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Kundenrezensionen

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am 22. August 2008
Dan Simmons mit kleinen Schrammen ....

Zunächst vorneweg - ich liebe Simmons !

Die Kinder der Nacht ist nach vielen Seiten Simmons das erste Werk, dass ich mit zwiespältigen Gefühlen zur Seite lege.
Simmons schafftt es auch hier den Leser mitzureißen. Das Bild, dass er von Rumänien nach dem Fall des Chaucescu - Regimes entstehen lässt ist beklemmend. Die Kälte des Ostblocks schlägt einem hier Seite für Seite entgegen. (Ob dieses Bild auch aus der Sicht eines mit Osteuropa vertrauten Lesers stimmig ist wage ich zu bezweifeln - hier ist noch sehr viel Kalter Krieg" aus Sicht der Amerikaner zu finden).
Die Vampirgeschichte passt auch wunderbar in das graue Rumänien.
Die immer zwischen den Kapiteln eingeflochtenen Erinnerungen von Vlad Tepesch (= Vlad der Pfähler = Dracula) geben den geschichtlichen Kern der Legende gut wieder und die Wege durch die Jahrhunderte sind ebenfalls mit ein paar netten Einfällen gespickt.

Woran scheitert nun die Geschichte ?

Zum einen ist vor allem der erste Teil (ca. 200 Seiten) ohne medizinische Fachkenntnis ziemlich zäh. Da der Vampirismus in dem Werk durch einen Gendefekt hervorgerufen wird, versucht uns Herr Simmons mit seinem Detailwissen rund um Virologie, Genforschung und Aidsforschung zu beeindrucken. Heraus kommen dann zig Seiten Roman, die sich wie eine unverständliche Krankenakte an einer Universitätsklinik lesen.
Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen.
Das andere Problem liegt in der weiblichen Hauptfigur. Dass man zu einem Adoptivsäugling natürlich auch Muttergefühle aufbaut kann ich verstehen. Dass einem diese Gefühle aber von der nüchternen Wissenschaftlerin zu Superwoman" werden lassen, da wird es dann schon schwerer. Dass dieses Superwoman" dann auch noch zu einem Rachefeldzug gegen die Vampire aufbricht, der einen Arnold Schwarzenegger blass aussehen lassen würde schadet der guten Idee und dem Fortgang der Story gewaltig.

Alles in allem. nette Ferienlektüre, aber für alle Simmons - Fans, die mit einer Erwartungshaltung wie bei Olypos, Illium oder den göttlichen Hyperionzyklus an die Sache herangehen eher eine ENTÄUSCHUNG.
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am 6. November 2007
Die amerikanische Ärtztin Kate Neumann arbeitet im Rumänien "nach Ceaucescu" in einer Kinderklinik und muss mitansehen, wie viele Kinder teils durch ihre Krankheiten, teils durch Achtlosigkeit des Personals umkommen. Ein kleines, schwerkrankes Baby erregt ihre Aufmerksamkeit : Kate adoptiert den Jungen und nimmt ihn mit in die USA, um ihm zu Hause helfen zu können. Dort - an einem ultramodernen Forschungsinstitut - kommt das Forscher-Team um Dr. Neumann der Krankheit des Jungen und einer aufsehenerregenden Anomalie auf die Spur...

Die eigentliche Handlung von "Kinder der Nacht" ist in einen Rahmen aus Rückblenden des "echten" Vlad Dracula gewoben, die nach Aussage des Autors im Nachwort, als historische Schilderungen belegt sind.

Wieder einmal kommt ein Roman des SciFi- und Horror-Autors Dan Simmons stark verspätet nach Deutschland und wieder einmal ist es ein kleines Meisterwerk. Die Story handelt von echten Vampiren und Simmons schafft es dennoch, einen wissenschaftlichen Horror-Roman zu schreiben, der keine Sekunde unglaubwürdig ist. Die Hauptpersonen Kate (handelt als echte "Mutter") und Mike O'Rourke (bekannt aus "Sommer der Nacht", ein nicht ganz waschechter Priester) versuchen, dem Geheimnis in Rumänien auf die Spur zu kommen. Von hier an wandelt sich der Medizin-Stoff in einen Action-Thriller mit Lovestory-Elementen. Die Spannung steigert sich bis zum unerwarteten Ende...

Die Schilderung der Blutkrankheit des Babys sowie die Entdeckung seiner Besonderheit sind zwar teils im medizinischen Fachjargon geschrieben, dennoch versteht man, was gemeint ist. Simmons beschreibt auch viele Orte in Rumänien, als hätte er jahrelang dort gelebt. Genial ist der Schluß, geschildert von Vlad "Graf" Dracula...

