltliche Folge der interessanten Themen stellt sich z. T. wie folgt dar: Þ".....bloß nicht werden wie meine Eltern" Þ "Wenn das doch so einfach wär`...." Þ "Es ist anstrengend, konsequent zu sein .." Þ oder "Mut zu eigenen Grenzen..." Þ...
Anhand von vielen alltäglichen und lebendig geschriebenen Beispielen ist dieses Buch für mich interessant, nachvollziehbar und leicht verständlich. Der Inhalt ermutigt und bestärkt mich, meinen Weg in der Kindererziehung weiter zu gehen, denn der Autor meint, daß Grenzen setzen ein lebenslanger Prozeß sei, in dem auch ich Um- und Nebenwege gehen darf.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Manchmal ist es zum Ausflippen. - Vom Sinn und Unsinn des Grenzensetzens. - Grenzen fordern, Grenzen faszinieren, Grenzen schrecken die Kinder. - Wie Kinder Grenzen suchen und finden. - Weg und Bewegung. - Mut zur Unvollkommenheit.
Michaela Hoffmann