EUR 13,95
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 4 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 2,50 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Kinder der Nacht: Roman Gebundene Ausgabe – Dezember 2010


Alle 15 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 13,95
EUR 13,95 EUR 8,99
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 1,42
Pappbilderbuch
"Bitte wiederholen"
46 neu ab EUR 13,95 4 gebraucht ab EUR 8,99

Wird oft zusammen gekauft

Kinder der Nacht: Roman + Kokain + Gegen den Strich: Roman
Preis für alle drei: EUR 32,84

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 119 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 9., Aufl. (Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360893250X
  • ISBN-13: 978-3608932508
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,7 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 263.803 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Cocteau, Jean frz. Schriftsteller, Maler und Filmregisseur *5.7.1889 Maisons-Laffitte (bei Paris) †11.10.1963 Milly-la-Forêt Kinder der Nacht, 1929 Jean Cocteau gilt als Universaltalent, war Lyriker, Dramatiker, Romancier, Essayist, Maler, Filmregisseur und Kunstkritiker in einer Person. Für Igor Strawinsky (1882-1971), Arthur Honegger (1892-1955) und Darius Milhaud (1892 bis 1974) schrieb er Opernlibretti sowie Ballettvorlagen und entwarf die Dekorationen und Kostüme für ihre Aufführungen. Bei den Filmen, deren Drehbücher er verfasste, führte er auch Regie. Cocteau entstammte großbürgerlichen Verhältnissen. Ab ca. 1912 kam er mit vielen namhaften Dichtern, Malern, Musikern und Choreografen seiner Zeit in Kontakt. Entscheidend war die Begegnung mit Sergej Diaghi- lew (1872-1929), dem Leiter der einflussreichen "Ballets Russes", der ihn aufforderte: "Überraschen Sie mich!". Zeitlebens trachtete Cocteau fortan danach, sein Publikum zu überraschen, indem er den künstlerischen Strömungen einen Schritt vorauszueilen suchte. Seine größten Erfolge sind der Künstlerroman Thomas der Schwindler (1923), eine eigenwillige "Bewältigung" des Ersten Weltkriegs, das den antiken Mythos aufgreifende Drama Orpheus (1926) sowie der Roman Kinder der Nacht (1929). 1955 wurde Cocteau in die Académie Française aufgenommen. Biografien: F. Brown, Ein Skandal fürs Leben, 1980; F. Steegmuller, Cocteau, 1973.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 17. August 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein Geschwisterpaar, Elisabeth und Paul, leben mit ihrer kranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Ihre reale Welt braucht Phantasie zum Überleben und die beiden schaffen sich diese in inniger (Geschwister-)Liebe in ihrem gemeinsamen Zimmer. "Verreisen" heißt allein sein wollen, aber fest steht für jeden von beiden, dass der jeweils andere ähnlich einer Drogenabhängigkeit gebraucht wird.
Cocteau schafft die Beschreibung einer menschlichen Existenz, die ausgesetzt und vom Leben umspült wird. Er lässt Bilder im Vorbeigehen entstehen, von sinnlicher Anschaulichkeit und von ebenso bedrängender Realität. Das Zusammenspiel von Notwendigkeit und Zufall in dem Leben der beiden nach dem Tod ihrer Mutter ist grandios und man spürt, dass Leichtigkeit den Weg des Guten öffnet und dass sich deren Liebe zueinander auswirkt auf deren Umgebung. Aber: Um ihre vermeintliche Sicherheit wegen, verlassen sie ihre "Insel" (die Idee des Zimmers) nie wirklich. Die harte Realität lässt sich aushalten im Wissen um den möglichen Rückzug in die Phantasiewelt. Und letztendlich, wo die Gefahr des letzen Scheiterns und die Vergeblichkeit des Willens durch nach Außen gerichtete Liebe so präsent werden, bleibt - um das ewige Zusammensein zu zementieren - der gemeinsame Tod, der aber in den letzten Zügen die Beichte einer wahren, realen Liebe zu Agathe möglich macht. Das Reale hängt nur am seichten Faden, nur der Tod scheint real und sich dem surrealen Leben zu entziehen.