FAZIT: Wieder ein Klasse-Roman von Simmons. 5-Sterne, aber dennoch etwas schwächer als das fantastische "Sommer der Nacht". Muss man gelesen haben!
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am 21. Februar 2008
Kinder der Nacht ist ein schon wenig älteres Buch von Dan Simmons und hat nicht ganz die erzählerische Kraft wie seine großartigen SF-Werke Hyperion-Gesänge und die Ilium/Olympos-Saga. Verglichen mit dem, was sonst so auf dem Horror-Markt zu bekommen ist, ist das Buch aber immer noch ein Highlight. Wie immer schafft es Simmons selbst ein eigenartiges Szenario (Vampirismus durch Gen-Defekt) glaubhaft darzustellen. Die Figuren sind interessant und vielschichtig und man bekommt einen lebendigen Eindruck von Rumänien vermittelt.
Ein besonderes Highlight sind die historischen Rückblenden auf Vlad Draculas Vergangenheit.
Ich kann nicht sagen, dass ich mich beim Lesen sehr gegruselt hätte (außer bei der Darstellung der Zustände in rumänischen Waisenhäusern), aber spannend ist das Buch allemal.
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am 3. Januar 2010
Es ist ein Simmons-Buch, also aufwendig recherchiert und gut lesbar geschrieben, sozusagen von einem intelligenten Autor für ebensolche Leser. Jedoch hat es auch die Schwächen diverser, wenn auch nicht aller, Simmons-Bücher: Es ist im ersten Drittel zu langsam, dann zu weitschweifig (200 Seiten wären insgesamt genug gewesen), die Protagonistin als Super-Wissenschaftlerin, Super-Mommy und Super-Kämpferin ist unglaubwürdig und fand bei mir so keine sonderliche Sympathie, die Antagonisten kommen zu kurz.

Fazit: Kann man lesen, wenn man zu viel Zeit hat - sonst gibts genug Besseres.
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am 20. Oktober 2008
Ich hatte bisher erst zweimal das Vergnüngen ein Werk von Dan Simmons zu lesen. Beide Male zeigte sich dabei folgendes: Dan Simmons ist ein aussergewöhnlicher Autor, der völlig eigene Wege geht und auf unterschiedlichstem Terrain sattelfest ist. Er recherchiert gewissenhaft und unterlegt seine Werke mit zahlreichen Fakten. Dabei versteht er es meisterhaft Fakt und Fiktion zu einem neuen Ganzen zu verschmelzen. Seine Kreativität scheint grenzenlos.

Obwohl der Vampirstoff von zahllosen Autoren verwertet wurde, schafft es Dan Simmons ihn völlig neuartig zu interpretieren. Das Gegenteil dieses Buches ist eine 08/15-Vampirgeschichte.
Es wird nicht nur eine medizinische Erklärung für Vampirismus geliefert, sondern die Vampire werden glaubhaft modern dargestellt. Sie agieren nicht wie dumme, blutrünstige Monster, sondern wie eine moderne, organsierte Mafiafamilie. Das Rumänien Ceausescus der Neunziger, das plastisch geschildert wird und über das man auf diesem Wege viel erfährt, liefert dafür den perfekten Hintergrund.
Das Buch ist sehr flüssig angelegt und ein Perspektivenwechsel zwischen einzelnen Charakteren macht die Geschichte zusätzlich interessanter. In der Anfangsphase gibt es eine geradezu geniale Enthüllung über eine der fokussierten Personen.

Das Buch wechselt in der zweiten Phase seinen Stil und wird zum Thriller, was mir persönlich zwar weniger gefällt, aber einmal mehr Simmons Vielfältigkeit unterstreicht. Der abschließende Teil des Buches ist leider ein Schwachpunkt. Die Handlung wird hier nicht nur durch plötzliche, konstrutiert wirkende Zufälle bestimmt, sondern findet auch ein sehr einfaches, voraussehbares und wenig beeindruckendes Ende.

Obwohl mich das Ende wirklich enttäuscht hat und ich persönlich mit dem Thrillerteil des Buches nicht viel anfangen konnte, vier Sterne für dieses aussergewöhnliche, interessante und kreative Buch.
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am 12. Februar 2008
Da ich die erste Veröffentlichungswelle von Dan Simmons verpaßt habe bzw. noch zu jung war, finde ich es schön das ich jetzt die Werke dieses Autors in neuer Aufmachung lesen kann. Ich beschäftige mit schon sehr lange mit Horrorromanen und die gängigen Autoren und ihre Handlungsweisen sind mir bestens bekannt, weshalb ich außeroredtlich gespannt war auch mein erstes Buch des hochgepriesenen Autors Dan Simmons.

Die Story wurde in vielen vorangegangen Rezensionen schon ausführlich besprochen, deswegen möchte ich da nicht auch noch mal eine Zusammenfassung liefern.

Fakt ist für mich: der erste Teil des Buches ist fesselnd, setzt neue Maßstäbe in der Herangehensweise an das Thema des übernatürlichen Horrorromans und bedient sich hierbei dem eigentlich recht ausgelutschtem
Thema des Vampirromans. Ich denke hier an die endlos schlechten Bände von Anne Rice etc.

Es ist interessant wie er den Bogen schlägt von einem düsteren Horrorroman in Bezugnahme auf den Begin in Rumänien zu einem wissenschaftlich gestützten Versuch das metaphysische zu erklären.
So lange er sich in diesem Fahrwasser bewegt hat er auch festen Boden unter den Füßen und der Roman funktioniert. Dafür kann man Simmons nicht genug loben. 5 Sterne sind da auf jeden Fall angebracht.

Allerdings verkommt der Roman im Laufe der Story immer mehr zu einem Actiongeladenen Roadmovie mit Romanzen, kuriosen Wendungen etc.

Das will dann alles nicht mehr so wirklich passen, da die dichte des Romans dadurch vollends flöten geht. Das letzte drittel artet dann in eine reine Abenteuergeschichte mit einem finale wie für Hollywood gemacht.

Der Roman ist dennoch sehr empfehlenswert, aber auf gar keinen Fall ein Klassiker oder Kultverdächtig!!

Ich freue mich also trotzdem auf die weiteren Bücher von Herr Simmons und
spreche eine Kaufempfehlung aus für Menschen die sich dem Genre verbunden fühlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Januar 2008
"Kinder der Nacht" von Dan Simmons ist bereits 1993 und 1996 unter dem gleichen Titel bei Heyne erschienen, doch aufgrund der aktuellen Beliebtheit von Vampirliteratur wurde der Roman 2007 neu veröffentlicht. Und das zu Recht, denn die Geschichte, die der Autor erzählt, ist komplett anders aufgebaut als die meisten Vampirgeschichten. Sie ist keineswegs romantisch verklärt, sondern geht das Vampir-Thema auf eine gänzlich andere, wissenschaftliche Weise an.

Die Ärztin Kate Neumann ist in Rumänien unterwegs und arbeitet dort in einem Waisenhaus. Sie muss mit ansehen, wie viele Kinder aus Achtlosigkeit oder dem Mangel an den nötigen Hilfsmitteln sterben. Besonders der Junge, von dem man nichts von seiner Vergangenheit weiß, beschäftigt sie. Das Baby kommt nur dann zu Kräften, wenn ihm Blut injiziert wird. In dem vom Krieg gebeutelten Land fehlen ihr die Mittel, um sich weiter mit dieser Krankheit und dem ihr lieb gewonnenen Kind zu beschäftigen, also adoptiert sie Joshua, wie sie ihn nennt. Sie nimmt ihn mit nach Amerika, doch schon bei der Ausreise wird klar, dass es manche Leute gar nicht gerne sehen, was sie da tut. Nur mit Hilfe des Priesters O’Rourke gelingt ihr das schwierige Unterfangen.

Bei einer professionellen Untersuchung wird bei Joshua ein einzigartiges Organ in der Magengrube entdeckt. Dieses Schattenorgan ist dafür verantwortlich, dass das Baby Blut braucht, doch Kate gelingt es, einen künstlichen Ersatzstoff herzustellen. Joshuas einzigartiger Organismus gibt ihr zusätzlich die Hoffnung, ein Heilmittel für AIDS und Krebs zu finden. Doch schnell wird dieser Traum zerstört, denn die Ärztin wird von schwarzgewandeten und gefährlichen Männern verfolgt, die Joshua entführen wollen und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Was umgibt den Jungen für ein Geheimnis? Wird Kate das Rätsel lösen können?

Simmons Roman ist unglaublich spannend. Von der ersten Seite an wird man in das Geschehen hineingezogen und kann sich kaum von den Seiten lösen. Die Geschichte fängt trotz ihrer Tragik eher harmlos an und steigert sich dann immer mehr zu einem actiongeladenen Thriller. Doch es finden sich auch Elemente eines Medizinromans, natürlich der mystische Aspekt und nicht zuletzt eine haarsträubende Verfolgungsjagd. Zusätzlich vermittelt der Autor uns ein Bild eines vom Krieg zerfressenen Landes, das unter starker Armut zu leiden hat. Die Geschichte Rumäniens ist extrem gut recherchiert, so dass man ganz nebenbei noch einiges lernt.

Kate Neumann ist eine starke Hauptperson, mit der man sich sofort identifizieren kann. Sie wird von inneren Zweifeln geplagt und ist von der Liebe, die sie diesem kleinen Wesen entgegenbringt, das plötzlich in ihrem Leben aufgetaucht ist, manchmal sogar selbst überrascht. Im Laufe der Zeit entdeckt sie Seiten an sich, die sie zu Höchstleistungen anspornen. Obwohl diese Entwicklung rasant vonstatten geht, bleibt sie immer glaubwürdig.

Dan Simmons spielt mit dem Mythos um Dracula und webt die historische Figur in eine wissenschaftliche Vampirgeschichte ein. Das ist nicht nur meisterlicht umgesetzt worden, sondern eröffnet den Lesern einen ganz neunen Ansatzpunkte auf die Frage, was wirklich hinter der Geschichte des Vampirismus steht. Einzig die häufige Verwendung von medizinischen Fachbegriffen ist für Laien auf diesem Gebiet stellenweise etwas ermüdend.

"Kinder der Nacht" ist auf jeden Fall ein spannender Roman, ob man ihn nun als Thriller, mystischen Roman oder Wissenschaftsroman liest.
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Nachdem mir "Sommer der Nacht" so gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt mehr aus dem Simmons-Universum erfahren. "Kinder der Nacht" ist dafür ein sehr gutes Buch, da mit Michael O'Rourke auch eine der Figuren von "Sommer der Nacht" enthalten ist. Die Hauptrolle spielt allerdings die amerikanische Ärztin Kate, die für ein Hilfsprojekt 1991 nach Rumänien kommt und dort von einem Baby mit einer seltenen Krankheit erfährt. Sie adoptiert das Kind und bringt es heim in die Staaten. Doch dort passieren auf einmal merkwürdige Dinge, schließlich wird der kleine Joshua sogar entführt. Die Spur führt nach Rumänien und Kate macht sich mit Priester O'Rourke auf die Suche nach ihm.
"Kinder der Nacht" ist kein typischer Horrorroman, obgleich er manche Teile des Vampir-Mythos um den Grafen Dracula aufgreift und den Faden auf sehr originelle Art weiterspinnt. Spannend war die Geschichte bis zur letzten Seite. Schön fand ich die kleinen Anspielungen, die O'Rourke über seine Freunde aus Kindheitstagen macht. Als großer Fan von "Sommer der Nacht" waren diese Informationen gleich noch viel interessanter. Als nächstes würde ich gern "Die Feuer von Eden" (1994), "Im Auge des Winters" (2002) und "Schlangenhaupt" (2002) lesen, weil darin ebenfalls Charaktere aus "Sommer der Nacht" auftauchen. Leider sind bis auf "Im Auge des Winters" alle anderen Bücher verlagsvergriffen und werden zu teils unverschämten Preisen gehandelt.
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am 26. Mai 2012
Es ist eine innovative Idee, Vampirismus zu entmythologisieren und als Mischung aus viraler Erkrankung und Suchtkrankheit zu erklären. Eigentlich liegt somit hier gar kein klassischer Vampirroman vor, sondern eher eine Mischung aus Phantasy und Thriller.

Dan Simmons gibt sich sichtlich Mühe und hat einen gewissen Anspruch. Er will mehr als unterhaltsamen Schund liefern und würzt sein Buch daher mit umfangreichem medizinischen, geographischen, historischen und auch (in viel geringerem Ausmaß) politischen Detailwissen.

So löblich das einerseits ist, so sehr stört es doch andererseits den Lesefluß für alle die Leser, die eben doch nur packende Unterhaltung wollen. Zwar ist das Buch nie langweilig, aber auch nur selten wirklich packend. Auch die Charakterzeichnungen überzeugen nicht wirklich, ebensowenig, wie die Überraschungen wirklich überraschen. (Die Pointe hatte ich z.B. geahnt.)

Es bleibt ein durchwachsenes Buch, das man zwar gut lesen kann, das aber nicht zu 100% überzeugt.
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am 16. Mai 2008
Die Legenden um Vampire und Dracula mit moderner Gen-Forschung in Verbindung zu bringen ist sicherlich eine bestechende Idee. Auch der Hintergrund der Wende in Osteuropa Anfang der 90'er Jahre bietet Stoff für bedrückende Geschichten. All diese Aspekte sind, wie immer bei Simmons, gut recherchiert. Eine Geschichte, die sicherlich einiges an Spannungspotential enthält...
Dies alles wären normalerweise Zutaten für ein Meisterwerk von Dan Simmons. Leider hat es aber nicht funktioniert. Das Buch ist deutlich zu lang geraten, es fehlen die üblichen (skurrilen) Einfälle und Wendungen, auch die emotionale Betroffenheit hält sich in Grenzen.
Was bleibt ist ein Thriller mit Spannungsmomenten, aber auch Längen, dessen Story teilweise sehr vorhersehbar ist.
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