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Kinder: Psychothriller
 
 
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Kinder: Psychothriller [Taschenbuch]

Jürgen Seibold
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492273076
  • ISBN-13: 978-3492273077
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.386 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jürgen Seibold
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In seinem packenden Thriller Kinder spielt Jürgen Seibold auf beängstigende Weise mit dem Thema Erziehung.« Trierischer Volksfreund

Kurzbeschreibung

Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltensweisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht.  

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
.... sind Franz und Rosemarie Möllers. Die Beiden sind neue Lehrer an der Schule der drei Kinder der Familie Pietsch. Und kaum haben Sie mit ihrem Unterricht begonnen, fangen die Kinder an, sich zu verändern. Ganze Klassenstrukturen zersetzen sich, Kinder werden gemobbt, versuchen sich das Leben zu nehmen oder verunglücken tödlich. Die anderen Seite der Medaille: Früher eher unwillige und unbequeme Schüler werden zu lernwilligen Schützlingen, stören nicht mehr im Unterricht und Lehrer, die fast schon am Unterricht verzweifelten, schöpfen wieder Mut.

Schnell ist klar - das hat was mit den neuen Kollegen zu tun. Das merken aber nicht nur die anderen Lehrer, sondern auch die Eltern. Und hier vor Allem das Ehepaar Pietsch. Aber deren Kinder machen eher besorgniserregende Entwicklungen durch, was dazu führt, dass die Eltern das Gespräch mit der Schule suchen und gnadenlos auflaufen. Nicht nur bei den Pädagogen, auch bei anderen Eltern. Also stellen Pietsches auf eigene Faust Nachforschungen an und stellen fest, dass das Lehrerehepaar Möllers kein unbeschriebenes Blatt ist...

Meine Meinung: Ich bin ob dieses Buches zwiegespalten. Zwar ist die Idee hinter diesem Roman wirklich nicht schlecht. Aber mich hätte sehr interessiert, mit welchen Methoden dieses Lehrerehepaar eigentlich solchen Einfluss nimmt auf die Schüler. Zwar ist die Rede von einer Unterteilung in "Schafe und Wölfe" und es wird auch schnell klar, dass das Lehrerehepaar sehr kranke Pläne hat und dahinter eine Mafia-ähnliche Gruppe steckt. Aber was genau da in den Klassenzimmern vor sich geht, wird für mich nicht deutlich.

Das Ende der ganzen Geschichte finde ich ziemlich haarsträubend und ich war etwas gefrustet, dass die Sache so zuende gehen musste.