Über allem schwebt - zumindest für Paul - sein ehemaliger Schulkamerad als Held.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dagmar Lechner am 24. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Ich kann nur sagen, dieses buch ist einfach faszinierend, Cocteau versteht es, seine Leser in den Bann zu ziehen, man fühlt sie wie eine der Hauptpersonen, ob es nun der kranke Paul, die lästernde Schwester Elisabeth oder der treue Freund Gerard ist, wenn nicht gar der von Paul angebetete Dargelos. Die Beziehungs-Verwirrungen scheinen kein Ende zu nehmen, nur durch den Tod gibt es letzenendes ein glückliches Paar, welches durch Intrigen erst zustande gekommen ist und wofür eine andere Liebe zerstört werden mußte. Den Anfang macht ein Schneeball, den Schluß ein Ball aus Drogen, und nie wird die interessante Frage beantwortet ob in dem Schneeball der alles auslöse nun ein Stein verpackt war oder nicht. Der Leser wird so automatisch zum Mitdenken gebracht und es ist schwer das buch je aus der Hand zu legen wenn man einmal angefangen hat. Ein Muß für jeden der an das Verrückte im Menschen glaubt und sich für Philosphie interessiert. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich selbst als exzentrisch oder andersdenkend sieht.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ossiwan am 31. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Paul und Elisabeth leben mit ihrer kranken Mutter zusammen und kümmern sich bloß um ihre eigene Phantasiewelt, die sie das „Spiel“ nennen. Pauls Schulkollege Gerard wird mittels seiner Bewunderung, zuerst Paul, dann Elisabeths gegenüber immer mehr in das Treiben der beiden hineingezogen, genauso wie später Agathe, eine Arbeitskollegin von Elisabeth. Diese vier leben durch glückliche Umstände finanziell sorgenfrei und strudeln immer tiefer in eine Parallelwelt hinein, die nichts mehr mit der eigentlichen zu tun hat. Als Auslöser für diesen Realitätsverlust ist der ehemalige Mitschüler Dargoles, der wegen seiner Aktionen von der Schule geworfen wird und dem Paul mit unterschiedlichen Gefühlen nachtrauert.
Cocteau legt einen eigenwilligen Roman mit eigenwilligen Figuren vor. Paul und Elisabeth sind Zwitterwesen, keine Kinder und keine Erwachsenen, asexuell und ohne alle Standesdünkel. Wie Dämonen aus einer anderen Welt beeinflussen sie Gerard und Agathe, aber auch alle anderen rechtschaffenen Menschen, die in ihre Nähe kommen. Man kann sich ihnen nicht entziehen, obwohl sie sich, außer durch ihre Andersartigkeit, durch nichts auszeichnen.
„Kinder der Nacht“ ist ein kryptischer, metaphorischer Roman, in den man kaum Eingang findet, da alle Vorgänge fremd und seltsam sind. Cocteaus sperrige Sprache erschwert dies auch noch, er springt in Themen Zeiten und Räumen ohne Anschlüsse herum und erklärt nichts dem Leser. Dafür hält er bis zum Ende die Spannung durch, die sich mit jeder Seite intensiviert und das Lesen mehr und mehr unangenehm macht.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jrgela am 31. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Es geht um die "Les Enfants terribles", die schrecklichen Kinder, das Geschwisterpaar Elisabeth und Paul, die keine bürgerlichen Konventionen in ihrem Leben zulassen und sich deshalb auch für nichts verantwortlich zu machen fühlen. Da ist dann noch Dargelos, der Verführer, dem Paul verfallen ist, der ihm am Anfang der Geschichte eine Verletzung zufügt, aus der Paul nie wieder genesen wird, der verschwindet und nur deshalb wieder auftaucht, um ihm das Mittel für sein tödliches Ende zu bringen.
Elisabeth ist die Zeremonienmeisterin der Spiele jenseits von Gut und Böse im surrealen Zimmer (der Architekt hat sich verrechnet). In der entarteten Galerie lebt das Geschwisterpaar seine Hassliebe aus. Jeder, der "eindringt", wird, wie Michael kurz darauf tödlich verunfallen oder endet, wie Gerard und Agathe in der Gefangenschaft der bürgerlichen Vernunftehe. Paul bewegt sich schlafwandlerisch durch seine Welt. Im Buch ist diese Welt "somnambul", (tolles Wort, wieder was dazugelernt). Paul wird schleichend zerstört von seinem Idol Dargelos und von seiner Schwester, die ihn egoistisch und grausam daran hindert seine Liebe zu finden.
Was dieses Buch außerdem interessant macht, ist, dass sich in der Selbstzerstörung des Geschwisterpaares auch die Selbstzerstörung der "Goldenen Zwanziger" widerspiegelt. Ob das der Autor so gewollt hat, ist denkbar. Sicher ist, dass, wenn es sich nicht etwa um eine Beschreibung des Lebens im Rausch handelt, die Geschichte mir als ausgesprochen dekadent, abgehoben und eitel erscheinen würde. Cocteau sagte von sich, dass er mit allem, was er getan hat Anstoß erregte. Einerseits sollte man ihn eigentlich dafür beglückwünschen, dass ihm das gelungen ist.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden