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Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm: Über die Zukunft der Musik- und Medienindustrie
 
 
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Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm: Über die Zukunft der Musik- und Medienindustrie [Gebundene Ausgabe]

Tim Renner
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins; Auflage: Überarb. u. aktualis. Neuausg. (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3807710450
  • ISBN-13: 978-3807710457
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 341.177 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der Musikindustrie wird der Verblödungskommerz verzweifelt auf der Siegerstraße gehalten. Doch die Umsätze schmelzen seit Jahren dahin. Tim Renner, Ex-Chef von Universal, fordert jetzt die radikale Abkehr von alten Geschäftsmodellen. Im Januar 2004 ist er ausgestiegen. Er hat den Verfall der Musikwirtschaft hautnah miterlebt. Messerscharf seziert er die jahrzehntelange Abwärtsbewegung. Eines der Übel: Die ganze Branche geht immer nur auf Nummer Sicher. Was schnell Geld bringt, was schnell und unproblematisch in die Charts gehievt, in Hit-Compilations zweitverwertet und bei MTV und Viva aufgezuckert werden kann, ist des Kapitaleigners liebstes Kind.

Doch der schnelle Euro schützt vor der Krise nicht. Musik- und Medienindustrie stecken in weiten Teilen mittendrin. Der Grund: Die Explosion der Kommunikationskanäle, über die Musik, Informationen und andere Botschaften in die Welt befördert werden. Mit den digitalen Kommunikationstechnologien ist eine unendliche Vervielfältigung der Kanäle möglich, auf welche die Monopole und Kartelle jedoch immer weniger Zugriff haben. Der Verbraucher sucht sich die bequeme und kostengünstigere Alternative. Wozu teuere CDs kaufen, wenn alles zunehmend auf tausend digitalen Wegen günstig bis kostenlos abzugreifen ist. Die Entwicklung der neuen Kommunikationstechnologien spielt dieser Konsumunabhängigkeit direkt in die Hände. Musik wird in immer kleineren und kurzfristig konsumierbaren Datenmengen auf die Reise zum Verbraucher geschickt.

Renner geht es um eine Demokratisierung der Musik- und Medienwelt von unten. Spartensender in TV und Radio, Online-Medien und Weblogs im Internet sowie Mikromedien aller Art suchen die Vernetzung mit den individualisierten Verbrauchern. In TV und Musik gilt künftig das Gesetz des individuellen Downloads. Peter Felixberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

23.09.2004 / Wirtschaftswoche: Buch des Monats "Renners Stil ist präzise und unterhaltsam, geschickt montiert er persönliche Erlebnisse neben die Darstellung der technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, bissig karikiert er ebenso profit- wie profilgierige Manager."

25.09.2004 / Die Tageszeitung: Musik kommt von oben "Das Buch zeigt, dass Renner etwas Wesentliches weiß: Musik ist heilig. Musik ist Manna. Musik kommt von ganz oben. Wer das ignoriert, dem entfleuchen die Schäfchen und somit die Kundschaft ... Renner analysiert aus der glaubhaften Perspektive des echten Insiders ... amüsant und kenntnisreich." Hans Nieswandt

26.09.2004 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Universal-Genie "Tim Renner gilt als Wunderkind des Musikbusiness."

26.09.2004 / Euro am Sonntag: Porno-Industrie als Vorbild "Ex-Manager Tim Renner liest dem Musik-Business die Leviten."

27.09.2004 / Der Spiegel: Berliner Pop-Aufschwung? "Das Wunderkind der Branche meldet sich mit einer Mischung aus Biografie und Überlebenstipps für die Musikindustrie zurück."

27.09.2004 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Ohne Chimären "Renners Urteil über das System, dem er selber 16 Jahre gedient hat, ist schonungslos."

27.09.2004 / triggerfish.de: Tim Renner "Dieses Buch wird die Musik- und Medienlandschaft schwer durcheinander rütteln."

28.09.2004 / Spiegel Online: Musikmanager Tim Renner "In seinem Buch erzählt Renner die Geschichte des Scheiterns der Musikindustrie und entwirft eine Perspektive für die Zukunft der kriselnden Branche."

29.09.2004 / Financial Times Deutschland: Es gibt ein Leben nach dem Tode "Renner beleuchtet gekonnt die schwierige Position des Managers als Medium zwischen Kapital und Künstler."

01.10.2004 / style & the family tunes: Tim Renner "Der Bogen spannt sich von einer bündig informativen und Anekdoten reichen Geschichte des Musikbiz aus deutscher Perspektive bis zu Renners Plädoyer für neue globale Strategien, seinen Konzept-Visionen für die Zukunft."

21.10.2004 / Falter: Vertreibung aus dem Paradies "Ein höchst informativer und unterhaltsamer Schmöker."

25.10.2004 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Jedem seinen Opportunismus "So anschaulich wie hier bekommt man selten etwas erzählt über eine Branche, deren Entscheidungsträger sich manchmal wie die ersten Menschen benehmen ... Renner analysiert kühl, erzählt gut ... ein erstaunliches Buch."

01.11.2004 / de:bug: Musik ist tot, es lebe... "Renner beschreibt die Mechanismen der Musikindustrie als Geschichte eines Geschäfts mit dem kenntnisreichen Blick des Machers und vor allem dort, wo er selbst dabei war, besonders anschaulich und lebhaft."

04.11.2004 / stern.de: Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm! "Kann man Popmusik und Kapital miteinander versöhnen? Tim Renner erzählt von seinem gescheiterten Versuch - angereichert mit einer Prise Glamour, Insiderwissen und Musikgeschichte."

06.11.2004 / Süddeutsche Zeitung: Jenseits medialer Verblödung "Wer wissen will, wie die Zukunft der Medienindustrie aussieht, sollte Rennes Buch lesen. Keiner hat dies bisher so anschaulich und plastisch erläutert."

27.11.2004 / Tages-Anzeiger: Die Plattenfirma wird zum Webradio "Eine Mischung aus Tagebuch, Business-Report und Management-Fibel."

01.12.2004 / Buchmarkt: Lesetipp "Pflichtlektüre für alle im Medienbereich arbeitenden Menschen."

06.12.2004 / Die Welt: Renner rät "Renner schafft es zu zeigen, wie der wirtschaftliche Erfolg zu einem Stolperstein für die gesamte Branche wurde."

24.12.2004 / Falter: Sachbücher 2004 "Eine smarte Abrechnung mit der Musikindustrie von einem ihrer smartesten (Ex-)Manager." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ooch keene echten Zukunftsaussichten!, 30. September 2004
Von Ein Kunde
Das Buch von Tim Renner ist ziemlich unterhaltsam und lesenswert. Es ist allerdings vergangenheitslastiger, als ich gedacht hätte. Konzeptionelle Ansätze, wie der Musikmarkt sich weiterentwickelt, liefert es nicht wirklich und bleibt konzeptionell an einer Gegenwartsschau stehen. Parallel empfiehlt sich eine Lektüre der neueren Bücher über Großkonzerne wie Bertelsmanns BMG, z.B. "Lehning/Das Medienhaus", in dem die Entwicklung eines Ladens wie der BMG mit seinem krakenhaften Vertriebsstrukturen dargestellt wird, die nicht von heute auf morgen rekonstruierbar sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gute Updates in der Neuauflage, 6. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm: Über die Zukunft der Musik- und Medienindustrie (Gebundene Ausgabe)
Zeitschriften wie Park Avenue und Max werden eingestellt, Fernsehsender wie SAT 1 geraten ins Schlingern, EMI ist in der Hand von Heuschrecken - 5 Jahre nach Erstveröffentlichung besitzt dieses Buch eine überraschende Relevanz und Aktualität. Wie heisst es in "Kinder, der Tod..." so schön: "Die Folgen der Digitalisierung erreichen jedes Medium - wann ist nur eine Frage von Datenkompression und Verbreitung von Breitband". Die Neuauflage lohnt ob einiger Aktualisierungen, eines neuen Vorworts und diverser neuer Interviews und einem neuen Cover (mag ich mehr :-)) den Kauf.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Business as usual - Musik geht nur mit Seele, 1. Oktober 2004
Packend geschrieben, was Tim Renner da so seit den 80igern im Musikbusiness erlebt hat. Man sieht sie geradezu vor sich, die feinen Herrn, die alles entscheiden -ohne jegliche Ahnung von Musik und vor allem ohne musikalische Seele. Als alter Polydorfan, aufgewachsen mit Freddy, Lolita, Mina, Peterchen Kraus und..... (ein sehr schönes Buch dazu ist der "Sternenhimmel" von Bettina Greve)kann man die kleine Revolution des musikbegeisterten Jungspundes nachvollziehen. Und er hat es ja auch geschafft, bis an die Spitze kommt er und zeigt den alten ... wie man mit Herz und Verstand einen Konzern zum Erfolg führt. Aber jetzt will er mehr: Die Musikindustrie ist am Ende und er sucht nach neuen Wegen. Für unsere Nachwuchskünstler hoffentlich mit Erfolg.
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