Fazit: Könnte besser sein, die Geschichte wäre ausbaufähig gewesen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Realitätsfern 22. April 2012
Format:Taschenbuch
An der Schule, die die Kinder der Familie Pietsch in Stuttgart besuchen, tauchen die finstern Moellers auf (wo kommen die her? Offensichtlich vom Oberschulamt ;-)) Sofort fangen die beiden an, die Schüler auf die fieseste Art niederzumachen und zu manipulieren. Eltern, Schulleiter und Kollegen wollen und können nicht eingreifen, denn die Schüler haben gute Noten und das ist ja bekanntlich das Einzige, was Eltern von Gymnasiasten interessiert. (Nur die Guten nicht. Die denken weiter. Und haben damit natürlich jede Menge Ärger.) Und ein bisschen Disziplin kann ja auch nicht schaden. Ein Schüler begeht nach einer Schikane der Moellers einen Selbstmordversuch, aber das scheint weder die Polizei, noch die Eltern noch die Schulleitung weiter zu beieindrucken. Die einzigen, die es blicken, nämlich die Pietschs, werden systematisch von den Bösen fertiggemacht, wobei alle um sie herum (Elternvertreter, Schüler/innen, Jugendamt...) den Bösen in die Hände spielen. Der Autor bereitet alles so auf, dass die Unschuldigen immer weiter in Schwierigkeiten geraten und ihnen keiner helfen will und kann. Da gibt es dumme Polizisten, Ärzte, die von Vorurteilen so nur so strotzen, unfähige Jugendamtmitarbeiter bis hin zu Schulleitern und Lehrern, die im besten Falle bequem, meistens aber auch noch dumm und bösartig sind. Da haben die Bösen natürlich leichtes Spiel, weil die Guten ganz alleine dastehen und jeder Zufall den Bösen in die Hände spielt. Und wie immer in solchen Büchern redet keiner mit keinem, zumindest nicht, wenn es den Guten helfen würde.
Du liebe Güte. Für mich ist das so weit an der Realtiät vorbei, dass es die ganze Spannung nimmt. Die Beschreibung des Elternabends alleine lässt mich vermuten, dass der Autor extrem selten einem beigewohnt hat. Ich möchte ja auch nicht zu viel verraten, falls jemand das Buch noch lesen möchte, aber schon alleine diese Moellers, die ja angeblich Lehrer sind und einem Lord Voldemort Konkurrenz machen könnten... Und natürlich geheimnissvolle Zirkel mit kapuzentragenden Gestalten *o*.
Wer so was mag, bitte schön.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Teuflische Lehrer 13. Februar 2012
Von Gospelsinger TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
'Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.'
Ein Grundsatz, der von den Lehrern Rosemarie und Franz Moeller höchst eigenwillig ausgelegt wird und für einige Schüler und deren Eltern zu fatalen Konsequenzen führt.
Sarah, Michael und Lukas Pietsch sind ganz normale Kinder einer ganz normalen Mittelschichtsfamilie mit berufstätigen Eltern und besuchen ein ganz normales Gymnasium in der Nähe von Stuttgart.
Mit der Normalität ist es allerdings vorbei, als nach den Sommerferien die Klassen der drei Kinder von den etwas gruseligen neuen Lehrern Rosemarie und Franz Moeller übernommen werden, deren Unterrichtsmethoden völlig anders sind.
Gleich in der ersten Unterrichtsstunde müssen die Kinder detaillierte Fragebogen zu ihrer familiären Situation ausfüllen. Die Eltern sind empört über diesen Eingriff in ihre Intimsphäre, und auch der geänderte Unterrichtsablauf stößt auf harsche Kritik.
Aber nach einer Weile verbessern sich die Noten fast aller Kinder dramatisch, und das Klima unter den Eltern ändert sich zugunsten der neuen Lehrer. Dass sich das Miteinander zwischen den Schülern verschlechtert, dass einige Kinder aggressiv werden oder sich völlig zurückziehen, scheint niemanden zu stören.
Als ein Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, steht nur die Familie Pietsch auf Seiten der Mutter und bleibt bei ihrem Misstrauen gegen die neuen Lehrer. Aber diese sind dank ihrer Rücksichtslosigkeit und ihrer Manipulationskünste inzwischen unangreifbar und schlagen auf teuflische Art zurück'
Jürgen Seibold ist ein äußerst spannender Psychothriller gelungen, der durch einen sehr subtilen Spannungsaufbau überzeugt und mir eine durchlesene Nacht beschert hat.
Schon der Prolog des Buches lässt erahnen, dass mit den neuen Lehrern etwas nicht stimmt, und durch weitere Einschübe im Buch wird immer deutlicher, dass sie Böses im Schilde führen. Zum Ende hin kumuliert diese langsam aufgebaute Spannung zu einem rasanten Finale.
Die Charaktere sind authentisch, und auch das Umfeld Schule ist gut getroffen. Besonders die Reaktionen der Eltern finde ich sehr wirklichkeitsnah, geht es den meisten Gymnasialeltern doch auch in der Realität wirklich nur um möglichst gute Zensuren ihrer Kinder und weniger um deren Persönlichkeitsbildung.
Das Konzept der Moellers ist nicht völlig unrealistisch, sondern treibt nur bestehende Ideologien zum Thema Disziplin auf die Spitze. Allerdings denke ich, dass es in der schulischen Realität nicht so einfach wäre, ein solch fragwürdiges Konzept durchzuziehen. Oder? Hoffentlich probiert es niemand aus'
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Sehr zu empfehlen! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
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