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Kinder der Strasse: 100 Berliner Bilder [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Zille
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Kurzbeschreibung

1. Januar 2006
„Kinder der Strasse“ ist eine getreue Nachbildung des ersten Zille-Sammelbandes aus dem Jahre 1908. Viele der hier enthaltenen Zeichnungen waren zum Zeitpunkt des Erscheinens schon im Berliner „Ulk“ und im Münchener „Simplicissimus“ , in den „Lustigen Blättern“ und in der „Berliner Illustrirten“ abgedruckt worden. Mit dieser Buchausgabe jedoch wurde Zille im ganzen Reich berühmt. Zille malte genau das, was er täglich in den dunklen Straßen von Berlin erlebte. Er porträtiert das einfache, grausame, sozial ungerechte und trotzdem auch oft freudige Leben der Berliner Arbeiterbevölkerung um die Jahrhundertwende. „Kinder der Strasse“ folgten noch viele weitere Bände, die alle die unter erdrückenden Lebensbedingungen leidenden Menschen zum Thema haben.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


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Kinder der Strasse: 100 Berliner Bilder + Mein Milljöh: Neue Bilder aus dem Berliner Leben + Hurengespräche
Preis für alle drei: EUR 25,70

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 100 Seiten
  • Verlag: Komet; Auflage: Neuaufl. (1. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898364771
  • ISBN-13: 978-3898364775
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 278.095 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Von Daggi TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Im Vorwort von Hans Ostwald, einem 1940 verstorbenen Journalisten und Kulturhistoriker, ist zu lesen, dass Heinrich Zille absolut kein Salon- oder Atelierkünstler ist, sondern als ein immer auf den Beinen befindlicher Wanderer in den Straßen und Winkeln von Berlin seine Stoffe und die Menschen findet, von denen er "aufrichtig und unterhaltsam, ernst und mahnend spricht". Heinrich Zille lebte von 1858 bis 1929 und hinterließ eine Vielzahl an Grafiken, Zeichnungen und Lithografien aus dem Berliner "Milljöh". Die Besonderheit seiner Zeichnungen sind die dazugehörigen Unterschriften, mit welchen er sein Sujet zu Wort kommen lässt. Einige Beispiele:

Der Kavalier: Eine Horde kleiner Kinder steht vor einem Schutzmann neben dessen Wachhäuschen.
"Du Soldat, frage doch mal deinen Herrn Kaiser Wilhelm, ob unser Fritze mal ieber de Mauer klettern kann, er mechte bloß unseren Ball wiederholen".

Oder sozialkritisch:

Ohne Apparate: Es ist Winter. Vier Kinder verschiedenen Alters sind warm eingepackt und stehen zusammen:
"Wenn ick will, kann ick Blut in den Schnee spucken."

Oder makaber:

Wohnungs-Hygiene: Arzt im Norden Berlins, der den Tod eines Arbeiterkindes bestätigen soll, findet in der Wohnung des Arbeiters nur die Kinder beim Spielen vor: "Kinder, wo ist denn euer heute morgen verstorbenes Brüderchen?"
"Ach Herr Doktor", erwidern die Kinder; "Mutter ist wechjegangen und hat den Hans in die Komode geschlossen, damit wir nich mit ihm spielen."

Mir gefällt auch die Zeichnung "Die Stütze der Hausfrau" sehr gut: eine Frau mit Schürze von hinten, sie hält eine große Schüssel auf die Hüfte gestützt.
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